Coastal Route
Thu, Jul 30 2009 09:33 PM
| Unterwegs
Heute nehmen wir die Coastal Route Richtung Nanaimo und Comox unter die Räder. Leider macht es bei einem recht hohen Verkehrsaufkommen nicht so viel Spass, und wir haben noch nicht mal Wochenende. Aber die am Wasser gelegenen Aussichtspunkte entschädigen für den 'Stress'. In Comox machen wir dann eine verspätete Mittagspause am Yachthafen, bevor es dann auf Nebenstrassen wieder zurück nach Victoria geht.
Butchart Gardens
Wed, Jul 29 2009 11:55 AM
| Unterwegs
Nach einem relaxten Vormittag in Downtown, verbunden mit einem dringend notwendigen Friseurbesuch im Fish Hair Salon, machen wir uns mittags auf nach Butchart Gardens, einem ehemaligen Zementsteinbruch, der vor über 100 Jahren in einen Garten umgewandelt wurde, ein Meisterwerk der Gartenbaukunst. In der Sommerblüte erwartet uns ein wunderbares Farbenspiel und Geruchserlebnis.
Anschliessend besuchen wir die Sea Cider Farm, auf der (hochprozentiger) Apfelcidre hergestellt und in 'Flens-Flaschen' abgefüllt verkauft wird.
Circle Route
Tue, Jul 28 2009 08:07 PM
| Unterwegs
Heute steht die Circle Route auf dem Programm. Erst geht es in den Norden, an den Lake Cowichan und dann auf einer ehemaligen Holzfällerstrecke in den Süden nach Port Renfrew. Dieses Teilstück muss bis vor kurzem noch eine pure Schotterstrecke gewesen sein, denn unsere "Minna" (unser GPS) erzählt uns permanent, wir seien auf einer Gravel Road. Wir vermuten, dass die Strecke ausgebaut wurde, um den Einwohnern von Port Renfrew im Fall eines Erdbebens und/oder Tsunamis eine Alternativroute zu verschaffen, denn die Strecke nach Sooke wäre in diesem Fall ganz sicher weg.Am Abend belohnen wir uns im Santiago's um die Ecke mit südamerikanischer Fusion-Küche. Es gibt Sangria und Bier, schwarze Bohnensuppe, Heilbutt und in Knoblauch zubereitete Garnelen. Wieder mal ein Glücksgriff. YUMMY!
Victoria hat laut Reiseführer übrigens die höchste pro-Kopf Restaurant-Dichte in ganz Kanada. So viele tolle Restaurants, so wenig Zeit.
Voller Sonne
Tue, Jul 28 2009 09:28 AM
| Wetter
Voller Fisch
Mon, Jul 27 2009 09:12 PM
| Unterwegs
PFI - Performance Factor Interview
Mon, Jul 27 2009 06:56 PM
| Arbeiten
Morgens um 7 Uhr steht ein weiteres Telefoninterview (50 min!!!) mit besagter Big 5 Consulting Company an, diesmal mit einer Senior-Recruiting-Managerin, die etwas über Sonja's psychologische Eignung für den Beraterposten heraus finden soll. In solch einem Gespräch kann der geschulte Interviewer (offensichtlich) anhand der Beschreibung einiger Fallbeispiele und Situationen aus der beruflichen Vergangenheit Verhaltensmuster, Kommunikationstechniken, Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Fähigkeiten zum Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen analysieren. Nach positiver Bewertung soll schliesslich ein Frontalinterview (in Calgary) folgen, in denen anhand fiktiver Fallbeispiele aus Einkauf und Materialwirtschaft Sonja's berufliche Eignung und ihr professioneller Hintergrund abgefragt werden soll.
Nachtrag: Test 'bestanden'! Anthony teilt Sonja am 29. Juli mit, dass im August das Skills Interview stattfinden wird.
Nachtrag: Test 'bestanden'! Anthony teilt Sonja am 29. Juli mit, dass im August das Skills Interview stattfinden wird.
French Day
Sun, Jul 26 2009 08:35 PM
| Unterwegs
Heute hatten wir Strandtag! Zunächst sind wir noch einmal zur Lagune zurück gekehrt und haben dort wieder das Strandleben genossen. Anschliessend sind wir weiter in den Südwesten gefahren, eigentlich um einen Weg zu den nördlich gelegenen Seen zu finden. Das ist uns allerdings nicht gelungen, und so sind wir letztendlich am French Beach in Shirley gelandet.
