Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

Krank

Für den Fall einer Grippewelle wird auf der Regierungsseite und in den Medien empfohlen: Stay home if you are sick! Leider hat das Ganze einen Haken, denn bei Sonja's Arbeitgeber werden Krankentage nicht bezahlt. So schleppt sich der Kranke, der auf sein Einkommen nicht verzichten will (oder kann) zur Arbeit und verteilt ganz nebenbei noch seine Bazillen. Die Konsequenz: nach einer Woche hatten sich weitere KollegInnen angesteckt. Inzwischen hat man 20% Produktionsausfall durch den Krankenstand (Manche bleiben eben doch zu Hause.) und Sonja hat es auch erwischt. Eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wäre vielleicht doch keine so schlechte Sache gewesen.
Immerhin kann Sonja mittlerweile schon wieder Hörnchen essen (gibt’s bei Safeway). Vielleicht kann sie ja schon am Montag wieder Gehalt einfahren...

Zwar ist es nicht einfach, einen Hausarzt zu finden, aber in Walk-In Clinics wird einem geholfen. (Durchgangsärzte/Allgemeinmediziner) Diese Klinken haben oft auch abends und an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Das Angebot an Laboren und Radiologen ist gut, Wartezeiten für Röntgen, CT, Mammo, Ultraschall sind selten länger als zwei Wochen. Blutabnahme erfolgt in einem der zahlreichen Labore ohne Termin. Laborwerte werden innerhalb von zwei Tagen an den Arzt zurück geschickt.
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Neuer Computer, neues Programm, neues Design

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Wir haben unsere Computerlandschaft daheim auf Apple umgestellt, und damit kommt ein neues Programm zur Gestaltung der Website zum Einsatz, nämlich iweb. Wir sind natürlich noch nicht ganz sicher im Umgang mit dem neuen Werkzeug, deshalb bitten wir schon einmal vorsorglich um Entschuldigung, wenn am Anfang vielleicht noch nicht alles funktioniert. So sind wir noch nicht ganz zufrieden mit der grauen Schrift, aber das ist anscheinend nicht ganz einfach zu ändern. Ausserdem haben wir momentan noch fast keine Bilder hochgeladen, werden das aber so schnell wie möglich nach holen. Dafür sollten wir in naher Zukunft aber auch in der Lage sein, mal die eine oder andere animierte Dia Show zu veröffentlichen.

Wir hoffen, Euch gefällt das neue Design!
Ausserdem werden wir in Zukunft ausschliesslich auf unserer eigenen Domain www.magersincanada.com weiter schreiben und die
lycos-Seite nicht mehr aktualisieren. Also bitte den Bookmark ändern!
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Hard Working Or Hardly Working?

StatsCanada hat in einer (repräsentativen) Umfrage festgestellt, dass in der Prärie (also Alberta) durchschnittlich die meisten Arbeitsstunden geleistet werden. Nachzulesen bei CBC News. Wir schuften also 1.880h im Jahr, d.h. 36,2 Wochenstunden, während die smarten Kollegen in der Provinz Quebec am unteren Ende mit gerade mal 1.750h oder 33,7 Stunden pro Woche dabei sind. Besonders in der boomenden Öl- und Gasbranche werden sogar schon mal bis zu 44 Stunden in der Woche geackert. Eine andere Studie wagt sogar den Vergleich mit Europa: So wird in Kanada mehr gearbeitet (gemeint sind 'mehr Stunden'), als z.B. in Frankreich oder Deutschland. Wie schon George Orwell sagte: "Das wahre Glück liegt in harter Arbeit und kargem Leben." Ja, so sind wir... die hard workin' Albertans... echt ehrlich!
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15 Sekunden Ruhm

