Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

Coastal Route

Heute nehmen wir die Coastal Route Richtung Nanaimo und Comox unter die Räder. Leider macht es bei einem recht hohen Verkehrsaufkommen nicht so viel Spass, und wir haben noch nicht mal Wochenende. Aber die am Wasser gelegenen Aussichtspunkte entschädigen für den 'Stress'. In Comox machen wir dann eine verspätete Mittagspause am Yachthafen, bevor es dann auf Nebenstrassen wieder zurück nach Victoria geht.


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Butchart Gardens

Nach einem relaxten Vormittag in Downtown, verbunden mit einem dringend notwendigen Friseurbesuch im Fish Hair Salon, machen wir uns mittags auf nach Butchart Gardens, einem ehemaligen Zementsteinbruch, der vor über 100 Jahren in einen Garten umgewandelt wurde, ein Meisterwerk der Gartenbaukunst. In der Sommerblüte erwartet uns ein wunderbares Farbenspiel und Geruchserlebnis.


Sonja mag den Japanischen Garten besonders gern, während Roland die Italienischen Park bevorzugt, das aber wahrscheinlich wegen der ausgezeichneten Italienischen Eiscreme.


Anschliessend besuchen wir die Sea Cider Farm, auf der (hochprozentiger) Apfelcidre hergestellt und in 'Flens-Flaschen' abgefüllt verkauft wird.

Wir decken uns ein für den Abend, denn wir sind bei Jane's Eltern zum Essen eingeladen. Jane erwartet uns bereits und bei Temperaturen um die 30 Grad plaudern wir bis mitten in die Nacht.
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Circle Route

Heute steht die Circle Route auf dem Programm. Erst geht es in den Norden, an den Lake Cowichan und dann auf einer ehemaligen Holzfällerstrecke in den Süden nach Port Renfrew. Dieses Teilstück muss bis vor kurzem noch eine pure Schotterstrecke gewesen sein, denn unsere "Minna" (unser GPS) erzählt uns permanent, wir seien auf einer Gravel Road. Wir vermuten, dass die Strecke ausgebaut wurde, um den Einwohnern von Port Renfrew im Fall eines Erdbebens und/oder Tsunamis eine Alternativroute zu verschaffen, denn die Strecke nach Sooke wäre in diesem Fall ganz sicher weg.

Auf dem Botanical Beach Loop bei Port Renfrew widmen wir uns ausgiebig der Felskletterei und untersuchen Gezeiten-Pools. Sonja lässt sich schliesslich wieder mal nur operativ von diesem Ort entfernen: Meer UND Geologie sind einfach zu viel!








Roland wurde übrigens den ganzen Tag geschimpft, er hatte nämlich seine Kamera im Hotelzimmer vergessen... (gar nicht wahr!)

Am Abend belohnen wir uns im Santiago's um die Ecke mit südamerikanischer Fusion-Küche. Es gibt Sangria und Bier, schwarze Bohnensuppe, Heilbutt und in Knoblauch zubereitete Garnelen. Wieder mal ein Glücksgriff. YUMMY!

Victoria hat laut Reiseführer übrigens die höchste pro-Kopf Restaurant-Dichte in ganz Kanada. So viele tolle Restaurants, so wenig Zeit.
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Voller Sonne

Der Wetterbericht für den Rest unseres Urlaubs. Wer braucht da die Karibik?
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Voller Fisch

Irgendwann muss man ja auch mal bummeln gehen, und das erledigen wir am Morgen auf Victoria's Shopping-Meile, der Government Street. Bei Munro's Bookstore decken wir uns mit Büchern ein, die meisten haben natürlich wieder etwas mit Nahrung zu tun (Einmachen und Indisch kochen). Ausserdem gibt es für Sonja eine neue Batterie für die Kamera. Weil das ganze natürlich wieder hungrig macht, entschliessen wir uns für ein Mittagessen in Victoria's Fischrestaurant Nummer 1, dem Wharfside. G.r.a.n.d.i.o.s!!!! Leider sind die Portionen viel zu gross, so dass wir uns den Rest des Tages nur noch von Obst ernähren (wollen)...