Viele mutige Touristen (so auch Sonja) kamen dem Wasser etwas zu nahe und mussten richtig laufen, denn manche der Wellen waren mannshoch!
Passend zum French Beach haben wir uns dann mit Baguette, Schafskäse und Chardonnay eingedeckt und den Tag mit einem wunderbaren französischen Abendbrot beendet. Der Sonnenbrand fühlt sich irgendwie auch französisch an...Immigranten stärker von Arbeitslosigkeit betroffen
Sun, Jul 26 2009 06:55 PM
| Arbeiten
Im Globe and Mail wird berichtet, dass Immigranten häufiger und länger mit den Auswirkungen der Rezession zu tun haben. Sie sind oft die ersten, die ihre Arbeit verlieren und unter den letzten, die einen neuen Job im Rahmen ihrer Qualifikation finden werden. Gerade bei Neuankömmlingen (unter 5 Jahren) in Kanada ist die Arbeitslosenquote besonders hoch, da ihnen kanadische Berufserfahrung und kanadische Qualifikationen fehlen. Leider kann ich dieses nun aus eigener Erfahrung bestätigen.
Die blaue Lagune
Sun, Jul 26 2009 10:11 AM
| Unterwegs



Vor acht Jahren waren wir das erste Mal an der Lagune in Colwood und haben uns prompt in diesen Flecken Erde verliebt. Hier wollten wir bleiben! Inzwischen werden genau an diesem Ort Häuser unter Beachtung von umweltschonenden, energieeffizienten und kulturellen (man hat hier frühre Siedlungsspuren von Ureinwohnern gefunden) Gesichtspunkten gebaut. Wir machen (nur mal zum Spass) eine Besichtigungstour mit und sind begeistert von dem Projekt, auch wenn dies wohl nur ein Traum bleiben wird.

Wir verbringen viel Zeit an 'unserer' Lagune, Roland fotografiert Vögel, während Sonja durch das Wasser watet und Steine und Muscheln sammelt. Als wir Hunger verspüren, suchen wir das MyChosen Cafe in Metchosin auf und bestellen leckere Krabben-Sandwiches.Dann geht es auf (äussert Motorad-geeigneten) Nebenstrassen Richtung Norden, am Prospect Lake vorbei und dann in die Brentwood Bay für einen Kaffee-Stop im Blues Bajou Cafe. Danach schauen wir kurz in Sidney vorbei, properes Städchen, auch wenn der Fluglärm etwas stört, und lassen uns wieder nach Süden Richtung Victoria fallen.
Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es wird rapide zehn Grad kühler, aber wir freuen uns über den Regen, die Vegetation kann es gebrauchen. Während ein paar Minuten später wieder die Sonne durchkommt und uns noch mit einem Regenbogen belohnt, irritiert uns im Gegenlicht etwas, dass wie die Landung eines Ufo's aussieht: Gleich drei grosse Kreuzfahrtschiffe haben im Hafen angelegt.

Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es wird rapide zehn Grad kühler, aber wir freuen uns über den Regen, die Vegetation kann es gebrauchen. Während ein paar Minuten später wieder die Sonne durchkommt und uns noch mit einem Regenbogen belohnt, irritiert uns im Gegenlicht etwas, dass wie die Landung eines Ufo's aussieht: Gleich drei grosse Kreuzfahrtschiffe haben im Hafen angelegt.
Reif für die Insel
Fri, Jul 24 2009 10:35 PM
| Unterwegs
Wir steuern das Oswego Hotel in Victoria an und beginnen dann sofort nach dem Einchecken mit der Erkundung Downtowns. Einen Stadtplan brauchen wir nicht, wir kennen uns hier aus.
Zur Mittagszeit nehmen wir einen Snack bei Willie's Bakery ein, der ältesten Bäckerei British Columbia's. Am Nachmittag geht es zur Mile 0 (dem Anfang des HWY No. 1) und an den Pazifik.Nach einem klassischem Abendbrot (Schnittchen und Tee) machen wir noch einen Spaziergang am Wasser, bewundern den Sonnenuntergang und beschliessen dann bei einer Flasche Chardonnay vom Weingut Mount Boucherie aus dem Okanagan einen gelungenen ersten Urlaubstag.
