Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

... und zurück

Heute morgen um halb sieben machten wir uns bei 2 Grad Celsius und Schneeregen auf den Weg nach Port Moody.


Gut, dass wir nicht auf Urlaubsreise sind. Wir würden uns wahrscheinlich über das Wetter schwarz ärgern. Am Kicking Horse Pass schneit es, aber bleibt gottseidank nicht liegen.


Erst ein paar hundert Kilometer westlich klart es allmählich auf.
Aber die Wolken bleiben uns noch für eine Weile treu.

Es geht bergab. Wir stossen durch die Wolkendecke. Im Hintergrund glitzert der Kicking Horse River.

Am Shushwap Lake haben wir dann Sonnenschein und angenehme 15 Grad.

Halbzeit und die richtigen Temperaturen für eine deftige Brotzeit.

Bei Kamloops verändert sich die Landschaft zunehmend.

Und wir treffen unsere 'alten Bekannten', Familie Wolke und ihre zahlreiche Verwandtschaft wieder.

Aber es bleibt wenigstens trocken.

Als wir weiter gen Westen fahren, wird die Landschaft wieder 'kanadischer'. So mögen wir BC.

Zieleinfahrt: Golden Ears Bridge. Nach zehneinhalb Stunden und 960km sind wir am Ziel und werfen als erstes unsere Saeco Kaffeemaschine für einen wohlverdienten Espresso an, und uns anschliessend für ein verspätetes Mittagspäuschen ins Bett. 
Zur Belohnung gibt es für uns heute abend bereits vorgekochte Spaghetti Bolognese.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Einmal hin...

Am Freitag nachmittag setzte sich Sonja in den Flieger nach Calgary, um bei Teil zwei unseres Projektes 'Umzug nach BC' mitzuwirken. Roland hatte inzwischen Käufer für unseren Motorroller gefunden, und Sonja's Aufgabe war es nun, diesen am Samstag zu seinem neuen Bestimmungsort in Zentral-Alberta zu fahren.

Na, das geht doch in Ordnung.

Natürlich nutzen wir die Gelegenheit zu ein paar letzten Schnappschüssen.

Die Strassen in Alberta sind wie mit dem Lineal gezogen.

Am Sylvan Lake legen wir eine kurze Pause ein.

Die Wellen lassen erahnen, dass Sonja ganz schön mit böigem Seitenwind zu kämpfen hatte.

Auf Wiedersehen, Silverwing.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit, einen weiteren Teil unseres Hausstandes ins Auto zu packen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Im verwunschenen Wald

Ein kürzlich erstandener Wanderreiseführer hatte einen "Geheimtipp" im Angebot, nämlich eine als "leicht" ausgewiesene Tour zu den Cypress Falls in West Vancouver. Wir müssen zugeben, dass wir - als Anfänger - die Tour in keinster Weise als einfach empfanden, denn zum einen ging es einige hundert Höhenmeter über Steine, Wurzeln und Baumstämme hinauf über kaum als solche auszumachende Wege, und zum anderen war die Wegbeschreibung kanadisch genug, dass wir uns komplett verlaufen haben. Glücklicherweise gab es genügend hilfreiche Umstände (Rauschen der Fälle; bergab immer gut um zum Auto zu finden; Zivilisation nie weiter als 500 m weg; ach, und natürlich GPS auf dem Blackberry), dass wir niemals Gefahr liefen, in Panik zu geraten. Belohnt wurden wir mit einem wunderbaren verwunschenen Wald mit einigen schönen Wasserfällen und der Möglichkeit, unsere Füsse zu kühlen.

Danach gab es noch einen kleinen Abstecher zur Horseshoe Bay (wo die Fährschiffe nach Vancouver Island ablegen) und zur Belohnung nach den Strapazen des Tages Fish and Chips bei Pajo's in Port Moody.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Lockruf für die Mütter

Heute möchten wir einmal die Gelegenheit ergreifen, unsere Mütter dazu zu bringen, uns noch einmal in Kanada besuchen zu kommen. Ein typisches Tagesprogramm in Port Moody könnte wie folgt aussehen:

Wir spazieren (noch bei Ebbe) am Burrard Inlet entlang und erfreuen uns an den Blumen und den Palmen im Rocky Point Park:

Danach müssen wir uns dann entscheiden, ob wir im Boathouse guten Fisch essen wollen oder ob uns eher nach Pizza in der Heritage House Pizza Company ist:

Entsprechend gestärkt können wir jetzt (bei Flut) die Schönheit des Inlets vom Steg aus geniessen, ehe wir auf dem Spaziergang nach Hause noch den ortsansässigen Reiher besuchen:

Klingt doch gut, oder? Also, wann kommt Ihr?
………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf Rambo's Spuren

Heute begaben wir uns in das ca. zwei Stunden entfernte Hope. Berühmtheit erlangte der sonst verschlafene Ort dadurch, dass dort vor fast 30 Jahren der erste (und beste) Rambo Film - First Blood - gedreht wurde.


Wir hatten Lunch im Blue Moose Cafe auf der Wallace Street, auf der einige der Action-Szenen gefilmt wurden. Auch fuhren wir über die Brücke, auf der Rambo vom Sheriff 'ausgesetzt' wurde. Leider wird die Strasse derzeit komplett überholt, und diese Film-Ikone wird wohl für immer aus der Landschaft verschwinden.

Schade drum... viele Touristen kommen auch heute noch nach Hope, gerade weil es sich um den ehemaligen Drehort von Rambo handelt.


Über besagte Brücke geht es nicht etwa, wie im Film, nach Portland, sondern zum Coquihalla CanyonKenner werden sich an Rambo's Sprung in den Canyon und den Fall eines Polizisten aus dem Hubschrauber erinnern. Diese Szenen wurden hier gedreht.

Die Stuntmen hatten damals keinen leichten Job.


Tatsächlich befinden sich im Canyon die Othello Tunnels, fünf ehemalige Eisenbahntunnel, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts per Handarbeit und Schwarzpulver in den Granit getrieben wurden. Eine Meisterleistung der Ingenieurskunst.

In den 80er Jahren wurde die seit den 60ern stillgelegte Trasse als Wanderweg erschlossen.


Man kann sich gut vorstellen, dass nicht nur Wetter und Steinschlag, sondern auch wie hier, umgestürzte Bäume den Eisenbahnverkehr immer wieder zum Erliegen gebracht haben.


Gestern noch Eisenbahn, heute Teil des Transcanada-Trails, wir finden, eine gelungene Transformation.



Ausführliche Informationen zu den damaligen Drehorten zum Film gibt es übrigens auf diesem fantastischen Blog von Herve Attia.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Der Mann und das Meer

Der Gatte hatte heute Lust auf Strand, daher sind wir kurzerhand zu Vancouver's Stadtstrand in Kitsilano gefahren, nach Jericho Beach. Mit 1$ pro Stunde oder 6$ Parkgebühren für den ganzen Tag kommt man im Vergleich zu anderen Orten in der Stadt wirklich preiswert davon.

Der weisse Sand sorgt für entsprechende Südsee-Atmosphäre, und eine leichte Brise macht die angesagten 34 Grad einigermassen erträglich.

Bei den Surf- und Segelschulen kann man sowohl seinen Segelschein machen, als auch entsprechendes Equipment ausleihen.

