Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

Rollin'

Wenn das so weitergeht..., dann kann sich Sonja demnächst von und zur Arbeit rollen. Denn nach dem Cupcake Day am Donnerstag gab es am Freitag ein Meeting mit Produkten einer namhaften Donut-Kette, und heute wurde zum Projektfrühstück mit Zimtschnecken und Obstsalat geladen. Morgen ist Quartals-Report, dann gibt es auch noch warmes Mittagsbuffet. Gottseidank sponsort die Firma gleichzeitig die Mitgliedschaft in einem Fitness-Club. Anders wäre das Ernährungsüberangebot auch gar nicht mehr zu kompensieren.
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Eine Symphonie in Blau und Gelb

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Bei den Wetteraussichten lässt sich der Herbst doch gut aushalten. So haben wir uns gestern (wohl für das letzte Mal in diesem Jahr) auf die Powderface Road begeben, um noch etwas von dem Farbenspiel mitzubekommen und im Kananaskis Village haben wir dann tatsächlich auch noch überraschend gut zu Mittag gegessen.


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Der heilige Gral

Das Ereignis, auf das Fans, Geeks und User gleichermassen gewartet haben: die Eröffnung des Apple Store's in Calgary (Foto: courtesy bowreality). Dieses weltbewegende Ereignis wurde natürlich auch gebührend von Hunderten von Neugierigen und den Medien begleitet.
Wir sind ja schon aus dem Alter heraus, wo wir uns in den frühen Morgenstunden in die Schlange stellen würden, um ein Apple-T-Shirt zu ergattern, aber rein zufällig mussten wir sowieso zur Market Mall...

Warum wir einen Apple Store brauchen:


Sonja hat allerdings mit einer Frage den Spezialisten bereits überfordert: Kann man Fotos direkt von der Kamera auf den neuen Ipod Touch überspielen? Falls jemand hierzu eine Antwort haben sollte, wären wir echt dankbar.
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Schadenfreude, eh!?

Immer wieder ein Quell der Freude und Weiterbildung ist das Urbandictionary, diesmal mit dem Wort SCHADENFREUDE, welches in die englische Sprache übernommen worde, da es im wörtlichen Sinne als unübersetzbar gilt. Happiness at the misfortune of others, ist die nächstliegenste Erklärung für dieses Phänomen. That is German, eh!?
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Happy Cup Cake Day

Heute wurden bei Sonja's neuem Arbeitgeber die September-Geburtstage aller Projektmitarbeiter gefeiert. Es gab cupcakes in zig verschiedenen Sorten, und es lag eine Liste der Geburtstags-'Kinder' aus, zu deren Ehren diese Veranstaltung stattfand. Eine nette Geste der Company, so wird keiner vergessen, und es bietet eine gute Gelegenheit, mal ein paar KollegInnen etwas näher kennen zu lernen.
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Zurück im richtigen (Arbeits-)Leben

Sonja's erster Tag in der neuen Firma beeindruckte und überwältigte mit viel Papierkram, einer Multimedia Unternehmenspräsentation, einem Video zur Unfallverhütung und diversen Powerpoint-Präsentationen verschiedener Redner in der Hauptverwaltung. Die ganze Veranstaltung lief präzise wie ein schweizer Uhrwerk ab, war hervorragend geplant und professionell durchgeführt. Wow! Am frühen Nachmittag wurden die etwa zwanzig TeilnehmerInnen dieser Employee Orientation dann im firmeneigenen Shuttlebus zu ihren entgültigen Bestimmungsorten chauffiert, dort für den Sicherheitsausweis fotografiert und den Team-KollegInnen vorgestellt, herumgeführt und schliesslich mit einem grossen Stapel Lesematerial (Arbeitsanweisungen, Richtlinien, Bedienungsanleitungen usw.) erst einmal allein gelassen. Völlig unvorbereitet wurde Sonja dann um 15 Uhr in ihr erstes Projektmeeting berufen, aber dankenswerterweise hat man noch nicht mit irgendeinem Beitrag gerechnet. Puh! Für die kommenden Tage sind noch Schulungen für das firmeneigene Computersystem, Sicherheitstraining (nötig für Baustellenbesuche) und Firmenpolitik bzw. -ethik angesetzt. Nach drei Wochen Training und Einführung in die Materie soll sie dann ihren entgültigen Job als Einkaufsspezialistin beginnen. Uff... was für ein Start.
Einzig erkennbarer Nachteil bisher: es gibt einen Dress-Code, d.h. Jeans sind nicht erlaubt.
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Calgary ist smart!