Die Geister, die ich rief
Thu, Jul 23 2009 06:51 PM
| Arbeiten
Sonja kann es kaum fassen, als Anthony (der Brain-Hunter) ihr kurzfristig ein Gespräch mit der Personal-Recruiterin einer der Big 5 Consulting Companies vermittelt. So sitzt sie heute bereits um 8 Uhr am Schreibtisch, um mal wieder das gewohnte Fragebogenspiel über sich ergehen zu lassen. Auch wenn sich Sonja keine grossen Hoffnungen ausrechnet, ist schon allein der blosse Kontakt zu einem Welt-Unternehmen dieser Grösse ein Jackpot. Sollte sie nicht wieder durch das Screening-Raster gefallen sein, steht als nächstes ein Persönlichkeits(eignungs-)test und ein fachspezifisches Interview an.
Nachtrag: Anthony bestätigt gerade, dass Sonja die 'second base' erreicht hat und somit in den kommenden Wochen noch zwei weitere Telefon-Interviews über sich ergehen lassen darf, in denen ihr professionelles Verhalten und Vorgehen geprüft werden wird.
Sollte sie dieses Screening auch noch überleben, darf sie darauf hoffen, für die folgenden (zwei bis drei) Interviews zu persönlichen Gesprächen mit dem Fachleiter eingeladen und letztendlich dann dem Klienten vorgestellt zu werden, der das letzte Wort bei der Einstellung haben wird. Der ganze Prozess soll normalerweise etwa sechs bis acht Wochen dauern, kann aber durch die Ferienzeit bedingt auch bis zu zwölf Wochen in Anspruch nehmen.
Supply Chain Consulting war schon immer ein Karrierewunsch von Sonja. Nun hat sie die einmalige Chance, im Rahmen des Bewerbungsprozesses (falls er denn wie geplant fortgesetzt wird) festzustellen, ob sie überhaupt die geeigneten Skills und passende Mentalität für eine Berater-Karriere mitbringt.
Nachtrag: Anthony bestätigt gerade, dass Sonja die 'second base' erreicht hat und somit in den kommenden Wochen noch zwei weitere Telefon-Interviews über sich ergehen lassen darf, in denen ihr professionelles Verhalten und Vorgehen geprüft werden wird.
Sollte sie dieses Screening auch noch überleben, darf sie darauf hoffen, für die folgenden (zwei bis drei) Interviews zu persönlichen Gesprächen mit dem Fachleiter eingeladen und letztendlich dann dem Klienten vorgestellt zu werden, der das letzte Wort bei der Einstellung haben wird. Der ganze Prozess soll normalerweise etwa sechs bis acht Wochen dauern, kann aber durch die Ferienzeit bedingt auch bis zu zwölf Wochen in Anspruch nehmen.
Supply Chain Consulting war schon immer ein Karrierewunsch von Sonja. Nun hat sie die einmalige Chance, im Rahmen des Bewerbungsprozesses (falls er denn wie geplant fortgesetzt wird) festzustellen, ob sie überhaupt die geeigneten Skills und passende Mentalität für eine Berater-Karriere mitbringt.
Care-Paket aus den USA
Wed, Jul 22 2009 11:07 AM
| Begegnungen
Nach vier Monaten (F)unemployment
Mon, Jul 20 2009 06:50 PM
| Arbeiten
Eine Bekannte, die vor einiger Zeit aus Osteuropa immigriert war, gab Sonja kürzlich einen interessanten Tipp für die Bewerbung, denn diese erhielt ihren Job, nachdem sie ihren Lebenslauf 'gestrippt' und die Ausbildung weggelassen hattte. Dumb-down to be competitive? Hm, vielleicht sollte Sonja es auch mal mit einem Lebenslauf 'light' versuchen, wenn sie sich auf der funkionalen Ebene bewirbt.
Kaum zu glauben...
Mon, Jul 20 2009 10:30 AM
| Wetter
Konzertkarten-Frust
Sun, Jul 19 2009 11:47 AM
| Kanadisches
Wir wissen natürlich nicht so genau, wie man heutzutage an Konzertkarten in Deutschland kommt, aber hier in Kanada geht das eigentlich nur noch über Ticketmaster. Das Problem ist allerdings, dass es fast unmöglich ist, tatsächlich mittels Ticketmaster an Tickets zu kommen, denn üblicherweise sind die Karten innerhalb von Stunden an Schwarzhändler verkauft, die sie dann wiederum für ein Vielfaches des Originalpreises über mehr oder weniger professionelle Webpages weiter verkaufen.