Vor der Kulisse von Downtown windsurfen... warum auch nicht.

Der Hunger und das mediterrane Flair treibt uns schliesslich zu einem Restaurant in Point Grey, welches zu unseren Gelüsten nach mediterraner Küche passt, das Provence. Hier vernichteten wir mit Prosciutto und Schafskäse belegte Panini und Crepes, gefüllt mit Hähnchenfleisch und Pilzen. Yummy!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Kleiner Grenzverkehr


1846 wurde in der sog. Oregon Treaty die Grenze zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich auf den 49. Breitengrad festgelegt. Überbleibsel dieser Regelung ist heute noch Point Roberts, ein Landzipfel, rund 40km südlich von Vancouver gelegen, der nur über Kanada oder über das Wasser zu erreichen ist.

Es herrscht durchaus Grenzverkehr, und Grund dafür ist (neben billigem Tanken) nicht etwa die Kuriosität des Ortes oder touristische Attraktionen, sondern pure Logistik. Hierher lassen sich Kanadier schicken, was sie nicht im eigenen Lande, oder weitaus preiswerter bei den Nachbarn im Süden besorgen können. Wir waren für den Tipp der Einheimischen mehr als dankbar, haben wir doch beim Einkauf von Sonja's neuer Kamera (einer Panasonic Lumix DMC-ZS7) 140$ gespart, und nicht nur das, aufgrund des relativ geringen Einkaufswertes wurde uns beim Zoll sogar die GST erlassen.
Geliefert wurde das Paket an TSB Shipping. Man registriert sich online als Empfänger, und lässt die Ware hierhin schicken. Die Warenannahme und Lagerung bis zur Abholung hat gerade mal 3 US$ gekostet. Nun denkt Roland schon fleissig darüber nach, was er noch alles in den USA bestellen 'muss'.

Da wir schon einmal hier waren, drehten wir auch noch eine kleine Runde und machten im Lighthouse Marine Park halt, einen Leuchtturm haben wir jedoch nicht gefunden, sieht man mal von dem kleinen Ding auf dem Eingangsschild ab.

Die Brise, das Meer, ein leichter Geruch von Holzfeuer in der Luft, das Reetgras und die Architektur der Holzhäuser erinnerten uns stark an Dänemark.

Die Strände waren fast leer und wurden nur von den wenigen Einheimischen genutzt. Sicherlich ein Geheimtipp, sollte man gerade seinen Reisepass dabei haben. Im Hintergrund ist Mount Baker zu sehen.

Boundary Bay zeigt sich wieder von seiner besten Seite, "Watt" will man "Meer"...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Mal wieder bei den Dinosauriern


Sonja war auf Geschäftsreise in Calgary, und da sowieso gerade mal wieder langes Wochenende ist, haben wir das schöne Wetter für einen (letzten?!) Ausflug in den Dinosaur Provincial Park genutzt. Die Anreise war genauso langweilig wie immer (Felder, flach, keine Kurven), aber wie jedesmal waren wir wieder beeindruckt, wie plötzlich sich die Erde auftut und diese grossartige Landschaft zum Vorschein kommt. Der Dinosaur PP ist zweifellos einer der schönsten Orte Albertas und sollte eigentlich auf keinem Reiseplan deutscher Touristen fehlen!





………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf dem Bäckerberg (Mount Baker)

Gestern morgen hatten wir Lust auf einen Tagesausflug zu unseren Nachbarn südlich des 49sten Breitengrades. So ging es ab über die Grenze, und nach einem Mittagessen bei Milano's in Glacier ab auf den 3,285m hohen Mount Baker, welcher im Winter ein populäres Ski-Gebiet, und im Sommer ein Wanderparadies ist. Bei diesem Berg, der Teil der Cascade Ranges ist, handelt es sich um einen immer noch aktiven Schichtvulkan.

An den Nooksack Falls warnen Schilder davor, die Absperrungen zu verlassen. Hier hat es in der Vergangenheit einige Tote gegeben, von meist jungen Männern die entweder auf der Suche nach dem ultimativen Thrill oder für das beste Motiv in die 60m tiefe Schlucht abgestürzt waren.

Die gefährlichen Nooksack Falls

Aber auch vom Zaun aus hat man eine gute Perspektive, und wir belassen es dabei.

Am Strassenrand sieht man immer noch vereinzelt Schnee, und trotz Sommer bleiben manche Strassenabschnitte gesperrt.

In namenlosen Gletscherseen spiegeln sich die Berge, die Temperaturen liegen bei angenehmen 23 Grad und die Sonne scheint. Was will man mehr?



Wieder mal geht ein traumhafter Tag zu Ende.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sonja's Abenteuer In Oregon



1. Tag: Vancouver, BC nach Toppenish, WA ---> klick
2. Tag: Toppenish, WA nach Bend, OR ---> klick
3. Tag: Bend, OR nach Lincoln City, OR ---> klick
4. Tag: Lincoln City, OR ---> klick
5. Tag: Lincoln City, OR nach Tumwater, WA ---> klick
6. Tag: Tumwater, WA nach Vancouver, BC ---> klick
………………………………………………………………………………………………………………………………

Fraser River Delta


Ein traumhaft schöner Tag liegt vor uns: Deutschland wird nicht ganz unerwartet Dritter in der Fussball WM, und angenehme 24 Grad locken uns mal wieder ans Wasser. Davon gibt es hier ja genug, entweder als Seen, Flüsse oder Ozean. Im Delta des Fraser River gibt es auf Westham Island ein Paradies für Vogelbeobachter

Im Hintergrund sieht man noch die Coast Mountains, wir befinden uns ca. 30 km südlich von Vancouver Downtown.

Blick vom Beobachtungsturm auf das Marschland.

Die Tiere scheinen überhaupt keine Furcht zu haben.

Wir beobachten neben verschiedener Entengattungen, auch Fischreiher und Kraniche, Schwalben, Kolibris und andere Vögel und Schmetterlinge, deren Namen wir nur erahnen können. Das Bedürfnis nach einem Tierkundebuch kommt auf.

Irgendwann werden wir dann doch hungrig (Entenbrust?), und machen uns auf zu Sharkey's in Ladner, aber nicht ohne noch einen Einkauf auf der Bissett Farm Winery zu machen.

Zunächst die Weinprobe (auf nüchternen Magen...), und dann Roland im Shopping Wahn:

Wein, Weingelees, Marmelade, Honig, Sirups und Gewürzmischung, alles aus eigenem Anbau.

Natürlich gibt es bei Sharkey's Fisch (Das mit der Entenbrust konnten wir nicht über's Herz bringen...)

Danach lassen wir mit vollen Bäuchen Seele und Füsse baumeln.

Bei einer leichten Brise lässt sich das 'Herumhängen' gut ertragen.

Anschliessend fahren wir noch kurz zum Boundary Bay Regional Park. Zur Abwechslung ist mal Flut.

Und bei Höchststand kommt das Wasser bis and den Deich.