Bisher konnten wir uns immer erfolgreich aus dem Licht der Öffentlichkeit heraushalten, doch diesmal scheint es uns erwischt zu haben. Bei unserem gestrigen Expat-Meeting rückte im Schlepptau einer Neu-Einwandererfamilie ein dreiköpfiges Filmteam von VOX an, um Szenen für eine Auswanderer-Doku-Soap zu drehen. Da das Treffen in einer Kneipe stattfand, mussten die Kinder und der Papa im Auto warten, während es für Mama "Klappe! Die Erste... und Action!" hieß. Denn in Lokalen mit Alkoholausschank sind Minderjährige nicht erlaubt, eine Ausnahme wurde auch für den Dreh nicht gemacht. Im Gegensatz zum Nordamerikaner ist der Deutsche an sich etwas kamerascheu, daher suchten doch einige Mitglieder direkt das Weite, andere waren nicht schnell genug. So waren wir diesmal mittendrin, statt nur dabei. Wollen mal sehen, was nach dem Schnitt noch davon übrig bleiben wird. Falls wir den Sendetermin heraus bekommen sollten, werden wir (hoffentlich rechtzeitig) Bescheid geben.
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Goin' Green

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In den
CBC News gab es heute einen interessanten Artikel: Schlagzeile: Canada can get rich by going green.
Der Liberale Stéphane Dion macht neuerdings auf Joschka Fischer. Nun ist Kanada derzeit einer der größten Energieverschwender, plant sogar den Bau von Atomkraftwerken, um mehr Energie für den Ölsand-Naturraub-(ab)bau zu gewinnen und auf dem letzten Klimagipfel wollte man nicht wirklich etwas von der Reduzierung von Treibhausgasen (WTF is Kyoto Protocol?) wissen.
Falls Dion also zum Zuge kommt, wird er vielleicht möglicherweise sofort die Emmissionsziele einhalten und plant schon mal die Vorherrschaft auf dem Technologiemarkt für die Reduzierung von Treibhausgasen. Jahrzehnte altes Know how, welches heute fast ausschließlich aus Europa importiert wird, wird locker in ein paar Monaten aufgeholt werden. Sogar den Emissionshandel hat Dion bereits auf seiner Agenda, kann man doch damit Geschäfte machen. Und das ewige Thema, den Pendelverkehr zwischen den Großstädten auf die Schiene zu bringen, wurde selbstverständlich auch wieder aufgewärmt. Zuletzt hat er sich dann trendgemäß zurückhaltend über die Expandierung von Atomkraft geäußert.
Doch solange eine Müllkippe charmant Landfill (Landbefüllung) genannt wird, PKW lockere 25l auf 100 km verbrauchen und bei Kyoto eher an japanisches Essen gedacht wird, ist das auch nur wieder heiße Luft… und trägt im weiteren Sinne weiterhin zu Global Warming bei.
Canada can get rich by going green… and gets even richer by avoiding it.
Wir hoffen jedenfalls, dass er sich mit diesen (nicht ganz neuen) Plänen durchsetzen kann! Damit wir so etwas wie im Bild oben auch weiterhin unbeschwert genießen können.

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Keine Fälschung!

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Unser Toyota hat nun ein deutsches Nummernschild (unser altes Kennzeichen in DE). Das haben wir einem besonders aufmerksamem Leser unserer Webseite zu verdanken. Vielen Dank, Carsten und viele Grüße nach Wuppertal. Das blaue Kabel führt übrigens zu einer Steckdose, bei Temperaturen um -28°C (Windchill), ist der Motor dem Blockheater sehr dankbar für die Starthilfe.
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Stadtbücherei

Was sich so angestaubt anhört, haben wir hier als moderne Dienstleistung neu entdeckt und benutzen sie mit großer Begeisterung. Seit kurzem sind wir Mitglied in der Calgary Public Library, welche über eine hervorragende Auswahl an CDs, Sprachkursen, DVDs, Videos und natürlich Büchern verfügt. Man bestellt die gewünschten Artikel online und wird per automatisierter Nachricht über das Mobiltelefon benachrichtigt, sobald diese in der nächstgelegenen Zweigstelle eintreffen. Hervorragend organisiert, schnell und preiswert! Auch die Verlängerung ist direkt über das Internet machbar. Das ganze kostet schlappe $12 im Jahr. Darüber hinaus erhält man eine kostenlose Zugriffsberechtigung zu Zeitungen der ganzen Welt. So kann Roland z.B. jederzeit die letzte Ausgabe des Kickers oder der Rheinischen Post online lesen. 