Das ganze ging übrigens so weit, dass Ticketmaster für eine Weile eine EIGENE Website eröffnet hatte, auf der man Karten "tauschen" konnte und auf die man verwiesen wurde, wenn man keine Originaltickets mehr bekommen konnte. Dies führte dann allerdings zu einer Millionenklage gegen das Unternehmen, da vermutet wurde, dass Ticketmaster selbst die Karten zu erhöhten Preise verkauft. Mal gespannt, wie das endet.
Im aktuellen Beispiel hatte sich Roland schon seit Monaten auf ein Jason Mraz-Konzert gefreut und regelmässig seine Website nach Konzertterminen gecheckt. Leider hat er dann (wahrscheinlich während unseres Kalifornien-Kurzurlaubs) mal ein paar Tage ausgesetzt, und prompt kamen die Karten in den Handel. Wenige Tage später ist Ticketmaster ausverkauft, aber man kann auf dutzenden Seiten Karten für ab dem doppelten Preis bekommen.
Wir verkneifen uns auf jeden Fall das Konzert, denn wir wollen uns nicht an diesen Praktiken beteiligen. Und im schlimmsten Fall kann es einem ja sogar passieren, dass so ein Konzert dann gar nicht statt findet und man die Karten gar nicht mehr zurück geben kann, siehe Michael Jackson. Muss nicht sein!
Das ganze ging übrigens so weit, dass Ticketmaster für eine Weile eine EIGENE Website eröffnet hatte, auf der man Karten "tauschen" konnte und auf die man verwiesen wurde, wenn man keine Originaltickets mehr bekommen konnte. Dies führte dann allerdings zu einer Millionenklage gegen das Unternehmen, da vermutet wurde, dass Ticketmaster selbst die Karten zu erhöhten Preise verkauft. Mal gespannt, wie das endet.
Im aktuellen Beispiel hatte sich Roland schon seit Monaten auf ein Jason Mraz-Konzert gefreut und regelmässig seine Website nach Konzertterminen gecheckt. Leider hat er dann (wahrscheinlich während unseres Kalifornien-Kurzurlaubs) mal ein paar Tage ausgesetzt, und prompt kamen die Karten in den Handel. Wenige Tage später ist Ticketmaster ausverkauft, aber man kann auf dutzenden Seiten Karten für ab dem doppelten Preis bekommen.
Wir verkneifen uns auf jeden Fall das Konzert, denn wir wollen uns nicht an diesen Praktiken beteiligen. Und im schlimmsten Fall kann es einem ja sogar passieren, dass so ein Konzert dann gar nicht statt findet und man die Karten gar nicht mehr zurück geben kann, siehe Michael Jackson. Muss nicht sein!
Sheep River Provincial Park
Sun, Jul 19 2009 06:29 AM
| Unterwegs
Sonja braucht Urlaub
Sat, Jul 18 2009 06:47 PM
| Alltag
![[Kanupause.jpg]](http://1.bp.blogspot.com/_x1XpTbv-glY/SmKWkTpzgXI/AAAAAAAAA_k/3_5w3RBZW4c/s400/Kanupause.jpg)
Das Leben einer Arbeitslosen ist verdammt stressig. Donnerstag und Freitag ist Sonja wieder Kanu-Fahren und Biber beobachten. Samstagmorgen ist Community Dienst, diesmal geht es darum, den Wald und die Grünanlagen vom Müll zu befreien und sich ein Dutzend Mückenstiche abzuholen. Dann geht es mal wieder Motorräder und Equipment shoppen.
Um 8 Uhr abends führt Sonja dann noch ein Telefon-Interview mit Anthony, einem Brain-Hunter aus Toronto (die haben wohl kein Wochenende). Nicht, dass sie plant, dorthin zu gehen, aber eine wertvolle Erfahrung ist es dennoch, und es schmeichelt ihrem Ego.
Motiviert bleiben!
Wed, Jul 15 2009 06:45 PM
| Arbeiten
Absage. Wieder einmal hat Sonja den Fragebogenkampf mit der Personalabteilung verloren. Besser wäre, sie könnte direkt mit den Fach-Abteilungsleitern ins Gespräch kommen... da hätte sie bestimmt mehr Chancen auf eine Anstellung...
Naja, Sonja hatte sich auch nicht wirklich Hoffnung gemacht, bei einer von Amerikanern geführten Company den richtigen Bewerbungston zu treffen. Irgendwie muss sie sich wohl für diese Spezies erst ein eigenes Persönlichkeitsprofil anlegen.
Derzeit verbringt sie übrigens mehr Zeit mit der Suche nach Motorradkleidung and Gebraucht-Motorrädern, als für die Job-Suche. Man muss schliesslich Prioritäten setzen. Apropos: Tschüss, bin jetzt Kanu-Fahren...