Nachmittags geht es mal wieder an diverse Stadtstrände. Da ein Stadtstrandpark schöner als der andere ist, wissen so langsam nicht mehr, welchen wir als Lieblingsplatz am Wasser erwählen sollen. Anschliessend geht es noch einmal durch's Hinterland, davon bekommen wir nie genug, und abends beobachten wir das Treiben auf dem Wasser im Hafen von Victoria.



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PFI - Performance Factor Interview

Morgens um 7 Uhr steht ein weiteres Telefoninterview (50 min!!!) mit besagter Big 5 Consulting Company an, diesmal mit einer Senior-Recruiting-Managerin, die etwas über Sonja's psychologische Eignung für den Beraterposten heraus finden soll. In solch einem Gespräch kann der geschulte Interviewer (offensichtlich) anhand der Beschreibung einiger Fallbeispiele und Situationen aus der beruflichen Vergangenheit Verhaltensmuster, Kommunikationstechniken, Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Fähigkeiten zum Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen analysieren. Nach positiver Bewertung soll schliesslich ein Frontalinterview (in Calgary) folgen, in denen anhand fiktiver Fallbeispiele aus Einkauf und Materialwirtschaft Sonja's berufliche Eignung und ihr professioneller Hintergrund abgefragt werden soll.

Nachtrag: Test 'bestanden'! Anthony teilt Sonja am 29. Juli mit, dass im August das Skills Interview stattfinden wird.
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French Day

Heute hatten wir Strandtag! Zunächst sind wir noch einmal zur Lagune zurück gekehrt und haben dort wieder das Strandleben genossen. Anschliessend sind wir weiter in den Südwesten gefahren, eigentlich um einen Weg zu den nördlich gelegenen Seen zu finden. Das ist uns allerdings nicht gelungen, und so sind wir letztendlich am French Beach in Shirley gelandet.

Viele mutige Touristen (so auch Sonja) kamen dem Wasser etwas zu nahe und mussten richtig laufen, denn manche der Wellen waren mannshoch!

Passend zum French Beach haben wir uns dann mit Baguette, Schafskäse und Chardonnay eingedeckt und den Tag mit einem wunderbaren französischen Abendbrot beendet. Der Sonnenbrand fühlt sich irgendwie auch französisch an...
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Immigranten stärker von Arbeitslosigkeit betroffen

Im Globe and Mail wird berichtet, dass Immigranten häufiger und länger mit den Auswirkungen der Rezession zu tun haben. Sie sind oft die ersten, die ihre Arbeit verlieren und unter den letzten, die einen neuen Job im Rahmen ihrer Qualifikation finden werden. Gerade bei Neuankömmlingen (unter 5 Jahren) in Kanada ist die Arbeitslosenquote besonders hoch, da ihnen kanadische Berufserfahrung und kanadische Qualifikationen fehlen. Leider kann ich dieses nun aus eigener Erfahrung bestätigen.
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Die blaue Lagune




Vor acht Jahren waren wir das erste Mal an der Lagune in Colwood und haben uns prompt in diesen Flecken Erde verliebt. Hier wollten wir bleiben! Inzwischen werden genau an diesem Ort Häuser unter Beachtung von umweltschonenden, energieeffizienten und kulturellen (man hat hier frühre Siedlungsspuren von Ureinwohnern gefunden) Gesichtspunkten gebaut. Wir machen (nur mal zum Spass) eine Besichtigungstour mit und sind begeistert von dem Projekt, auch wenn dies wohl nur ein Traum bleiben wird.



Wir verbringen viel Zeit an 'unserer' Lagune, Roland fotografiert Vögel, während Sonja durch das Wasser watet und Steine und Muscheln sammelt. Als wir Hunger verspüren, suchen wir das MyChosen Cafe in Metchosin auf und bestellen leckere Krabben-Sandwiches.


Das "Opera House" in Sidney :O)

Dann geht es auf (äussert Motorad-geeigneten) Nebenstrassen Richtung Norden, am Prospect Lake vorbei und dann in die Brentwood Bay für einen Kaffee-Stop im Blues Bajou Cafe. Danach schauen wir kurz in Sidney vorbei, properes Städchen, auch wenn der Fluglärm etwas stört, und lassen uns wieder nach Süden Richtung Victoria fallen.

Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es wird rapide zehn Grad kühler, aber wir freuen uns über den Regen, die Vegetation kann es gebrauchen. Während ein paar Minuten später wieder die Sonne durchkommt und uns noch mit einem Regenbogen belohnt, irritiert uns im Gegenlicht etwas, dass wie die Landung eines Ufo's aussieht: Gleich drei grosse Kreuzfahrtschiffe haben im Hafen angelegt.

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Reif für die Insel

Wir verlassen Redneck-Capital um 8 Uhr morgens und machen uns auf nach Vancouver Island. Am Flughafen Sidney (BC) übernehmen wir einen Chevrolet HHR.

Bei näherer Betrachtung läuft dieses Modell sogar dem Dodge Caliber (siehe Vancouver Aufenthalt zu Neujahr) in seiner Hässlichkeit den Rang ab, allerdings ist der Fahrkomfort des Chevy's weitaus besser als beim Dodge.
Wir steuern das Oswego Hotel in Victoria an und beginnen dann sofort nach dem Einchecken mit der Erkundung Downtowns. Einen Stadtplan brauchen wir nicht, wir kennen uns hier aus.

Zur Mittagszeit nehmen wir einen Snack bei
Willie's Bakery ein, der ältesten Bäckerei British Columbia's. Am Nachmittag geht es zur Mile 0 (dem Anfang des HWY No. 1) und an den Pazifik.

Eine Scenic Route führt uns durch Victoria's Osten bis nach Saanich, wo wir uns in einem Bio-Laden mit den nötigen Basislebensmitteln eindecken, denn das Hotelzimmer verfügt über eine komplett eingerichtete Pantry-Küche, in der wir uns prima selbst versorgen können.
Nach einem klassischem Abendbrot (Schnittchen und Tee) machen wir noch einen Spaziergang am Wasser, bewundern den Sonnenuntergang und beschliessen dann bei einer Flasche Chardonnay vom Weingut Mount Boucherie aus dem Okanagan einen gelungenen ersten Urlaubstag.

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Die Geister, die ich rief

Sonja kann es kaum fassen, als Anthony (der Brain-Hunter) ihr kurzfristig ein Gespräch mit der Personal-Recruiterin einer der Big 5 Consulting Companies vermittelt. So sitzt sie heute bereits um 8 Uhr am Schreibtisch, um mal wieder das gewohnte Fragebogenspiel über sich ergehen zu lassen. Auch wenn sich Sonja keine grossen Hoffnungen ausrechnet, ist schon allein der blosse Kontakt zu einem Welt-Unternehmen dieser Grösse ein Jackpot. Sollte sie nicht wieder durch das Screening-Raster gefallen sein, steht als nächstes ein Persönlichkeits(eignungs-)test und ein fachspezifisches Interview an.

Nachtrag: Anthony bestätigt gerade, dass Sonja die 'second base' erreicht hat und somit in den kommenden Wochen noch zwei weitere Telefon-Interviews über sich ergehen lassen darf, in denen ihr professionelles Verhalten und Vorgehen geprüft werden wird.

Sollte sie dieses Screening auch noch überleben, darf sie darauf hoffen, für die folgenden (zwei bis drei) Interviews zu persönlichen Gesprächen mit dem Fachleiter eingeladen und letztendlich dann dem Klienten vorgestellt zu werden, der das letzte Wort bei der Einstellung haben wird. Der ganze Prozess soll normalerweise etwa sechs bis acht Wochen dauern, kann aber durch die Ferienzeit bedingt auch bis zu zwölf Wochen in Anspruch nehmen.

Supply Chain Consulting war schon immer ein Karrierewunsch von Sonja. Nun hat sie die einmalige Chance, im Rahmen des Bewerbungsprozesses (falls er denn wie geplant fortgesetzt wird) festzustellen, ob sie überhaupt die geeigneten Skills und passende Mentalität für eine Berater-Karriere mitbringt.
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Care-Paket aus den USA

