Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

Ein seltsames Licht!

Gestern abend hatten wir ein ganz seltsames, völlig unnatürliches Licht. War wohl eine Folge des Sonnenuntergangs in den Rockies, der die leichte Chinook-Bewölkung mit einem milchig gelb-orangen Ton einfärbte. Wir haben versucht, das ganze fotografisch fest zu halten, war aber ziemlich schwierig:

balcony strange light


Unsere Heizung wird übrigens am Montag repariert. Das Problem war, dass der Kamin schon seit Jahren nicht mehr gereinigt worden war und sich deshalb der ganze Dreck im
Fire-Up-Motor
fest gesetzt hatte. Offensichtlich ist dieser Motor nötig, damit die ganze Heizung in die Gänge kommt. Wir haben also wieder etwas gelernt: Regelmäßige Heizungs- und Emissionswartung ist hier offensichtlich
nicht
Pflicht!
Bei der Gelegenheit haben wir dann auch einen neuen Humidifier (Luftbefeuchter) eingebaut bekommen. Hier ist der Winter nämlich so trocken, dass einem der Parkettboden und die Wände spröde werden können! Der Humidifier wird direkt an die Heizungsanlage angeschlossen und befeuchtet die warme Heizungsluft, die hier hier in die Räume geblasen wird. Das ganze wird natürlich von unserer Vermieterin bezahlt, zumindest
das
ist wie in Deutschland!
Zum Glück ist es immer noch sehr warm, wir müssen also nicht (übermäßig) frieren...
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Gut, daß wir gerade Chinook haben...

... denn unsere Heizung ist ausgefallen und wir sprechen von 14°C morgendlicher Wohnraumtemperatur. Seit Tagen haben wir bereits Probleme mit dem Thermostaten und ebensolange verspricht unsere Vermieterin Abhilfe... als Deutsche sind wir natürlich der Empörung nahe, der Kanadier in uns säuselt jedoch: wenigstens haben wir heißes Wasser und den Gaskamin. Schließlich sind wir dieser inneren Stimme weiter gefolgt und haben bei Home Depot (Canada's Obi) noch einen Heizlüfter besorgt. Zur Belohnung gibt es nun den Wetterbonus, der Chinook bringt uns zweistellige Plusgrade. Wir müssen also (noch nicht) erfrieren ;-)
Und hier noch eine Nachricht, die in Deutschland wahrscheinlich wieder keiner glauben wird:
"Die Beiträge zur kanadischen Arbeitslosenversicherung werden ab 1. Januar 2006 für Arbeitnehmer und Arbeitgeber um jeweils etwa 4% gesenkt werden. Kritiker der Regierung haben immer wieder moniert, dass viel mehr Geld durch Arbeitslosenversicherungsbeitraege eingenommen wird, als für Leistungen ausgegeben wird. Der so in den letzten Jahren regelmäßig erwirtschaftete Überschuss verschwand im allgemeinen Haushalt der Regierung. Angesichts der sinkenden Arbeitslosenzahlen und unter der anhaltenden Kritik wurden in den letzten Jahren kontinuierlich die Arbeitslosenversicherungsbeiträge gesenkt."

(Quelle: Rockiesman) 
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Die richtige Art, sein Bier zu kühlen...

bier

Gestern hatten wir mal wieder Besuch von unseren kanadischen Freunden Pam und Jane, die wir in regelmäßigen Abständen mit deutschen Gerichten verwöhnen, professionell dargeboten von unserer Super-Köchin Sonja. Diesmal gab es deutschen Grünkohl (heißt im englischen übrigens nicht Green Cabbage, sondern Kale; mit Green Cabbage ist Weißkohl gemeint) mit kandierten Kartoffeln, Mettenden und Kassler. Zum Nachtisch Schokoladenpudding mit Vanillesoße, außerdem gab es Senseo-Kaffee und Toffifees dazu. Edelweiß-Imports sei Dank! Das Warsteiner und die französische Orangina gibt es ja sogar beim normalen Superstore...
Wie immer waren die beiden begeistert, aber Sonja hat sich auch mal wieder selbst übertroffen. Köstlich! Da noch einige Kartoffeln übrig sind, werden wir heute uns heute mal nach mexikanischem Spargel umschauen. Soll angeblich ganz gut sein!
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Erster Schnee

Pünktlich zum Beginn des Novembers gab es gestern den ersten Schnee. Hier das Beweisfoto, aufgenommen von unserem Balkon:
schnee
Heute morgen hat es dann auch gleich eine Stunde gedauert, zur Arbeit zu kommen (normalerweise brauchen wir 25-30 Minuten). Aber das war in Deutschland ja auch nicht anders. Trotzdem graut es uns ein wenig davor, wie es hier auf den Straßen zugehen mag, wenn der Winter mal wirklich ausbricht! 
 
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Die Nacht des großen Kürbisses

Quelle: Peanuts
Immigranten-Erbe: Durch die irischen Einwanderer hat sich das keltische Samhain-Fest vor allem in Amerika, aber natürlich auch in Kanada in der Tradition der Halloween-Feier etabliert, allerdings ohne den eigentlichen spirituellen Hintergrund. Damals wurde das neue Jahr gefeiert und der Kürbis war noch eine Rübe. Später hat die katholische Kirche den ehemals heidnischen Feiertag christianisiert und Allerheiligen daraus gemacht.
Heutzutage verkleiden sich Kinder als Vampire, Geister, Zombies, Durazell-Hasen, Ninja-Turtles oder andere Horrorgestalten und ziehen von Haus zu Haus um 'treats' (Süßigkeiten) einzufordern. Bei Nichterfüllung der Forderung wird das Opfer mit einem 'trick' (gerne Klopapier im Vorgarten, entleerte Mülltonnen o.ä.) heimgesucht. Aus den Vorgärten werden Friedhöfe, in den Bäumen hängen Totenkopfgirlanden und von der Veranda grinsen den Besucher die unvermeidlichen Kürbisgesichter an. Die Erwachsenen wiederum werden zusätzlich mit Kürbiskuchen, Kürbiscreme, Kürbiskompott und Kürbisbowle nicht unter zwei Wochen bestraft. Ach ja, wir müssen noch zum Superstore, Treats kaufen...
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