Roland gibt nun auf, er hat sich in seinen Flipflops Blasen gelaufen und humpelt nun zurück zum Auto. Zur Feier des Tages vernichten wir nun bei Käse und Crackers eine Flasche Erdbeerfusel.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sommer in Montreal

Roland und sein Freund Frank aus Deutschland haben sich nach langjährigen Planungen endlich in Montreal zu einem einwöchigem Urlaub inclusive des berühmten Jazz-Festivals getroffen. Wenn Engel reisen, gibt's natürlich Sonnenschein, gutes Essen und Trinken, schöne Menschen aus aller Welt und fantastischen Fussball.

Montreal zeigt sich von seiner besten Seite, denn die Multikulti-Idee Kanadas ist hier noch ausgeprägter als in allen anderen Städten. Das Stadtbild besteht aus Menschen jeglicher Farbe, Sprache und Herkunft, und all freuen sich, hier zu sein, denn schliesslich ist Canada-Day-Wochenende! Ein wunderbares Mosaik!

Und das Tollste ist, alle lieben den deutschen Fussball und drücken die Daumen für ein Finale Deutschland-Niederlande!


………………………………………………………………………………………………………………………………

Kleine Fluchten

Man muss nicht weit fahren, um dem Trubel der Stadt zu entgehen. Überall gibt es Möglichkeiten zu 'kleinen Fluchten' wie z.B. eine Spritztour auf den Mt. Seymour

oder alternativ auf den Cypress Mountain:

Beide Orte bieten fantastische Ausblicke über das Lower Mainland. Am schönsten sind jedoch Plätze, die man ganz für sich allein geniessen kann. Hierzu bietet der Pitt River immer genügend Möglichkeiten.





Die letzten Sonnenstrahlen, aufgefangen von Mount Baker. Näh, watt schön!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Mal wieder in Tronna


Wenn Sonja auf Geschäftsreise geht... dann kann sie was erleben. Wegen des G20 Gipfels gab es in Toronto ein übermässiges Polizeiaufgebot. Da waren Polizisten zu Fuss, auf Fahrrädern und Motorrädern, in Bussen, Strassenbahnen, in Mini-Vans und Mannschaftsbussen unterwegs. Eigentlich wollte Sonja nur ein Bild von der Harley machen, statt dessen bietet der Hüter des Gesetzes ihr an, doch auf dem Zweirad selbst Platz zu nehmen. Da lässt frau sich natürlich nicht lange bitten.

Auf der Yonge Street

King Street: CN Tower und St. Andrews Church

Blaue Stunde und Zeit für ein gediegenes Abendessen bei asiatischer Fusion-Küche im Dazzling.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Himmel und Meer

Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf den Sea-to-Sky Highway entlang des Howe-Sound.

Unser erster Stop ist am Whytecliff Park. Wir geniessen die Aussicht, lassen uns vom Winde verwehen und die Sonne auf den Pelz brennen.


An der Brittannia Bay bewundern wir die inzwischen fast komplett restaurierte Mine, die zum Museum aus gebaut wurde.

Dann geht es weiter zu den Shannon Falls, die derzeit noch recht viel Wasser führen.


Da wir abends noch mit Freunden im 'Poor Italian' verabredet sind, müssen wir uns leider wieder auf den Heimweg machen. Wir hätten noch stundenlang weiterfahren können...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Fish 'n' Chips in Steveston


Heute haben wir das gute Wetter ausgenutzt und uns auf eine Zeitreise in die Fischerei-Vergangenheit des Vancouver Lower Mainlandes begeben. Zunächst ging es nach Finn Slough, einer alten Fischersiedlung und danach zum Britannia Heritage Shipyard, einer ehemaligen Fischkonservenfabrik, die heute ein Museumsdorf ist. 




Seeluft macht hungrig, also was gibt es Passenderes, als eine Portion von Pajo's Fisch und Pommes auf dem Steg in Steveston zu vernichten? 



Nach dieser Stärkung drehen wir noch eine Runde im Garry Point Park und geniessen die Aussicht auf den Fraser River und die Inselwelt.

Eine rumänische Bäckerei lockt mit 'bread tasting'. Klar, das wir uns zur Feier des Tages ein (nicht ganz billiges) Steinofenbrot eingepackt haben.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Golden Ears Provincial Park


Obwohl einer der grössten Provincial Parks in BC, ist der Golden Ears Provincial Park dem 08/15 Touristen relativ unbekannt. Jedenfalls haben wir bisher noch nichts von diesem Park mitbekommen, bis uns letzten Montag Abend eine kleine Spritztour in selbigen geführt hat.


Am Alouette Lake legten wir noch einen kleinen Stop ein. Von hier werden wir sicherlich noch häufiger berichten. Es gibt Waldwanderwege, Lehrpfade, Wasserfälle, Bootsverleih und viele andere Freizeitmöglichkeiten, die wir noch erkunden wollen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sonja reitet wieder


Samstag um 10 Uhr holt Sonja ihre neue (gebrauchte) Maschine vom Motorradhändler ab: Eine zitronengelbe BMW F650GS von 2004, mit 22,500km auf der Uhr. Moralisch unterstützt wird sie dabei von Roland und Zweiradkumpel Bob.

Nach kurzer technischer Einweisung stürzen sich Sonja und Bob dann in den Vancouver Verkehr.


Mit einer kleinen Fähre geht es nach Barnston Island, eine Insel im Fraser River.

Danach geht es mit gleicher Fähre zurück auf das Festland. In Fort Langley, dem Geburtsort von British Columbia, legen wir eine Mittagspause bei Sandwiches und Yam Fries ein.


Und weiter geht es auf Nebenstrassen durch Vancouver's Lower Mainland zum Wattenmeer und Vogelparadies Boundary Bay.


Knapp 200km und 9 Stunden später triff Sonja glücklich und erschöpft vom ereignisreichen Tag wieder zu Hause ein.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Pleiten, Pech und Pannen, Teil 2

Und hier Teil zwei der Pannenwoche...

2. Der verfrühte R
ückflug
Roland's Training ging schneller als erwartet und war schon am Donnerstag beendet statt am Freitag. Roland hatte seine Reise über expedia gebucht, mit einem Rückflug via Denver für Samstag und einer Flughafenhotelübernachtung von Freitag auf Samstag in Dallas. Sollte ja möglich sein, das umzubuchen! Als Fluggesellschaft für den Rückflug war Air Canada angegeben, aber ein Anruf dort (mit 10 Minuten Wartezeit) ergab, dass American Airlines (mit denen Roland gekommen war) für alle Änderungen verantwortlich wäre, aber am besten würde er expedia anrufen. Gesagt, getan. Der Herr bei expedia benötigte gefühlte 30 Minuten an seinem Computersystem, um Roland dann mit zu teilen, dass er ihm wegen der unglücklichen Zusammensetzung der Flüge (neben Air Canada und American war auch noch United involviert) überhaupt nicht helfen könnte. Keine Änderung, keine Stornierung...

Roland rief also seinen Chef an und schilderte ihm die Situation. Chef zögerte keine Sekunde und wies Roland an, einen neuen Flug am Freitag zu buchen. Nach kurzer Recherche fand sich auch ein einigermassen bezahlbarer Flug von Dallas über Seattle nach Vancouver, Abflug 12.45, Ankunft 17.30.