Wieder einmal begibt es sich, dass man sich nach jahrelanger Internetkorrespondenz einmal persönlich kennen lernen darf. Nicht nur, dass uns die Ms aus Virginia (unsere nordamerikanische Aldi-Quelle) mit Joghurtgums, Nimm2, Flips, den berüchtigten Honey Mustard Nibblers von Sniders (nicht in Kanada erhältlich) und Pflaumenmus versorgt hatten, nein es gab sogar eine Packung MonCheries (und das trotz der berüchtigten Ferrero Sommerpause), die die lange Reise erstaunlich gut überstanden hat, und eine Grosspackung Brause-Aspirin, um den Naschfolgen entgegenzuwirken. Vielen Dank, liebe Ms und gute Heimreise. Vielleicht schaffen wir es ja mal zu einem Gegenbesuch, denn Virginia soll besonders im Herbst (Indian Summer!) wunderschön sein.
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Nach vier Monaten (F)unemployment

Eine Bekannte, die vor einiger Zeit aus Osteuropa immigriert war, gab Sonja kürzlich einen interessanten Tipp für die Bewerbung, denn diese erhielt ihren Job, nachdem sie ihren Lebenslauf 'gestrippt' und die Ausbildung weggelassen hattte. Dumb-down to be competitive? Hm, vielleicht sollte Sonja es auch mal mit einem Lebenslauf 'light' versuchen, wenn sie sich auf der funkionalen Ebene bewirbt.
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Kaum zu glauben...

... wenn man bedenkt, dass es in sechs bis acht Wochen schon wieder den ersten Schnee geben kann.
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Konzertkarten-Frust

Wir wissen natürlich nicht so genau, wie man heutzutage an Konzertkarten in Deutschland kommt, aber hier in Kanada geht das eigentlich nur noch über Ticketmaster. Das Problem ist allerdings, dass es fast unmöglich ist, tatsächlich mittels Ticketmaster an Tickets zu kommen, denn üblicherweise sind die Karten innerhalb von Stunden an Schwarzhändler verkauft, die sie dann wiederum für ein Vielfaches des Originalpreises über mehr oder weniger professionelle Webpages weiter verkaufen.

Das ganze ging übrigens so weit, dass Ticketmaster für eine Weile eine EIGENE Website eröffnet hatte, auf der man Karten "tauschen" konnte und auf die man verwiesen wurde, wenn man keine Originaltickets mehr bekommen konnte. Dies führte dann allerdings zu einer Millionenklage gegen das Unternehmen, da vermutet wurde, dass Ticketmaster selbst die Karten zu erhöhten Preise verkauft. Mal gespannt, wie das endet.

Im aktuellen Beispiel hatte sich Roland schon seit Monaten auf ein Jason Mraz-Konzert gefreut und regelmässig seine Website nach Konzertterminen gecheckt. Leider hat er dann (wahrscheinlich während unseres Kalifornien-Kurzurlaubs) mal ein paar Tage ausgesetzt, und prompt kamen die Karten in den Handel. Wenige Tage später ist Ticketmaster ausverkauft, aber man kann auf dutzenden Seiten Karten für ab dem doppelten Preis bekommen.

Wir verkneifen uns auf jeden Fall das Konzert, denn wir wollen uns nicht an diesen Praktiken beteiligen. Und im schlimmsten Fall kann es einem ja sogar passieren, dass so ein Konzert dann gar nicht statt findet und man die Karten gar nicht mehr zurück geben kann, siehe Michael Jackson. Muss nicht sein!

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Sheep River Provincial Park

Wenn man schon als Kuh wiedergeboren werden sollte, dann doch am besten hier: auf der Alm im Kananaskis.

Eine versteckte Perle der Natur ist die Gegend um Sheep River, nur 70km entfernt von uns. Schon allein die Strecke ist landschaftlich ein Augenschmaus.
Während die Picknickplätze um den Elbow River am Wochenende derzeit rappelvoll sind, kann man am Sheep River noch ohne die lästigen Geräusche motorisierter Outdoor-Enthusiasten oder das Gegröle betrunkener Camper in Ruhe entspannen.


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Sonja braucht Urlaub

[Kanupause.jpg]
Das Leben einer Arbeitslosen ist verdammt stressig. Donnerstag und Freitag ist Sonja wieder Kanu-Fahren und Biber beobachten. Samstagmorgen ist Community Dienst, diesmal geht es darum, den Wald und die Grünanlagen vom Müll zu befreien und sich ein Dutzend Mückenstiche abzuholen. Dann geht es mal wieder Motorräder und Equipment shoppen.