Naja, Sonja hatte sich auch nicht wirklich Hoffnung gemacht, bei einer von Amerikanern geführten Company den richtigen Bewerbungston zu treffen. Irgendwie muss sie sich wohl für diese Spezies erst ein eigenes Persönlichkeitsprofil anlegen.
Derzeit verbringt sie übrigens mehr Zeit mit der Suche nach Motorradkleidung and Gebraucht-Motorrädern, als für die Job-Suche. Man muss schliesslich Prioritäten setzen. Apropos: Tschüss, bin jetzt Kanu-Fahren...
Das Telefon-Interview
Tue, Jul 14 2009 06:42 PM
| Arbeiten
Sonja erwartet einen Anruf aus Michigan, USA. Um Punkt 9 Uhr sitzt sie mit Resume, Stellenanzeige und Laptop bewaffnet am Schreibtisch, als das Handy klingelt. Zugegebenermassen ist sie ein wenig nervös, denn als Nicht-Muttersprachler bleibt das Telefongespräch eine besondere Herausforderung, da man Mimik und Gestik des Gegenübers nicht zum Verständnis hinzu ziehen kann.
Zur mentalen Vorbereitung hatte sie sich ein paar Standard-Personalfragebogen aus dem Netz herunter geladen, die Firmen-Webseite besucht, um etwas über deren Geschäftsentwicklung, Management und Firmenphilosophie zu erfahren und versucht per Google etwas über den Interviewpartner heraus zu finden. So fühlt sich Sonja dem Gespäch einigermassen gewappnet.
Die Gesprächspartnerin ist freundlich und gibt ihr einen Überblick über die Firma und den Bewerbungsprozess. Es handelt sich um ein Erstgespräch zur Pre-Qualifizierung der Kandidaten, dabei wird lediglich der Lebenslauf noch einmal besprochen und ein paar Standardfragen beantwortet.
Mitten im Telefonat geht plötzlich der Feueralarm los. Das ist doch nicht zu glauben! Soll Sonja das Interview abbrechen? Sie entscheidet sich, den den Alarm abzustellen und führt das Gespräch einfach weiter. Es ist wahrscheinlich eh nur ein Test, da für heute eine Gebäude-Sicherheitsinspektion angesagt ist.
Sollte Sonja dem Anforderungsprofil entsprechen und nicht gleich mal wieder durch das Fragebogen-Raster gefallen sein, erhält sie eine Einladung zu einem zweiten, persönlichen Interview mit dem Fachabteilungsleiter. Mal sehen, wie das weiter geht.
Zur mentalen Vorbereitung hatte sie sich ein paar Standard-Personalfragebogen aus dem Netz herunter geladen, die Firmen-Webseite besucht, um etwas über deren Geschäftsentwicklung, Management und Firmenphilosophie zu erfahren und versucht per Google etwas über den Interviewpartner heraus zu finden. So fühlt sich Sonja dem Gespäch einigermassen gewappnet.
Die Gesprächspartnerin ist freundlich und gibt ihr einen Überblick über die Firma und den Bewerbungsprozess. Es handelt sich um ein Erstgespräch zur Pre-Qualifizierung der Kandidaten, dabei wird lediglich der Lebenslauf noch einmal besprochen und ein paar Standardfragen beantwortet.
Mitten im Telefonat geht plötzlich der Feueralarm los. Das ist doch nicht zu glauben! Soll Sonja das Interview abbrechen? Sie entscheidet sich, den den Alarm abzustellen und führt das Gespräch einfach weiter. Es ist wahrscheinlich eh nur ein Test, da für heute eine Gebäude-Sicherheitsinspektion angesagt ist.
Sollte Sonja dem Anforderungsprofil entsprechen und nicht gleich mal wieder durch das Fragebogen-Raster gefallen sein, erhält sie eine Einladung zu einem zweiten, persönlichen Interview mit dem Fachabteilungsleiter. Mal sehen, wie das weiter geht.
Regel Nr. 8
Sun, Jul 12 2009 06:41 PM
| Alltag
Das tägliche Gespräch gegen verbalen Durchfall.