Roland rief also beim Flughafenhotel an, um die Übernachtung vorzuziehen, bekam aber wieder einmal die mittlerweile schon bekannte Hilfsbereitschaft zu spüren: "Ich kann Ihnen nicht helfen, das müssen Sie mit expedia ausmachen". Toll, also auf der Reservierung nach der Reservierungsnummer geschaut, nur um folgende dick und fett gedruckte Zeilen zu sehen: "Diese Reservierung kann weder storniert noch geändert werden".

Roland entschloss sich also, im Trainingshotel zu bleiben und von dort aus am frühen Freitag Morgen zum Flughafen zu fahren (3 Stunden Strecke). Aus bislang unbekannten Gründen funktionierte die Fahrt reibungslos, sodass er um 9.30 am Flughafen und um 10.00 Uhr durch alle Sicherheitschecks durch war.

Boarding war um 12.15, da war also noch Zeit für ein Frühstück. Roland nahm sogar noch wahr, dass ein paar Regentropfen gegen die Scheiben rieselten, dachte sich aber nichts dabei. Er fand sich nach dem Frühstück also wieder am Gate ein, wo wir pünktlich um 12.15 Uhr erfuhren, dass unser Flug gecancelt wurde. Tatsächlich war der gesamte Flughafen für knapp eine Stunde von einem heftigen Gewitter komplett lahm gelegt. Dutzende hereinkommende und ausfliegende Flüge wurden gecancelt, tausende von Reisenden mussten sich neue Verbindungen suchen.

Roland gehörte nach ausgiebigem Schlangestehen zu den Glücklichen, die einen Direktflug nach Vancouver ergattern konnten (der eigentlich das doppelte von Rolands ursprünglichen Flug gekostet haette). Abflug 17.00 Uhr. Es galt also, fast 5 Stunden totzuschlagen, was vorzugsweise mit Hilfe von Rolands ipod geschah. Roland hatte seine Bordkarte schon und war darüber sehr glücklich, denn in den nächsten Stunden wuchs die Warteliste für den Flug auf 37 Passagiere an! Natürlich hatte der neue Flug ebenfalls Verspätung, und zwischendurch wurde unser Gate von D18 auf D28 geändert (Völkerwanderung), um 10 Minuten später wieder auf D20 geändert zu werden (Völkerwanderung zurück, zum Gate gleich neben D18).

Roland lernte ein freundliches älteres Ehepaar aus Whiterock kennen, das in der Warteliste irgendwo auf paarundzwanzig rangierte. Da er ja immer noch ein Hotelzimmer hatte, hat er dem Paar seine Informationen gegeben, damit sie statt seiner das Zimmer nutzen könnten. Ob das tatsächlich geklappt hat, steht allerdings in den Sternen...

Um 19.45 Uhr ging es dann endlich ans Boarding, um 20.15 Uhr war der Flieger auf der Rollbahn und um 22.00 Uhr Pacific Time landete er in Vancouver. Müssig zu sagen, dass Rolands Tasche
nicht an Bord war. Diese Schicksal teilte er mit einigen anderen Passagieren, also stand noch einmal Schlangestehen an, um die nötigen Informationen abzugeben. Dann endlich raus (23.00 Uhr) und mit Sonja nach hause (24.00 Uhr).

Die gesamte Reise hat also von der Abfahrt vom Hotel bis Ankunft zuhause 20 Stunden gedauert. So macht Reisen Spass! Immerhin kam die Tasche heute mittag an, und ausserdem erwiesen sich die Mitarbeiter von American Airlines als ausserordentlich freundlich und hilfsbereit. Trotzdem ist Roland froh, auf absehbare Zeit nicht mehr in die USA fliegen zu müssen...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Pleiten, Pech und Pannen, Teil 1

Hinter uns liegt eine Woche, in der so gut wir gar nichts funktionierte... Hier eine Zusammenfassung der ersten von zwei der Pannenserien während Rolands Reise zu seinem vierten Six Sigma Training in Longview, TX:

1. Die vergessenen Medikamente
Vor lauter Aufregung hatte Roland beim Einpacken seine letztendlich lebenswichtigen Medikamente vergessen. Ihm fiel beim Landeanflug auf Dallas ein, dass die Sachen noch auf dem Waschtisch im Badezimmer lagen. Also flugs Sonja angerufen, damit sie die Pillen "overnight" nach Longview, Texas schickt.

Am nächsten Morgen ging Sonja also zu ups, um dort zu erfahren, dass Medikamente nur dann in die USA geschickt werden können, wenn eine Kopie des Reisepasses und eine Kopie des Rezeptes beigelegt sind. Glücklicherweise hatten wir tatsächlich eine Kopie des Reisepasses zuhause, und für das Rezept hat sie unsere Apotheke in Calgary um eine Faxkopie gebeten. Das Paket mit 10(!) Tabletten ging also für einen Preis von 70 Dollar auf den Weg, aber ups konnte nicht garantieren, dass der US-Zoll die Sendung auch passieren lassen wuerde.

Mit dem ausgezeichneten ups-Trackingsystem konnten wir jederzeit verfolgen, wo das Päckchen war, und um 2 Uhr am nächsten Morgen befand es sich bereits in Louisville, Kentucky. Nun kam jedoch der Zoll ins Spiel, und damit war jedes Tempo raus. Nun hiess es nur noch warten auf dies, warten auf das, warten auf... whatever!

Roland wurde nun langsam ziemlich nervös und entschied sich, zu Plan B zu greifen, nämlich ebenfalls mit einer Faxkopie des Rezeptes bewaffnet einen Arzt zu finden, der ihm ein amerikanisches Rezept für ein paar Pillen ausschreibt. Beispiel einer Unterhaltung mit der Sprechstunde: "Bin aus Kanada, nur hier für eine Woche, Medikamente vergessen, dringend, habe kanadische Rezeptkopie, können Sie helfen?" - "Sind Sie denn Patient bei uns?" - "Nein, Kanada, eine Woche hier, wie soll ich da Patient sein?" - "Da können wir nicht helfen, wenn Sie kein Patient sind." - "Also, Sie würden mich eher sterben lassen, als mir zu helfen?" - "Tut mir leid!"
Nach ungefähr sechs vergleichbaren Gesprächen (allerdings meist mit hilfsbereiteren Sprechstunden) gab Roland auf und entschloss sich zum Rückflug, falls das Paket bis zum nächsten Tag nicht da wäre.

Und tatsächlich, am nächsten Morgen zeigte der ups-Tracker Bewegung an! Das Paket war mittlerweile im 100 km entfernten Shreveport gelandet. Kurze Zeit später war es schon in Longview und auf dem Auslieferfahrzeug. Die Rezeption war informiert, Roland sofort aus seinem Training zu holen, da konnte ja nichts mehr schief gehen. Roland checkte regelmässig den Tracking-Status auf seinem Laptop und... plötzlich erschien die Meldung "Anlieferung versucht; konnte die Bezahlung nicht eintreiben, wird es später noch mal versuchen"...

Roland sofort zur Rezeption, was das nun wieder soll, um dort eine andere Empfangsdame als zuvor zu finden, die natürlich nichts davon wusste, dass er alarmiert werden sollte. Aber der Bote hatte gesagt, dass er noch weitere Pakete für das Hotel in seinem Wagen hätte, an die er im Moment schlecht heran kommen würde, er wäre bald also wieder da und würde dann das Geld eintreiben. Roland hinterliess also weitere 21.25 USD als Bezahlung und bat erneut um Info, wenn das Paket ankommt.