Um 8 Uhr abends führt Sonja dann noch ein Telefon-Interview mit Anthony, einem Brain-Hunter aus Toronto (die haben wohl kein Wochenende). Nicht, dass sie plant, dorthin zu gehen, aber eine wertvolle Erfahrung ist es dennoch, und es schmeichelt ihrem Ego.
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Motiviert bleiben!

Absage. Wieder einmal hat Sonja den Fragebogenkampf mit der Personalabteilung verloren. Besser wäre, sie könnte direkt mit den Fach-Abteilungsleitern ins Gespräch kommen... da hätte sie bestimmt mehr Chancen auf eine Anstellung...
Naja, Sonja hatte sich auch nicht wirklich Hoffnung gemacht, bei einer von Amerikanern geführten Company den richtigen Bewerbungston zu treffen. Irgendwie muss sie sich wohl für diese Spezies erst ein eigenes Persönlichkeitsprofil anlegen.
Derzeit verbringt sie übrigens mehr Zeit mit der Suche nach Motorradkleidung and Gebraucht-Motorrädern, als für die Job-Suche. Man muss schliesslich Prioritäten setzen. Apropos: Tschüss, bin jetzt Kanu-Fahren...
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Das Telefon-Interview

Sonja erwartet einen Anruf aus Michigan, USA. Um Punkt 9 Uhr sitzt sie mit Resume, Stellenanzeige und Laptop bewaffnet am Schreibtisch, als das Handy klingelt. Zugegebenermassen ist sie ein wenig nervös, denn als Nicht-Muttersprachler bleibt das Telefongespräch eine besondere Herausforderung, da man Mimik und Gestik des Gegenübers nicht zum Verständnis hinzu ziehen kann.

Zur mentalen Vorbereitung hatte sie sich ein paar Standard-Personalfragebogen aus dem Netz herunter geladen, die Firmen-Webseite besucht, um etwas über deren Geschäftsentwicklung, Management und Firmenphilosophie zu erfahren und versucht per Google etwas über den Interviewpartner heraus zu finden. So fühlt sich Sonja dem Gespäch einigermassen gewappnet.

Die Gesprächspartnerin ist freundlich und gibt ihr einen Überblick über die Firma und den Bewerbungsprozess. Es handelt sich um ein Erstgespräch zur Pre-Qualifizierung der Kandidaten, dabei wird lediglich der Lebenslauf noch einmal besprochen und ein paar Standardfragen beantwortet.

Mitten im Telefonat geht plötzlich der Feueralarm los. Das ist doch nicht zu glauben! Soll Sonja das Interview abbrechen? Sie entscheidet sich, den den Alarm abzustellen und führt das Gespräch einfach weiter. Es ist wahrscheinlich eh nur ein Test, da für heute eine Gebäude-Sicherheitsinspektion angesagt ist.

Sollte Sonja dem Anforderungsprofil entsprechen und nicht gleich mal wieder durch das Fragebogen-Raster gefallen sein, erhält sie eine Einladung zu einem zweiten, persönlichen Interview mit dem Fachabteilungsleiter. Mal sehen, wie das weiter geht.
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Regel Nr. 8

Das tägliche Gespräch gegen verbalen Durchfall.
Es vergehen Tage im arbeitslosen Leben, an denen telefoniert man nicht, trifft keine Freunde, ja man geht nicht mal vor die Tür. Gefährlich, wenn in einer solchen Phase ein Termin zu einem Bewerbungsgespäch ansteht. Es besteht nämlich die Gefahr, dass frau dann den Gesprächspartner kaum zu Wort kommen lässt und aufgrund reduzierter Aufmerksamkeitsspanne, und froh darüber, ein Opfer zum Ventilieren der Gedanken gefunden zu haben, die Chance auf einen Job verpatzt.