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Cover: McLeans

Wie in der neuesten Ausgabe des McLeans Magazins zu lesen, ist Calgary in der Rangliste der smartesten Städte Kanadas auf dem dritten Platz gelandet, hinter Ottawa und Victoria, aber weit vor (zum Beispiel) Toronto und Vancouver. Auf den ersten Blick mag das überraschen (von wegen Rednecks und so), aber wenn man genauer hinschaut, ist das Weiterbildunsangebot sehr vielfältig, wird auch gut angenommen und häufig von Unternehmen unterstützt, in dem sie zu den Kosten beitragen.

Noch etwas überraschender, und für uns auch nicht wirklich erklärbar: Calgary landet auf Platz 1 in der Kulturrangliste! Da diese Rangliste stark geprägt ist von Pro-Kopf-Ausgaben für Kultur, nehmen wir an, dass die relativ reichen Calgarianer wohl doch ein paar Dollar für Museums- und Konzertbesuche übrig haben müssen. Auch wenn wir immer noch keinen Zusammenhang zwischen einem Bryan Adams-Konzert und Kultur her stellen können...
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Der letzte Tag...

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Bevor es abends zurück nach Calgary ging (wo wir dankenswerterweise von Alison und Manuel vom Flughafen abgeholt wurden), haben wir uns noch die
Zitadelle in Halifax angeschaut, ein Fort, das offensichtlich so gut gebaut ist, dass niemand jemals wagte, es anzugreifen. Jeden Mittag um punkt 12 Uhr wird dort die Noon Gun abgefeuert, und wir hatten das Vergnügen, dabei zuschauen zu können.

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Danach hatten wir noch etwas Zeit und haben einen kleinen Ausflug zum wunderschönen
Kejimkujik National Park gemacht, einem Paradies für Paddler und Wanderer. Leider reichte die Zeit dann doch nicht für eine Wanderung, und das Wetter war auch nicht berauschend. Deshalb ging es nun ab zum Flughafen, wo wir den Mietwagen zurück gaben (die Angestellte hatte grosse Augen: "Ihr seid ja 5000 km gefahren!") und eincheckten. Ein schöner Urlaub, aber jetzt freuen wir uns auch erst einmal wieder auf Calgary, die Rockies, die Bergluft und vor allem die Sonne!

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Am Strand

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Das Wetter hat mal wieder nicht richtig mitgespielt, aber wir haben trotzdem einen Strandausflug gemacht zum Martinique Beach, den längsten Sandstrand Nova Scotias. Abends waren wir dann im
Alexander Keith Brauhaus und haben uns noch ein letztes, deftiges Abendessen gegönnt.

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Zieleinfahrt nach Halifax

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Heute ging es zum letzten Ziel unserer Reise, nach Halifax, einer Stadt, die uns besonders interessiert, da wir ja irgendwann einmal ans Meer wollen und neben Vancouver da nicht so viel Alternativen bleiben (denn wir haben ja nichts ordentliches gelernt...). Auf dem Weg dahin ging es von Lunenburg über die malerische
Lighthouse Route zum Peggy's Cove Leuchtturm, einem grässlichen, da touristisch völlig überfrachtetem Ort. Viel beindruckter waren wir da von dem eine Stunde südlich gelegenen Denkmal für die Opfer des Swissair-Flugs 111, der hier vor fast genau 10 Jahren ein tragisches Ende nahm.