Und diesmal klappte es! Eine halbe Stunde später klopfte es im Trainingsraum, und Roland konnte seine Medikamente entgegen nehmen. Aber: der ups-Mann nahm weder Bargeld noch Kreditkarte an, ein Scheck müsste es schon sein!!!!! Den schleppt anscheinend jeder Amerikaner mit sich herum, aber Roland natürlich nicht. Glücklicherweise fand sich ein Hotelmitarbeiter, der einen Scheck ausstellte und im Gegenzug Rolands Bargeld an sich nahm.

In Summe hat uns Rolands Vergesslichkeit fast 100 Dollar für 10 Pillen mit einem Wert von 25 cts gekostet. Aber aus Schaden wird man ja bekanntlich klug, und wir haben gelernt, dass der hypokratische Eid in den USA durch den hypokritischen (heuchlerischen) Eid ersetzt wurde. Das wird noch ein paar Jahrzehnte dauern bis zu einem funktionierenden sozialen Gesundheitssystem.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Weisser Stein


Ein Samstagnachmittagsspaziergang in White Rock, dem Kalifornien Kanada's, und einem beliebtem Drehort von Hollywood North a.k.a. Vancouver. So z. B. für die Serie Psych, die in Santa Barbara spielen soll.

Wir mögen den 'wilden' Strand lieber.

Sandstrand ist etwas für Anfänger.

Show off!

Der Gatte geht wieder einmal seiner Lieblingsbeschäftigung nach.


Am Abend hatten wir dann prominenten Besuch, denn die Pflügers kamen als erste offizielle Besucher vorbei. Nicht nur, dass die beiden gerade mal 'über den Berg' wohnen, demnächst rücken sie uns sogar noch näher 'auf die Pelle'. Das kann ja heiter werden ;-) Bei Bier und BBQ erfuhren wir dann, dass Hagen inzwischen das Red Seal (kanadischer Handwerkerbrief) bestanden hat, während Petra erfolgreich an einer Umschulungsmassnahme zur Buchhalterin teil nimmt. Gratulation und viel Erfolg Ihr beiden!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Tulpen, Palmen und frische Seeluft

Die Sonne lacht, wir strahlen auch... sind wir doch endlich dort angekommen, wo wir seit Beginn unserer Auswanderungspläne hin wollten.

Das finden offensichtlich auch diese Gesellen lustig...

Angesagt war eigentlich Dauerregen, und der Tag begann auch grau in grau. Doch nach dem Frühstück klarte es auf, und wir 'mussten' unbedingt eine Spritztour Richtung Downtown zum Stanley Park unternehmen.

Berge und Meer

Südsee-Atmosphere...

Seeluft macht hungrig. Taktisch klug ist da der Hotdog-Stand platziert und lockt mit 'Bavarian Sausage' a.k.a. Thüringer. Köstlich!

Natürlich drehen wir eine Traditionsrunde im Stanley Park, das gehört dazu. Der Touristenandrang hält sich noch in Grenzen, und wir finden ganz in der Nähe der Totempfähle einen Parkplatz.

Ein guter Tag, den wir in vollen Zügen geniessen!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Der langweiligste Flughafen der Welt

Roland war wieder einmal in Houston, Texas, um an der dritten von vier Six Sigma-Trainingseinheiten teil zu nehmen. Das Training war wieder sehr gut, diesmal haben wir mit Holzkatapulten Golfbälle aus drei Metern Entfernung in eine grosse Kaffeetasse geschossen. Der Sinn der Übung lag darin, mit geschicktem Sammeln von Daten (Auswerten von hunderten von Schüssen mit verschiedenen Einstellungen des Katapults) und Minimierung möglicher Varianzen (ungewolltes Spiel im Katapult und im Gummizug) die optimale Einstellung zu finden, um den Ball möglichst genau auf Zielweite zu schiessen. Eines unserer Teams (natürlich nicht Rolands) stellte dabei einen neuen Allzeitrekord auf mit fünf Volltreffern bei fünf Schüssen.

Allerdings war das gesamte Trainingsmodul diesmal etwas kurz geraten, so dass wir am Freitag anstatt um 15.00 Uhr schon um 10.00 morgens durch waren. Roland hatte seinen Flug für 18.15 gebucht, und damit 8 Stunden Leerzeit. Glücklicherweise konnte er seinen Flug auf 15.00 Uhr umbuchen, aber das war immer noch eine Menge Zeit... Also entschloss er sich, am George Bush Airport eine kleine Shoppingtour zu unternehmen. Allerdings stellte sich heraus, dass keines der fünf Terminals auch nur einen einzigen Laden zu bieten hatte. Ein Zeitschriftenstand und ein Starbuck's, das war's! Auch ansonsten hat George Bush (der Flughafen) absolut überhaupt nichts zu bieten. Völlig überaltet, und das Layout ist so schlecht, das man beim Taxiing zur Rollbahn glaubt, man würde zum Zielort fahren. Auf Rolands Frage, warum man denn einen solchen Flughafen nach einem Präsidenten benennen würde, antwortete Rolands Kollege Mark: "sie hatten halt keinen besseren...". Bleibt die Frage, was sie denn dann wohl irgendwann einmal nach dem Sohnemann benennen werden, einen Busbahnhof?!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sonntagsspaziergang in Downtown Auckland


Mal abgesehen von den milden Temperaturen und dem Wasser (Sogar die Parkgebuehren koennen mithalten: 5NZD fuer 1/2 Stunde, und einen eigenartigen Turm gibt es auch...) unterscheidet sich Downtown Auckland nicht viel vom Stadtkern Calgary an einem Sonntagmorgen: Es herrscht 'tote Hose'. Wie allerorts laufen auch hier Touristen durch die Gegend und machen Cafe's und Souvenirgeschaefte unsicher.


In der Queen Street kann man seine Shoppinggelueste befriedigen, netter ist aber die Parnell Road mit seinem rustikalen Charme.

Beim Anblick der City am Meer bekommt Sonja tatsaechlich so etwas wie Heimweh nach Vancouver... Ansonsten wird es ein ruhiger Tag, den frau guten Gewissens mit der Frau des Zeitreisenden auf der Terasse des Hauses verbringt.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Coromandel Peninsula


View Larger Map

An diesem Wochenende fuehrt Sonja eine 400km Rundreise auf die Coromandel Halbinsel. Die kurvenreiche Strecke mit immer wieder neuen Ausblicken laesst das MotorradfahrerInnen-Herz hoeher schlagen.

Am einsamen Hotwater-Beach kann man sich im Sand seinen eigenen Spa-Pool graben, denn bei Ebbe sickert warmes Quellwasser an die Oberflaeche. Bei Cathedral Cove hingegen begegnen einem Busladungen von Touristen.

Da sucht frau lieber das Weite und nimmt die einsame und spannende Schotter- und Schlammpiste 'The 309 road' Richtung Coromandel unter die Raeder.


Am Waiau Wasserfall geniesst Sonja eine kurze Pause, ein weiterer Stop ist dann das ehemalige Goldgraeberstaedtchen Coromandel.