Therapieansätze:
1. Für diejenigen mit schizophrenen Tendenzen mögen Selbstgespräche zur gewünschten Entlastung führen.
2. Sich ein Tier anschaffen oder de facto den Gastkater voll labern (Dem das völlig egal ist, weil er sich hinter dem Sofa versteckt hält, bis mein Anfall vorbei ist)
3. Warten, bis der Gatte nach Hause kommt, und dessen Bedürfnisse nach Feierabend und Ruhe ignorieren. Was jedoch dazu führen kann, dass sich dieser zum Kater gesellt oder alternativ stundenlang auf dem stillen Örtchen verschwindet, bis mein Anfall vorbei ist.
4. Mit anderen Arbeitslosen, Urlaubern, Rentnern oder sonstigen Mitgliedern der Gesellschaft mit genügend Tagesfreizeit telefonieren, bis der Akku leer ist.
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Neben-Blog

Da wir den MagersInCanada-Blog weitgehend für gemeinsame magersche Aktivitäten erhalten wollen, hat Sonja in einem Anfall verbalen Durchfalls einen neuen Blog erstellt:

http://kanada-funemployment.blogspot.com/

Wer also an Freud und Leid einer arbeitslosen Workaholic interessiert ist, möge bitte dort vorbei schauen.
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City spared from deadly storm...

Der Himmel sah zwar ziemlich bedrohlich aus und es war sehr windig, aber sonst ist nichts passiert.


Nachtrag: Allerdings berichtet der Calgary Herald, dass sich doch einige Rüssel gebildet haben, die jedoch offensichtlich nicht den Boden erreichten.
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City threatened by imminent storm...

(Headline: frei nach Buggit's Lektion in Journalismus aus 'Schiffsmeldungen')
An die täglichen Unwetter mit Hagelschauern und Gewittern haben wir uns in diesem Sommer ja schon gewöhnt, aber einen Tornado brauchen wir hier wirklich nicht. Die Medien haben schon einmal entsprechende Warnungen heraus gegeben. Bereits vor zwei Tagen wurde in Red Deer, etwa 150km nördlich von hier eine Rüsselwolke gesichtet, hat aber keinen Schaden hinterlassen.

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Jetz' isses aber joot...

Ein letztes Mal, Bilder aus Kalifornien:

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Mehr Meer-Bilder

Weil es so schön war. Der nächste Urlaub am Wasser kommt bestimmt.



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Regenbogenzeit

Fast jeden Abend nach dem obligatorischen Regenschauer sitzen wir in der ersten Reihe und werden Zeugen dieses wunderschönen Naturschauspiels.

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Gastkatze

Da Igor in Urlaub ist, hat er uns Snickers vorbei gebracht, einen echten Angstkater. Nachdem er einen vollen Tag unter unserem Bett verbracht und nichts gegessen hatte, konnten wir ihn am nächsten Tag mit seinem favorisierten Nassfutter und ein paar Leckerli hervor locken.

Mensch, lass mich in Ruhe!

Inzwischen hat er seiner Neugier nachgegeben und auch den Rest der Wohnung inclusive Balkon inspiziert.


Ich bin ganz cool.

Inzwischen hat Snickers zu Rolands Leidwesen auch einen Lieblingsplatz gefunden.

Genau richtig!
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Bewerbungen und andere Aktivitäten

Sonja's kleine Reisebedürfnisse werden mit Rücksicht auf den schwer arbeitenden Gatten (einer muss ja die Kohle 'ranbringen) auf das Wochenende gelegt. Sie freut sich über die Abwechslung und die oft aussergewöhnlichen Begegnungen mit Mensch, Tier oder Wetter, ob nun im Kananaskis um die Ecke, in Südalberta, auf einer Tour durch den Süden Saskatchewans oder bei dem Besuch unserer Freunde in California.

Bewerbungs-Update:
Weitere 37, total bisher 59 in sechs Monaten. Hierzu gab es 3 Absagen, 16 ohne regliche Reaktion, 2 zurückgezogene Anzeigen und 16 Firmen, die wenigstens den Eingang der Bewerbung bestätigt haben.
Der durchschnittliche Aufwand pro Bewerbung (Anschreiben und Lebenslauf) per email beträgt im Übrigen etwa eine Stunde. Wird eine Online-Bewerbung verlangt, kann sich der Prozess je nach Internetverbindung und Stabilität der Firmen-Webseite auch schon mal bis zu zwei Stunden hinziehen. Besonders toll ist, wenn die Verbindung abbricht, und man die Daten noch einmal von vorne eingeben muss. Als Sonja das bei einer Webseite ein zweites Mal passiert, funkt sie die Helpline an - ohne Antwort. Wenn die IT schon so ein Saftladen zu sein scheint, wie mag es dann um das Unternehmen selbst bestellt sein? Unverrichteter Dinge bricht sie den Bewerbungsprozess ab. Nun können die sehen, wie sie ohne Sonja fertig werden.