Es vergehen Tage im arbeitslosen Leben, an denen telefoniert man nicht, trifft keine Freunde, ja man geht nicht mal vor die Tür. Gefährlich, wenn in einer solchen Phase ein Termin zu einem Bewerbungsgespäch ansteht. Es besteht nämlich die Gefahr, dass frau dann den Gesprächspartner kaum zu Wort kommen lässt und aufgrund reduzierter Aufmerksamkeitsspanne, und froh darüber, ein Opfer zum Ventilieren der Gedanken gefunden zu haben, die Chance auf einen Job verpatzt.
Therapieansätze:
1. Für diejenigen mit schizophrenen Tendenzen mögen Selbstgespräche zur gewünschten Entlastung führen.
2. Sich ein Tier anschaffen oder de facto den Gastkater voll labern (Dem das völlig egal ist, weil er sich hinter dem Sofa versteckt hält, bis mein Anfall vorbei ist)
3. Warten, bis der Gatte nach Hause kommt, und dessen Bedürfnisse nach Feierabend und Ruhe ignorieren. Was jedoch dazu führen kann, dass sich dieser zum Kater gesellt oder alternativ stundenlang auf dem stillen Örtchen verschwindet, bis mein Anfall vorbei ist.
4. Mit anderen Arbeitslosen, Urlaubern, Rentnern oder sonstigen Mitgliedern der Gesellschaft mit genügend Tagesfreizeit telefonieren, bis der Akku leer ist.
Es vergehen Tage im arbeitslosen Leben, an denen telefoniert man nicht, trifft keine Freunde, ja man geht nicht mal vor die Tür. Gefährlich, wenn in einer solchen Phase ein Termin zu einem Bewerbungsgespäch ansteht. Es besteht nämlich die Gefahr, dass frau dann den Gesprächspartner kaum zu Wort kommen lässt und aufgrund reduzierter Aufmerksamkeitsspanne, und froh darüber, ein Opfer zum Ventilieren der Gedanken gefunden zu haben, die Chance auf einen Job verpatzt.
Therapieansätze:
1. Für diejenigen mit schizophrenen Tendenzen mögen Selbstgespräche zur gewünschten Entlastung führen.
2. Sich ein Tier anschaffen oder de facto den Gastkater voll labern (Dem das völlig egal ist, weil er sich hinter dem Sofa versteckt hält, bis mein Anfall vorbei ist)
3. Warten, bis der Gatte nach Hause kommt, und dessen Bedürfnisse nach Feierabend und Ruhe ignorieren. Was jedoch dazu führen kann, dass sich dieser zum Kater gesellt oder alternativ stundenlang auf dem stillen Örtchen verschwindet, bis mein Anfall vorbei ist.
4. Mit anderen Arbeitslosen, Urlaubern, Rentnern oder sonstigen Mitgliedern der Gesellschaft mit genügend Tagesfreizeit telefonieren, bis der Akku leer ist.
Neben-Blog
Sat, Jul 11 2009 10:14 PM
| Arbeiten
Da wir den MagersInCanada-Blog weitgehend für gemeinsame magersche Aktivitäten erhalten wollen, hat Sonja in einem Anfall verbalen Durchfalls einen neuen Blog erstellt:
http://kanada-funemployment.blogspot.com/
Wer also an Freud und Leid einer arbeitslosen Workaholic interessiert ist, möge bitte dort vorbei schauen.
http://kanada-funemployment.blogspot.com/
Wer also an Freud und Leid einer arbeitslosen Workaholic interessiert ist, möge bitte dort vorbei schauen.
City spared from deadly storm...
Wed, Jul 8 2009 06:26 PM
| Wetter
Der Himmel sah zwar ziemlich bedrohlich aus und es war sehr windig, aber sonst ist nichts passiert.Nachtrag: Allerdings berichtet der Calgary Herald, dass sich doch einige Rüssel gebildet haben, die jedoch offensichtlich nicht den Boden erreichten.
City threatened by imminent storm...
Wed, Jul 8 2009 03:11 PM
| Wetter
(Headline: frei nach Buggit's Lektion in Journalismus aus 'Schiffsmeldungen')
An die täglichen Unwetter mit Hagelschauern und Gewittern haben wir uns in diesem Sommer ja schon gewöhnt, aber einen Tornado brauchen wir hier wirklich nicht. Die Medien haben schon einmal entsprechende Warnungen heraus gegeben. Bereits vor zwei Tagen wurde in Red Deer, etwa 150km nördlich von hier eine Rüsselwolke gesichtet, hat aber keinen Schaden hinterlassen.