Anschliessend geht es an der Kueste entlang gen Thames und gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreicht Sonja dann wieder Auckland.


Die Coromandel Peninsula wuerde sicher Platz eins auf der Liste der Sehenswuerdigkeiten der Nordinsel Neuseelands einnehmen, wenn da nicht das Abholzen der Waelder waere, das viele kahle Stellen in der Landschaft hinterlaesst...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Eine Stunde Unterschied

Hier in Kiwi-Land hatten wir am Osterwochenende Zeitumstellung auf Winterzeit. Das hat zur Folge, dass nun leider bereits um sechs Uhr abends die Sonne untergeht. Aber solange frau auf dem Nachhauseweg solche Ausblicke hat...

………………………………………………………………………………………………………………………………

Knapp 1,300km spaeter


View Larger Map
Am Ostersonntag geht es wieder frueh auf die Piste, denn der letzte Teil des Kurztripps will bewaeltigt werden. Das Gebiet zwischen Taupo und Rotorua ist bekannt fuer seine Thermalquellen. Ueberall dampft und qualmt es, wie hier an den Craters of the Moon.





Erstaunlich, dass die Vegetation es schafft, bei den Temperaturen und dem sauren Boden zu ueberleben.
Und ein letztes Mal veraendert die Landschaft ihr Gesicht bevor es dann auf die Heimreise nach Auckland geht.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Im Tongario National Park


Obwohl es nicht mehr weit bis Taupo ist, veraendert sich die Landschaft wieder einmal... die Vegetation wird karger und es wird merklich kuehler am Tongariro Vulkan.



Und dann wechselt die Szenerie noch einmal, und es wird wieder waermer.

Blick auf den Lake Rotoaira

Das Lake Taupo Gebiet
 
Ein Abendspaziergang am Lake Taupo nach einem grosszuegigen Buffet im Millenium Resort, dem Endziel der heutigen Etappe.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Vergessene Welt


View Larger Map
Nach ausgiebigem Fruestueck nimmt Sonja die zweite Etappe unter die Raeder, diesmal werden es sogar 480km. Auf der Strecke von New Plymouth nach Taupo dominiert Mount Taranaki die Landschaft.

Mount Taranaki

Am Visitorcenter in Dawson Falls

Am Mount Taranaki zieht es sich zu.

An den Dawson Falls

Spannend wird es auf dem Forgotten World Highway. Eine ideale Strecke fuer den Wochenend-Abenteurer: teilweise gut ausgebaut, aber auch Schotterpiste, einspurige Bruecken, ein nicht sehr vertrauenserweckender Tunnel. Dazu Urwald, Paesse und Schluchten, und an Geisterstaedten vorbei. Besser, man vergewissert sich, dass der Tank voll ist, denn die naechste Tankstelle gibt es erst wieder in 150km.






………………………………………………………………………………………………………………………………

Impressionen vom Rande der Strasse


View Larger Map
Am Karfreitag um 9 Uhr morgens geht es los. Die erste Etappe von ca. 420km fuehrt (mit einigen kleinen Abstechern zu Wasserfaellen, Urwaldpfaden und Straenden) von Auckland nach New Plymouth. Hier in Kiwi-Land gilt: Wenn Dir die Landschaft nicht gefaellt, dann warte einfach ein paar Minuten.

(N)irgendwo zwischen Otorohanga und Te Kuiti

An den Waitanguru Falls

Schlucht am Awakino Fluss

Bucht bei Mokau

Auf dem Seawalk in New Plymouth

Nach einem hervorragenden indischen Tandoori Chicken im Agra, hat sich Sonja dann im Issey Manor, einem gemuetlichen B&B, zur Nacht einquartiert.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Schwarzer Strand



Wer den Oscar-praemierten Film 'Das Piano' kennt, wird sich an die Strand-Szenen erinnern. Diese wurden hier in am Karekare und Piha Beach gedreht.


Waehrend der Sand am Pazifik weiss, und die Duenung sanft ist, kracht die tasmanische See auch bei mildem Wetter gegen den schwarzen Vulkanstrand. Schwimmen ist lebensgefaehrlich, da einen die Stroemung unweigerlich hinaus zieht. Es gibt sogar eine Reality Show a la Baywatch: Piha Rescue! Dennoch oder gerade deswegen, gilt dieser Ort als Surfer-Paradies.
Fuer Sonja sind die Duenenwanderung, der Strandpaziergang und ein wenig Fels- und Hoehlenklettern aufregend genug.



Am Nachmittag faehrt Sonja dann noch nach Auckland downtown, um dort ein lokales Mobiltelefon abzuholen, welches ihr Chef fuer sie im Rendevous-Hotel deponiert hatte. Mobiltelefone sind in Neuseeland viel preiswerter, und es kostet keine Gebuehren, wenn man angerufen wird. Daran koennten sich die kanadischen Netzbetreiber mal ein Beispiel nehmen.

Sky City, Auckland
………………………………………………………………………………………………………………………………

(Ur-) Wald-Spaziergang

Der heutige Ausflug von knapp 100km fuehrte in den Waitakere Ranges Regional Park 

View Larger Map
Am Arataki Visitor Center hat man einen unglaublichen Ausblick ueber das gruene Dach des Urwaldes. Dort beginnt auch Lehrpfad, der mit der lokalen Fauna (und dem Schutz derselben) vertraut machen soll.


………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf der anderen Seite des Pazifischen Ozeans

Die Vegetation auf der Ostseite ist anders, es ist viel gruener hier.

Nur der Ozean trennt Sonja von Vancouver...





Nach einem ausgiebigen Strandspaziergang ging es wieder Richtung Sueden nach Auckland zurueck.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Gezaehmtes Paradies


View Larger Map
Eine 360 km Rundreise noerdlich von Auckland: Um 9 Uhr morgens ging es los, immer der Nase nach, da gleichzeitig Karten lesen, Kaffee trinken und (links) fahren nicht funktionieren wollten. Auf Nebenstrassen wurde zunaechst der Nordwesten am Tasmanischen Meer erkundet.

Im Te Rau Purire Regional Park




Nach einer Mittagspause mit Ausblick

ging es dann weiter zum pazifischen Ozean nach Mangawhai Heads.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Wer hat an der Uhr gedreht?

Jetzt ist doch tatsaechlich schon eine Woche herum, und ausser Arbeit, Training und dem Austesten verschiedenster asiatischer Koestlichkeiten (thai, vietnamesisch, chinesisch und japanisch) ist nicht viel Spannendes passiert. Die Einkaufsmoeglichkeiten sind vielseitig, aber fuer Importwaren nicht ganz preiswert. So zahlt man beispielsweise fuer eine Lage Prosciutto locker 15NZD, dafuer sind lokale Milchprodukte, Fisch, Lamm und Brot wesentlich billiger als in Kanada. Das Lammfleisch ist koestlich!

An das Fahren auf der falschen Seite gewoehnt frau sich langsam, wenn auch mit Anpassungsschwierigkeiten. Das Wetter war bisher wechselhaft, mit Sturm und Regen, aber immer noch so warm, dass man tagsueber keine Jacke braucht.

Die naechsten Bilder zeigen den Blick auf Auckland vom One Tree Hill aus.




………………………………………………………………………………………………………………………………

Kia ora!