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In Halifax angekommen haben wir uns im Waverley Inn eingebucht und noch einen Spaziergang an der Hafenpromenade unternommen. Viele schöne alte (und neue) Gebäude, und viele Kneipen und Restaurants! Was uns allerdings auffällt, ist die fehlende Vielfalt der Menschen. Sind halt doch fast alles Weisse hier...

Und noch überraschender: fast jeder sprach Deutsch?! Des Rätsels Lösung war das Clubschiff Aida, das gerade in Halifax fest gemacht hatte und deren Gäste den Hafen unsicher machten!

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Obst und Wein in Nova Scotia

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Dass Nova Scotia überraschend guten Wein zu bieten hat, haben wir bereits am ersten Abend unserer Tour im Des Barres Manor gelernt. Neugierig geworden, haben wir deshalb heute im Grand Pré-Weingut vorbei geschaut und natürlich gleich etwas zur Lieferung nach Hause bestellt. Nebenan gab es dann auch noch hervorragenden Apfelstrudel mit fair gehandeltem Kaffee, die Sonne schien, die Blumen blühten, und wir fühlten uns wie im Paradies. Traumhaft!

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Danach ging es durch die wunderschönen Obstplantagen Nova Scotias nach Lunenburg, in dem es ursprünglich tatsächlich einmal deutsche Siedler gegeben hat. Ein traumhaftes Städtchen (zumindest im Herbst, wenn die meisten Touristen weg sind), voll mit bunten Häusern in abwechslungsreicher Architektur. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen B&B mit fantastischem Meerblick, allerdings hat sich Sonja am eigentlich hervorragenden Abendessen im Rum Runnner den Magen verdorben und hatte deshalb eine anstrengende Nacht...

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Bay of Fundy

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New Brunswick hat ja hauptsächlich sehr viel Wald zu bieten, aber die Hauptattraktion der Provinz ist die
Bay of Fundy, die den höchsten Tidenhub der Welt auf zu weisen hat. An den Hopewell Rocks konnten wir bei Ebbe zwischen den bizarren, an Roger Dean erinnernden Gesteinformationen herum streunen.

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Wir beschlossen den Tag - schon wieder in Nova Scotia - mit einfacher, aber hervorragender Hausmannskost im Harbour View Restaurant in Parrsboro und übernachteten im von Österreichern geführten wunderschönen
Maple Inn B&B.

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Confederation Bridge

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Morgens sind wir noch ein wenig durch Charlottetown gebummelt und haben die geschichtsträchtige Atmosphäre aufgesogen.

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Highlight des heutigen Tages war ohne Zweifel die Confederation Bridge zwischen PEI und New Brunswick. Die Brücke wurde in den Neunziger Jahren gebaut, um die Wirtschaft der Insel voran zu treiben, wobei wir allerdings - abgesehen von Kartoffelbauern - noch nicht viel Wirtschaft dort vorgefunden haben. Trotzdem ein imposantes Bauwerk, und es verkürzt die Fahrtzeit zum Festland ungemein!

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Zur Übernachtung in New Brunswick haben wir uns heute bei unseren Bekannten, Familie Neumann und ihrer Wilderness Lodge, eingebucht. Roland hat vor allem an Eila, der deutschen Dogge mit dem "I'm friendly"-Schild am Halsband, einen Narren gefressen. Vielen Dank für die tolle Bewirtung!

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Update zur Jobsuche

So, und für alle, die sich darüber Gedanken gemacht haben, dass Sonja derzeit ja arbeitslos ist und sich vielleicht ganz schnell langweilen könnte... Kurz vor dem Urlaub hatte sie noch zwei Vorstellungsgespräche, bekam zwischenzeitlich zwei Jobangebote und hat sich bereits für eines entschieden, daher auch das verstärkte Bedürfnis nach dem Inter-Netz. Ab dem 15. September wird sie bei einem weltweit tätigen EPC (Engineering-Procurement-Construction) Unternehmen als Purchasing Specialist anfangen, und hofft, dass der neue Job neben besserem Verdienst, mehr Urlaub und vorteilhafteren Benefits auch noch ein wenig Spass bringen wird.
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Auf der Flucht vor Hanna

Im Butter Pot ist es noch schön und auch im Norden scheint alles noch bester Ordnung:

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Aber der Tropensturm
Hanna treibt sein/ihr Unwesen auch in den Maritimes. Daher zeichnete sich die Rückfahrt von Argentia, Neufundland nach Sydney, Nova Scotia nicht nur durch hohen Wellengang, sondern auch durch drei Stunden Verspätung aus. Nach siebzehn Stunden auf See spürt man auch nach Landgang den Boden immer noch schwanken.