Cliffhanger
Gestern wurde unser britischer Freund Cliff operiert. Nach sechs Wochen im Krankenhaus haben die Chirurgen das Urteil gesprochen: Leider haben es nicht alle Zehen(spitzen) geschafft, den “Gefrierbrand” zu überstehen. Natürlich ist er geschockt und frustiert, hatte er doch gehofft, dass er doch noch einmal ungeschoren davon kommt. Aber der kanadische Winter verzeiht keine Fehler. Armer Kerl! Allerdings soll er nun in etwa drei Wochen entlassen werden. Das ist für Cliff wenigstens ein kleiner Silberstreif am Horizont. Er sieht sich schon wieder wandern und radfahren, und die Ärzte meinen, auch Skifahren wäre kein Problem.

Weihnachtsumtausch der besonderen Art
Das unmittelbar nach Weihnachten in Nordamerika der große Geschenkeumtausch stattfindet, hat sich wahrscheinlich bis Europa bereits herumgesprochen. Normalerweise ist die Schlange in den Tagen danach an den Umtauschschaltern länger, als allen Kassen zusammen. Beim letzten Costco-Besuch (ist sowas wie METRO in DE) konnte Roland einen besonders pfiffigen Zeitgenossen beobachten, wie dieser seinen (gebrauchten) Kunststoffweihnachtsbaum zurück gab, wahrscheinlich mit der Begründung: hat nicht gefallen... Das Umtausch-Geschäft ist noch einmal ein Riesengeschäft für den Einzelhandel, daher gibt es die sog. BOXING-WEEKS, in denen auch mit besonders vielen Sonderangeboten gelockt wird. Wir vermuten, dass das Wort 'Boxing' vom Wiedereinpacken der Geschenke herrührt, auch wenn
Wikipedia hier noch andere (traditionellere) Begründungen auf Lager hat.
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Gute Vorsätze

Für dieses Jahr haben wir uns Folgendes vorgenommen:
    •    Die Klassiker: Abnehmen, (noch) gesünder ernähren, (mehr) Sport treiben
    •    (endlich mal wieder) Vancouver besuchen
    •    eine Flugstunde nehmen (wenn wir uns denn trauen)
    •    Unsere Französischkenntnisse auffrischen
    •    Portugiesisch lernen
 
Und diese Pläne werden wir auch weiterhin nicht ernsthaft in Betracht ziehen:
    •    ein Auswandererbuch schreiben
    •    ein Bed&Breakfast eröffnen
    •    eine Einwanderungsberatungsfirma gründen
    •    nach Patagonien weiterwandern ;-)

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Heimaturlaub oder... zu Gast bei Freunden und Familie

Die Weihnachtsfeiertage haben wir im Kreise der Familie verbracht. Bereits am Frankfurter Flughafen war klar… hier laufen die Uhren anders. Keiner hatte Zeit zu lächeln, es wurde gerempelt und gedrängelt, Deutschland, eh!?! Am Schalter von Budget wurden wir dann positiv überrascht. Trotz unserer vorhergehenden Reservierung gab man uns einen günstigeren Tarif. Servicewüste? Wohl doch nicht! Die deutschen Autobahnen haben wir nicht vermisst. Mit gemütlichen 120 km/h zockelten wir gen Heimat. Der kanadischen Verkehrserziehung sei Dank hatten wir ein entspanntes Fahrerlebnis in unserem brandneuen Opel Meriva (nie von gehört, aber ganz nett). Dann begann unser Event-Marathon:
• Begrüßungsrunde durch unser Heimatdorf
• Fußballspiel unter Freunden, bei dem Bert seine Sehnen opferte
• Feijoada à la Christa, eine exzellente Kürbissuppe (wir brauchen noch das Rezept) und jeden Morgen Croissants und frisch ausgepresster Orangensaft
• Enttäuschender Ausflug zum Saturn in Köln, dem ehemaligen Musik-Paradies
• James Bond auf Deutsch, für synchronisierte Filme sind wir wohl aber auf Lebenszeit verdorben
• Frauenshopping mit Mom
• Ein 'echter' Friseurtermin, Handwerk ist eben doch was wert!
• Besuch im 'Flipper-Museum' der Kanada-Fans, Familie E. aus N. bei M.
• Frauenabend mit bester Freundin in Wuppertal
• Weihnachtsmarkt bei Glühwein und Currywurst (das tat gut!) in Wuppertal
• Umzug nach Essen (Danke, Bruda!), wo es den besten Milchkaffee gibt
• Ex-Kollegen-Besuch in Ratingen
• Frauenbrunch in Wuppertal
• Heiligabend: klassisch mit Fondue und selbstgemachten Saucen in Essen
• 1. Feiertag: Feier im Kreise von Rolands Familie in Leichlingen
• 2. Feiertag: Mutters berüchtigtes Sieben-Gänge-Menü in Wuppertal will bewältigt werden
• 3. Feiertag: Nie wieder essen! Notartermin, Einkäufe und Abschiedsbesuche bei Freunden in Leverkusen.