Die Online-Jobsuche und der Bewerbungsprozess, zusammen mit den Haushalt- und Fitnessaktivitäten kommen sehr wohl einem normalen Arbeitstag recht nahe. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

Viele Stellenanzeigen haben derzeit eine Bewerbungs-Deadline von ein bis zwei Monaten. Manche Recruiter weisen sogar darauf hin, dass sie lediglich einen Bewerberpool für zukünftige Personalbedürfnisse aufstellen wollen, und gar nicht aktuell suchen. Es kann also recht lange dauern, bis man wieder etwas von seinem Bewerbungsstatus hört (wenn man denn überhaupt eine Rückantwort erhält). Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass sich derzeit gewisse Mitarbeiter der Personalabteilung aus purem Selbsterhaltungstrieb einer Beschäftigungstherapie unterziehen.
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Google mal wieder

Männerspielzeug? Roland schaut noch etwas skeptisch und bleibt doch lieber bei seinen Leisten: Während Sonja noch mit den Gastgebern über Freude am (Motorrad-)Fahren philosophiert, googled er schon mal ein Rezept und backt eine köstliche Pizza, u.a. belegt mit Tomaten (genau: die aus dem Garten).


Roland mal wieder im Backwahn

Unseren letzten Abend verbringen wir bei köstlichem türkischem Essen im Cafe Baklava und mit echt italienischer Eiscreme zum Nachtisch in der Castro Street in Mountain View, der Heimat von Google. Hier gibt es tatsächlich überall Free Wireless, und dabei hatten wir nicht mal elektronische Geräte dabei...

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Wenn ich die See seh'...

... brauch' ich kein Meer mehr, denkt sich Sonja beim Anblick des Pazifischen Ozeans, von dem sie mal wieder nur operativ zu entfernen ist.

Möwe Jonathan

Alles Kohl!


Am Highway No 1


Nach riskanter Kletteraktion, es gilt, etwa 50 Höhenmeter Steilhang an einem Seil hängend zu bewältigen (zu unserem Glück sind unsere Gastgeber Kletterexperten), geniessen wir Wind und Wellen, holen uns nasse Füsse und Sonnenbrand.

Weil sich bereits die unmittelbare Umgebung als traumhaft schön erweist, verschieben wir unsere Reisepläne in den Yosemite Nationalpark und das Wine Country auf ein nächstes Mal und widmen unsere Zeit ganz dem Meer.

Halfmoon Bay
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Sunny Days in Sunnyvale

Bereits letzte Woche Freitag begaben wir uns ins Silicon Valley, California, um endlich die vor langer Zeit ausgesprochene Einladung unserer ehemaligen Nachbarn Andrea und Guido einzulösen.

Ein Blick auf die Anzeige bestätigt unser Gefühl: Es ist verdammt heiss hier!

Hier gibt es Sonne, Strand, Palmen und Multi-Kulti, was will man mehr? Vielleicht ein unbegrenztes Budget, um im Apple Store shoppen zu gehen...


Apple Inc, Cupertino: We visited the Mothership.

Happy Hour auf der Santana Row in San Jose: Nette Boutiquen und viele Restaurants, ein gelungener Mix aus mediteranem und mittelamerikanischem Flair. Während sich Sonja tapfer ans Schaufensterbummeln hält, wird Roland mal wieder bei den Schuhen von Cole Haan schwach. Wir haben Glück, es ist gerade saisonaler Ausverkauf, und so bleibt der "Schaden" begrenzt.


San Jose - auf der Santana Row

Mural Art

Sonja inspiziert den Grillmeister. Die Steaks (by Guido) sind perfekt, dazu gibt es selbstgemachten Tzatziki (à la Sonja), selbstgebackenes Brot (made by Roland) und Tomatensalat (die aus dem Garten, von Andrea). Natürlich darf auch das mexikanische Bier nicht fehlen.


Mahlzeit!
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