Oder auch 'Hallo' auf Maori. Nach einem ereignislosen Flug (von der Verspaetung des Fluges von Calgary nach Vancouver mal abgesehen... es ist schon komisch, wenn ploetzlich der eigene Name im ganzen Flughafen aufgerufen wird...) traf Sonja um 6 Uhr morgens in Auckland ein und wurde von ihrem Chef erwartet, der sie an ihrem Domizil fuer die naechsten Wochen absetzte. Das Vier-Zimmer-Haus teilt sie sich mit Jenny aus Schweden und Jason, ihrem kanadischen Kollegen.

Gegen Mittag wurden die Kollegen munter, es wurde ausgiebig gefruestueckt und danach eine Runde in Onehunga, einem Stadtteil von Auckland gedreht, um die Shopping-Moeglichkeiten kennen zu lernen.

Am Nachmittag stiess Gary, ein Einkaufskollege aus Singapore dazu und wir fuhren nach Karekare Beach, einem lokalen Surfer Paradies.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Es muss nicht immer Kaviar sein

Am Flughafen von Vancouver wird Sonja bereits von Glynn erwartet. Im Jaguar geht es dann zum Arundel Mansion.


Das Hotel liegt in New Westminster, einem Vorort von Vancouver und nur zehn Minuten von Sonja's neuem Arbeitgeber entfernt. Die Strassen sind wie leer gefegt, da gerade das Hockey-Endspiel Kanada vs. USA läuft.

Das Apartment besteht aus Küche, Bad, Schlafzimmer und einem Wohn-/Essbereich. Auf dem Tisch wartet eine Flasche Wein zur Begrüssung. Die Einrichtung ist von rustikalem Charme, von der Klospülung, über die Antikmöbel bis hin zur Blümchentapete und dem zusammen gewürfelten Geschirr, und absolut sauber. 








Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist gut... der Sky-Train fährt quasi durchs Zimmer. Für sensible Gemüter liegen Daher auch Ohrenstöpsel bereit. Hier der Blick aus dem Wohnzimmer:


Im selbigen geht es dann auch Richtung Innenstadt, um die letzten Momente der Olympiade 2010 mitzubekommen. Der wahre Höhepunkt ist natürlich Kanadas Sieg über die USA, und ganz Downtown erstrahlt rot-weiss in Kanada's Nationalfarben. Ein phantastisches Spektakel.

Der Jubel ist gross.

Das haben die Hockey-Jungs heute bewiesen.

Einmal die olympische Flamme halten.


Sonja arbeitet sich am Canada Place mit aktiver Geduld erfolgreich zur Olympischen Flamme vor. Wenn man schon hier ist, muss man diese einfach gesehen haben.



Mittendrin statt nur dabei.

Blick nach North Vancouver und Richtung Downtown vom SeaBus aus.

Am Canada Place


Am frühen Abend geht es im überfüllten Sky-Train zurück. Ein letzter Blick zu einem der wichtigsten Austragungsorte der Olympischen Spiele 2010: BC Place.



Beim Inder um die Ecke werden noch eben die nötigsten Einkäufe getätigt, um dann bei Jasmintee und Sandwiches den Abend ausklingen zu lassen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Hummeln im Hintern

Für Sonja ist Winnipeg nun endgültig Vergangenheit, und gestern war schon wieder der letzte Tag im Calgary Office. Am Sonntag geht es für sie nun erstmal weiter nach Vancouver, wo ein neuer Einsatz auf sie wartet. Der Flug ist gebucht, ein kleines Apartment ist von der Firma bereits angemietet und für die Logistik ist auch erstmal gesorgt.


Die Winterstiefel werden nun gegen Gummstiefel getauscht, die Wollhandschuhe gegen einen Regenschirm und die Thermojacke gegen einen wasserdichten Überwurf.

Auch wenn der Auftrag in erster Linie viel Arbeit und wenig Freizeit bedeuten wird, so freut sie sich schon darauf, ein paar alte und neue Bekannte (wieder) zu treffen. So ist zum Beispiel Cliff (der Zehenlose) inzwischen mit Frau nach Vancouver gezogen. Auch wird es die Gelegenheit geben, mit Hagen persönlichen Kontakt aufzunehmen, mit dem wir uns schon einmal einen Zeitungsbericht in der Kölnischen Rundschau geteilt haben. Des weiteren hat Sonja, wie zuvor bei unserer Einwanderung nach Kanada, bereits einige neue Internet-Kontakte an der Westküste aufgebaut, und nicht zu vergessen ist das neue Team, welches schon darauf wartet, Sonja das Leben so schwer angenehm wie möglich zu machen. Es wird bestimmt nicht langweilig werden. Roland wird derweil sein Strohwitwer-Dasein in vollen Zügen geniessen, und wahrscheinlich jeden Abend vor seiner Playstation verbringen, wenn er nicht gerade beim Brotbacken ist.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sehenswerte Architektur in Winnipeg


Viel Tageslicht bzw. Gegend bekommt Sonja bei ihrem Einsatz in Winnipeg nicht zu sehen, aber bei ihrer Anreise hatte sie diesmal die Gelegenheit, einen Schnappschuss von diesem Gebäude zu machen. Damit hat es nun auch Sonja geschafft, alle Provinzen Kanadas zu besuchen!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Bye, bye Sunnyvale. Hello again, Calgary!

Ein letzter Blick auf die Diablo Range. Mit Faulenzen und Schlemmerei ist es nun vorbei.


Mit einem Temperaturunterschied von nur 30 Grad, strahlendem Sonnenschein, stahlblauem Himmel und glitzerndem Neuschnee hält sich der Realitätsschock in Grenzen.

Wir sind neugierig darauf, was das Jahr 2010 für uns bereit hält. Ein Frohes Neues Jahr Euch allen da draussen in der echten und virtuellen Welt!
………………………………………………………………………………………………………………………………

California Coastline

Das Wetter war heute besser als erwartet (natürlich sind die 12-18 Grad Höchsttemperatur, die wir hier täglich haben, IMMER gut), und so sind wir noch einmal zu einer kurzen Tour an die Küste Nordkalifoniens aufgebrochen. Die Fahrt war wie immer wunderbar und kurvig; wir müssen in den wenigen Tagen in Kalifornien mehr Kurven gefahren haben als in viereinhalb Jahren Alberta. Die Küste selbst ist hier gar nicht einmal SO spektakulär, verglichen mit Oregon oder BC, aber die Wellen brechen sich auf beeindruckende Art und Weise, und jetzt im Winter ist es auch nicht sehr voll. Sonja war mal wieder kaum vom Wasser weg zu bekommen...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Am Mount Hamilton

Unsere heutige Tour führte uns auf SEHR kurvigen Strecken hoch zum Mount Hamilton, dem höchsten Berg der das Silicon Valley umgebenden Ketten. Die Strecke allein lohnt sich schon ungemein, aber das Lick Observatorium auf der Spitze des Berges macht sie erst so richtig empfehlenswert. Jetzt im Winter gibt es leider nur eine kurze Besichtigung der originalen Sternwarte von 1879, aber die ist schon beeindruckend genug, wenn man bedenkt, dass das Ding schon 130 Jahre auf dem Buckel hat. Ausserdem liegt der Geldgeber James Lick unter dem Teleskop begraben.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Ain't no Mountain high enough