An die täglichen Unwetter mit Hagelschauern und Gewittern haben wir uns in diesem Sommer ja schon gewöhnt, aber einen Tornado brauchen wir hier wirklich nicht. Die Medien haben schon einmal entsprechende Warnungen heraus gegeben. Bereits vor zwei Tagen wurde in Red Deer, etwa 150km nördlich von hier eine Rüsselwolke gesichtet, hat aber keinen Schaden hinterlassen.Jetz' isses aber joot...
Ein letztes Mal, Bilder aus Kalifornien:
Mehr Meer-Bilder
Regenbogenzeit
Sat, Jul 4 2009 08:26 PM
| Alltag
Gastkatze
Sat, Jul 4 2009 07:59 PM
| Alltag
Da Igor in Urlaub ist, hat er uns Snickers vorbei gebracht, einen echten Angstkater. Nachdem er einen vollen Tag unter unserem Bett verbracht und nichts gegessen hatte, konnten wir ihn am nächsten Tag mit seinem favorisierten Nassfutter und ein paar Leckerli hervor locken.
Mensch, lass mich in Ruhe!
Inzwischen hat er seiner Neugier nachgegeben und auch den Rest der Wohnung inclusive Balkon inspiziert.
Inzwischen hat Snickers zu Rolands Leidwesen auch einen Lieblingsplatz gefunden.
Inzwischen hat er seiner Neugier nachgegeben und auch den Rest der Wohnung inclusive Balkon inspiziert.
Inzwischen hat Snickers zu Rolands Leidwesen auch einen Lieblingsplatz gefunden.
Bewerbungen und andere Aktivitäten
Thu, Jul 2 2009 06:39 PM
| Arbeiten
Sonja's kleine Reisebedürfnisse werden mit Rücksicht auf den schwer arbeitenden Gatten (einer muss ja die Kohle 'ranbringen) auf das Wochenende gelegt. Sie freut sich über die Abwechslung und die oft aussergewöhnlichen Begegnungen mit Mensch, Tier oder Wetter, ob nun im Kananaskis um die Ecke, in Südalberta, auf einer Tour durch den Süden Saskatchewans oder bei dem Besuch unserer Freunde in California.
Bewerbungs-Update:
Weitere 37, total bisher 59 in sechs Monaten. Hierzu gab es 3 Absagen, 16 ohne regliche Reaktion, 2 zurückgezogene Anzeigen und 16 Firmen, die wenigstens den Eingang der Bewerbung bestätigt haben.
Der durchschnittliche Aufwand pro Bewerbung (Anschreiben und Lebenslauf) per email beträgt im Übrigen etwa eine Stunde. Wird eine Online-Bewerbung verlangt, kann sich der Prozess je nach Internetverbindung und Stabilität der Firmen-Webseite auch schon mal bis zu zwei Stunden hinziehen. Besonders toll ist, wenn die Verbindung abbricht, und man die Daten noch einmal von vorne eingeben muss. Als Sonja das bei einer Webseite ein zweites Mal passiert, funkt sie die Helpline an - ohne Antwort. Wenn die IT schon so ein Saftladen zu sein scheint, wie mag es dann um das Unternehmen selbst bestellt sein? Unverrichteter Dinge bricht sie den Bewerbungsprozess ab. Nun können die sehen, wie sie ohne Sonja fertig werden.
Die Online-Jobsuche und der Bewerbungsprozess, zusammen mit den Haushalt- und Fitnessaktivitäten kommen sehr wohl einem normalen Arbeitstag recht nahe. Die Zeit vergeht wie im Fluge.
Viele Stellenanzeigen haben derzeit eine Bewerbungs-Deadline von ein bis zwei Monaten. Manche Recruiter weisen sogar darauf hin, dass sie lediglich einen Bewerberpool für zukünftige Personalbedürfnisse aufstellen wollen, und gar nicht aktuell suchen. Es kann also recht lange dauern, bis man wieder etwas von seinem Bewerbungsstatus hört (wenn man denn überhaupt eine Rückantwort erhält). Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass sich derzeit gewisse Mitarbeiter der Personalabteilung aus purem Selbsterhaltungstrieb einer Beschäftigungstherapie unterziehen.
Bewerbungs-Update:
Weitere 37, total bisher 59 in sechs Monaten. Hierzu gab es 3 Absagen, 16 ohne regliche Reaktion, 2 zurückgezogene Anzeigen und 16 Firmen, die wenigstens den Eingang der Bewerbung bestätigt haben.