currywurst
Currywurstgenuss

gluehwein
Glühweinseligkeit

Nach 13 Tagen und 1.550 km durch das Rhein-/Ruhrgebiet sind wir zurück in Frankfurt und auf dem Weg nach Toronto.

MITBRINGSEL
Neben all den kulinarischen Genüssen, die wir vor Ort erleben durften, hat man uns natürlich wieder mit den üblichen Leckereien versorgt: Lakritze, Miracoli, Schokolade, Marzipan, Joghurtgums, Kluntje, Tee, Wein, Nutella usw. Unsere Koffer platzten aus allen Nähten und das Übergewicht sollte uns noch in Schwierigkeiten bringen. Denn damit hört es nicht auf… Für Sandra in Toronto gab es Schwarzweißfilme, für Suppenkochs Kinder holten wir Strumpfhosen aus Leverkusen, Christiane bekommt ihre homöopathische Medizin, Simone gelüstet es nach Puddingpulver und einer Brand Eins Zeitschrift, für Norberts Elsässer Edelbrand und deutschen Wein für die kanadischen Freunde hat der Platz dann leider nicht mehr gereicht.

TORONTO
Wenn wir schon über Tronna (= Toronto für Nicht-Kanadier) fliegen müssen, können wir ebenso gut einen Zwischenstopp einlegen. Gesagt, getan! In zwei Tagen wurde noch einmal geshoppt (hey, schließlich ist Boxing Week und überall locken Rabatte und machen Marken wie Roots, Timberland, Levis erschwinglich), Downtown zu Fuß erkundet (Muskelkater und Blasen an den Füßen), die sympathische Einwandererfamilie Kluge getroffen (nochmals vielen Dank und viel Spaß beim Fotografieren), und die Niagara Fälle und das pittoreske Niagara-on-the-Lake besucht.
Leider glich das Wetter eher dem, was wir aus Deutschland gewohnt waren. Statt Schnee gab es nebliges Grau, Schneegriesel und schlappe minus 1°C. Daher haben wir den Aufenthalt im Westin Harbour Castle inklusive des hervorragenden Frühstücks-Buffets besonders genossen. Nur einmal in dieser wunderbaren Zeit gab es Stress: nämlich beim Einchecken nach Calgary. Unsere Koffer hatten ca. 15kg Übergewicht, und durften so nicht mit, Vorschrift ist Vorschrift! Packmaterial wurde uns freundlicherweise gestellt und so packten wir mit hochroten Köpfen am Schalter unsere Klamotten um.

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Aussicht


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Shop 'til U drop im Eaton Center
touri_roland
Ein Touri für alle (Niagara)Fälle

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Icicles


Vielen Dank an die ganze Familie und unsere Freunde, die uns bewirtet und verwöhnt haben und unseren Aufenthalt in der Heimat zu einem genussreichen und stressfreien Erlebnis werden ließen. Wir kommen wieder, das habt Ihr nun davon!

Ein Frohes Neues Jahr, Ihr Lieben!
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