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Nova Scotia präsentierte sich wieder einmal mit Nebel und Regen, was uns dazu veranlasste, direkt nach Pie Ih Ai (P.E.I. - Prince Edward Island) überzusetzen, welches zum Eiland kostenlos ist. Nur wenn man wieder herunter will, zahlt man. Im
Inn on Great George in Charlottetown spürt man den Atem der Geschichte, denn hier befindet sich die Geburtsstätte Kanadas.

Der Sturm hat sich für heute ausgetobt und wir geniessen Strand und Wellen.

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Den Abend beschliessen wir im Pub
Off Broadway bei lokalen Brauereiprodukten, Lobster Crepes, Filet Mignon, Heilbut und den unvermeidlich köstlichen P.E.I Kartoffeln.
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St. John's und Umgebung

Völlig überraschend bot das Wetter heute strahlenden Sonnenschein. So machten wir uns als erstes noch einmal auf zum Cape Spear und wurden mit einer spektakulären Sicht belohnt.

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Auch beim anschliessenden Stadtrundgang und auf dem Signal Hill zeigte sich St. John's von der besten Seite. Eine wirklich schöne Stadt mit rauhem Seemanns-Charme! Empfehlenswert sind übrigens der Mango Chai Smoothie und das Palet D'Or (wer Mozartkugeln mag, wird begeistert sein!) im
CoffeeMatters auf der Military Road. Yummy!

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Nordamerikas östlichster Punkt

Vom schlechten Wetter getrieben lassen wir den Terra Nova Nationalpark links und rechts liegen und begeben uns direkt nach St. John's ins Hometel am Signal Hill, ein preiswertes und gemütliches Hotel, das aus mehreren Townhouses besteht.

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Das Internet ist ja bekanntlich ein Dorf, und so folgten wir gern Windrose's Einladung zum Tee. Der anschliessende gemeinsame Ausflug zum Cape Spear bot leider nur begrenzte Sicht, aber die Stimmung im Nebel in der Dämmerung war mystisch. Es verwundert nicht, dass diese Atmosphäre einen kreativen Geist zu Seemannsgarn oder Geistergeschichten animieren kann. Zum krönenden Abschluss des Tages dinierten wir dann im Bacalao.

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Netzlos im Nirgendwo

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Morgens ging es noch im Schnelldurchlauf vorbei an kleinen Fischerdörfern die Westküste hinauf zum Arches Provincial Park, dann starteten wir durch zu unserer Tagesetappe quer durch das zentrale Neufundland.


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Übernachtet haben wir schliesslich in einem originalen Fischerhaus (erbaut um 1900) in Musgrave Harbour. Bemerkenswert auf der Strecke war der ausgesprochen gute Zustand des Highway No. 1 oder TCH (Trans Canada Highway), wie er hier genannt wird, welcher stundenlang durch menschenleere Gegenden führte. Davon könnte sich das reiche Alberta mal eine Scheibe abschneiden.