Der durchschnittliche Aufwand pro Bewerbung (Anschreiben und Lebenslauf) per email beträgt im Übrigen etwa eine Stunde. Wird eine Online-Bewerbung verlangt, kann sich der Prozess je nach Internetverbindung und Stabilität der Firmen-Webseite auch schon mal bis zu zwei Stunden hinziehen. Besonders toll ist, wenn die Verbindung abbricht, und man die Daten noch einmal von vorne eingeben muss. Als Sonja das bei einer Webseite ein zweites Mal passiert, funkt sie die Helpline an - ohne Antwort. Wenn die IT schon so ein Saftladen zu sein scheint, wie mag es dann um das Unternehmen selbst bestellt sein? Unverrichteter Dinge bricht sie den Bewerbungsprozess ab. Nun können die sehen, wie sie ohne Sonja fertig werden.
Die Online-Jobsuche und der Bewerbungsprozess, zusammen mit den Haushalt- und Fitnessaktivitäten kommen sehr wohl einem normalen Arbeitstag recht nahe. Die Zeit vergeht wie im Fluge.
Viele Stellenanzeigen haben derzeit eine Bewerbungs-Deadline von ein bis zwei Monaten. Manche Recruiter weisen sogar darauf hin, dass sie lediglich einen Bewerberpool für zukünftige Personalbedürfnisse aufstellen wollen, und gar nicht aktuell suchen. Es kann also recht lange dauern, bis man wieder etwas von seinem Bewerbungsstatus hört (wenn man denn überhaupt eine Rückantwort erhält). Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass sich derzeit gewisse Mitarbeiter der Personalabteilung aus purem Selbsterhaltungstrieb einer Beschäftigungstherapie unterziehen.
Google mal wieder
Unseren letzten Abend verbringen wir bei köstlichem türkischem Essen im Cafe Baklava und mit echt italienischer Eiscreme zum Nachtisch in der Castro Street in Mountain View, der Heimat von Google. Hier gibt es tatsächlich überall Free Wireless, und dabei hatten wir nicht mal elektronische Geräte dabei...
Wenn ich die See seh'...
... brauch' ich kein Meer mehr, denkt sich Sonja beim Anblick des Pazifischen Ozeans, von dem sie mal wieder nur operativ zu entfernen ist.

Am Highway No 1
Weil sich bereits die unmittelbare Umgebung als traumhaft schön erweist, verschieben wir unsere Reisepläne in den Yosemite Nationalpark und das Wine Country auf ein nächstes Mal und widmen unsere Zeit ganz dem Meer.
Nach riskanter Kletteraktion, es gilt, etwa 50 Höhenmeter Steilhang an einem Seil hängend zu bewältigen (zu unserem Glück sind unsere Gastgeber Kletterexperten), geniessen wir Wind und Wellen, holen uns nasse Füsse und Sonnenbrand.
Sunny Days in Sunnyvale
Bereits letzte Woche Freitag begaben wir uns ins Silicon Valley, California, um endlich die vor langer Zeit ausgesprochene Einladung unserer ehemaligen Nachbarn Andrea und Guido einzulösen.
Ein Blick auf die Anzeige bestätigt unser Gefühl: Es ist verdammt heiss hier!
Hier gibt es Sonne, Strand, Palmen und Multi-Kulti, was will man mehr? Vielleicht ein unbegrenztes Budget, um im Apple Store shoppen zu gehen...
Happy Hour auf der Santana Row in San Jose: Nette Boutiquen und viele Restaurants, ein gelungener Mix aus mediteranem und mittelamerikanischem Flair. Während sich Sonja tapfer ans Schaufensterbummeln hält, wird Roland mal wieder bei den Schuhen von Cole Haan schwach. Wir haben Glück, es ist gerade saisonaler Ausverkauf, und so bleibt der "Schaden" begrenzt.
Ein Blick auf die Anzeige bestätigt unser Gefühl: Es ist verdammt heiss hier!Hier gibt es Sonne, Strand, Palmen und Multi-Kulti, was will man mehr? Vielleicht ein unbegrenztes Budget, um im Apple Store shoppen zu gehen...
Happy Hour auf der Santana Row in San Jose: Nette Boutiquen und viele Restaurants, ein gelungener Mix aus mediteranem und mittelamerikanischem Flair. Während sich Sonja tapfer ans Schaufensterbummeln hält, wird Roland mal wieder bei den Schuhen von Cole Haan schwach. Wir haben Glück, es ist gerade saisonaler Ausverkauf, und so bleibt der "Schaden" begrenzt.