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Seit unserer Überfahrt haben wir weder Handy- noch Internet-Empfang. Der Entzug macht sich bereits bemerkbar. Doch auf eines ist auch im Nirgendwo Verlass: Tim Horton's. So war wenigstens der Nachschub mit Snacks und Getränken gesichert.
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Ein traumhaftes Fleckchen Erde

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Wir haben heute etwas länger geschlafen, und als wir um 9 Uhr endlich aufstanden, begrüsste uns ein klassisches Postkarten-Neufundland. Wunderschöne Fischerdörfer und langgestreckte, einsame Waldgebiete. Tagesziel war der Gros Morne National Park im Nordwesten der Insel, und wir sind beide der gleichen Meinung, dass dies wahrscheinlich der schönste Flecken Kanadas ist, den wir bisher zu sehen bekommen haben. Ein grandioser Fjord mit malerischen Dörfern durchzieht die Insel hier. Allerschönstes Abendlicht spiegelt sich im Meer vor pittoresken natürlichen Steinskulpturen. Muss man gesehen haben!

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Zur Übernachtung haben wir uns heute Neddie's Harbor Inn in
Norries Point ausgesucht, ein von einem Schweizer Ehepaar geführten erstklassigem Bed & Breakfast, direkt am Fjord. Dort haben wir uns dann auch ein hervorragendes Abendessen geleistet. Absolut empfehlenswert! Warum gibt es solch eine Küche bloss nicht in Calgary?!

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Tickets zur Reise ans Ende der Welt

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Heute sind wir eingeschifft in Richtung Newfoundland. Die Fähre geht ab von North Sydney an der Nordostseite von Cape Breton und braucht für dei Strecke satte sieben Stunden. Leider gab es auf der hereinkommenden Tour wohl ein paar Wetterprobleme, denn die Fähre hatte zweieinhalb Stunden Verspätung. Deutsch, wie wir sind, waren wir natürlich sowieso zwei Stunden zu früh da, so dass das Ganze in eine ziemliche Warterei ausartete. Aber wir nahmen uns ein Beispiel an all den Neufundländern um uns herum und blieben geduldig.

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Die Fahrt selbst war, abgesehen von einem wunderschönen Sonnenuntergang, weitgehend ereignislos. Wir kamen um 2 Uhr morgens Orstzeit Neufundland in Porte aux Basques an, wo wir glücklicherweise im St. Christopher's Hotel vorgebucht hatten. Einfach, aber neu und sehr sauber!

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Wale im Nebel

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Heute haben wir uns auf den Cabot-Trail begeben, die berühmte Ringstrasse der nördlichen Halbinsel Cape Breton. Als erstes sind uns die unzähligen Schilder aufgefallen, auf denen aufgefordert wurde, einen gewissen "Mitch" zu wählen. Wir hatten daraus geschlossen, dass es vielleicht um die Wahl eines Bürgermeisters oder eines Sheriffs gehen könnte, aber weit gefehlt, an einer Tankstelle wurden wir aufgeklärt, dass es sich bei Mitch wohl um einen lokalen Kandidaten für den Canadian Idol Contest (das kanadische Gegenstück zu DSDS) handelte.

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Viel von Cape Breton haben wir leider nicht gesehen, da die Halbinsel fast vollkommen im Nebel lag. Die Fahrt erinnerte an "Nebel des Grauens", und wir erwarteten fast, dem rachelüstigen Captain Blake und seiner Mannschaft zu begegnen.

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Doch die Begegnung der besonderen Art war überraschend anders. Von der Küste aus konnten wir mehrere Orca Familien und einen Buckelwal beobachten. Dafür allein hat sich schon die Fahrt durch die "Milchsuppe" gelohnt.

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Für die Nacht haben wir uns die Keltic Lodge ausgesucht, ein nicht ganz preiswertes, alteingesessenes Hotel, an dessen Fassade und Zimmern nicht nur Wind und Wetter, sondern auch der Zahn der Zeit ganz kräftig genagt haben. Da wir mit dem ersten Zimmer nicht ganz glücklich waren (über uns wurde eine Party gefeiert), haben wir um eine Verlegung gebeten, welche anstandslos gewährt wurde. Das Abendessen haben wir uns im bodenständigen Lokal Coastal Waters bei Fish&Chips und einem Humpen Keith's gegönnt. Preiswerte und solide Küche bei ausgesprochen guter Musik. Und während wir in der Lounge der Keltic Lodge diese Worte schreiben, spielt im Saal eine Folkband. Ein schöner Tagesabschluss!

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