Um unseren Weihnachtsspeck abzutrainieren, haben uns Andrea und Guido heute in die Kletterhalle 'geschleift'. Für einen Erstversuch sieht das bei Sonja doch schon gar nicht so übel aus. Roland hat sich derweil damit begnügt, das Ganze vom sicheren Grund aus zu verfolgen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Regen im Wald

Den heutigen regnerischen Tag haben wir ganz einfallsreich dazu genutzt, um den quasi benachbarten Regenwald im Big Basin Redwoods State Park zu besuchen. Der Weg dahin war wunderbar kurvig, sodass wir Andreas und Guidos VW Golf GTI sehr gut ausfahren konnten. Der Park selbst war wunderschön grün und voll mit den schönsten und grössten Bäumen. Einer von ihnen war von innen ausgebrannt (aber immer noch am leben!) und ist deshalb hohl von unten bis oben: der Chimney-Tree!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Weihnachten in California

Wir sind der Einladung der Ex-Calgarianer Andrea und Guido gefolgt, mit ihnen zusammen Weihnachten in ihrem neuen Domizil in Kalifornien zu verbringen, und natürlich haben wir diese gerne angenommen. So sind wir also dem albertanischen Winter zumindest für ein paar Tage entkommen und geniessen nun Sonne und 15 Grad (plus, wohlgemerkt). Der Weihnachtsbaum strahlt drinnen, der Madarinenbaum trägt im Garten Früchte, und wir sind ziemlich neidisch!

Heute nachmittag sind wir mal eben ins benachbarte San Francisco gefahren, das am heutigen ersten Weihnachtstag tatsächlich einmal recht verschlafen wirkte. Die Sonne schien, das Wasser in der Bay war ruhig, die Papageien zwitscherten, und wir konnten das ganze nicht so wirklich glauben. Beim Mexikaner in der Cannery genossen wir Nachos und Margheritas, und danach amüsierten wir uns noch ein wenig über die "weihnachtlich" geschmückten Vorgärten der Nachbarschaft. Uns geht's gut!


………………………………………………………………………………………………………………………………

Stürmischer Freitag

Wenn es Windwarnung am Meer gibt, ist ein Fischkopf nun mal nicht zu halten. So haben wir den Vormittag mit einem ausgiebigen Strandspaziergang verbracht, und uns die steife Brise um die Nase wehen lassen.

Die Sturmböen haben auch die Kite Surfer angelockt, die uns mit ihren akrobatischen Einlagen auf dem Wasser beeindruckt haben... da möchte man nochmal zwanzig sein... Ganz ungefährlich scheint dieser Sport nicht zu sein, denn die Surfer trugen allesamt Helme, und manche auch Gelenkschützer wie beim Skateboard-Fahren.






Wir verabschieden uns von den Herbstfarben und stellen uns mental wieder auf Winter ein.

Während unseres Aufenthaltes hat es nicht einen Tropfen Niederschlag gegeben, obwohl die Wettervorhersage täglich Regen vorhergesagt hatte.

Am Nachmittag gönnt sich Sonja im Fishhair Salon wieder einen ordentlichen Haarschnitt, während Roland die (Elektronik?)Läden unsicher macht. Beim Friseur trifft sie auf Jane, die derzeit bei ihren Eltern in Sidney zu Besuch ist, und so verabreden wir uns spontan noch zum 'Kaffeeklatsch' im Legacy Art Gallery and Cafe. Den Abend verbringen wir in einem der Top-Ten Restaurants (lt. Urban Spoon), dem Pagliacci's, und lassen uns bei Antipasti, Rotwein und Pasta noch einmal richtig kulinarisch verwöhnen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Insel-Impressionen


Friedhof der Kürbisse

Wasserspeier

Herbstlaub

Eine Schüssel Clam Chowder im Point-No-Point Resort

Am Strand von Port Renfrew

Am Lizard Lake

Amphibischer Truck

Puderzucker


Das Wetter war besser als angesagt und so nutzten wir die Gelegenheit, noch einmal die Circle Route abzufahren. Es war wieder ein Augenschmaus.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Herbstsonate

Mit der Aussicht auf den bevorstehenden Winter und Sonja's (vielleicht) neuer Arbeitsstelle, gönnen wir uns ein langes Wochenende an unserem "Zweitwohnsitz" auf Vancouver Island. Victoria erwartet uns mit sonnigem Wetter und leuchtenden Herbstfarben.









Beim Spaziergang am Wasser lassen wir die Seele baumeln, geniessen die frische Seeluft und tanken noch einmal Energie für die dunkle, kalte Jahreszeit.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Im Tal des Bogenflusses


Nachdem der Oktober unerfreulich kalt und ungemütlich, verschneit und grau war, zeigte sich das Wetter im Kananaskis heute doch noch einmal von seiner besten Seite. Ein äusserst stürmischer Wind riss auch die letzten Blätter von den Bäumen, und hätte uns einmal tatsächlich beinahe vom Wanderweg 'gefegt'.





………………………………………………………………………………………………………………………………

Therapeutische Massnahmen

Da Sonja zum Frustabbau etwas Abwechslung brauchte und ihr Alternativ-Programm (Motorrad-Tour nach Canmore) abgesagt worden war, sind wir kurzentschlossen am Nachmittag, als das Wetter aufklarte, ein letztes Mal für diese Saison über den Highwood-Pass (Highway 40) durch das Kananaskis gefahren. Es war wieder ein Augenschmaus.

Mit der heutigen Wettervorhersage ist es soweit: Frostwarnung! Auch wenn die Tagestemperaturen immer noch angenehm sind, der Winter klopft bereits an die Tür.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Über den Wolken

Mit dem Bus geht es heute nach Downtown. Auf dem Calgary Tower war der kleine Mann der Mutigste von uns allen, zumindest bis er den Glasboden 'durchschaut' hatte.

Klar geh' ich auf den Glasboden...
... kein Problem, sieht doch aus wie ein Spielzeugteppich...
... ich bin ganz cool...
...und geniesse die Aussicht!
Danach bummeln wir noch durch die Stephen Avenue. Hier 'halloweent' es bereits kräftig (es sind ja auch nur noch sechs Wochen bis dorthin.)


Schliesslich sind wir alle fix und fertig und machen einen Pitstop bei Starbucks, bevor wir die Rückreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln antreten.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Vom Winde verweht, in den Badlands

Immer wieder ein Höhepunkt für unsere Besucher, aber auch für uns selbst sind Alberta's Badlands. Also machen wir uns bei stahlblauem Himmel, 26 Grad (plus) und einem strammen Präriewind mittags auf nach Drumheller. Der kleine Mann macht derweil sein Mittagspäuschen im Auto.

Zuerst geht es zum Horseshoe Canyon und danach zwecks Stärkung zu Boston Pizza. Wir stellen fest, wenn man die Pizza vermeidet, und stattdessen Kartoffelecken, Chicken Fingers, Quesadillas und Lasagne bestellt, kann man dort sogar ganz gut essen.

Danach schwanken wir über die Hängebrücke über den Deer River, holpern über 11 Brücken nach Wayne zum Last Chance Saloon, erklimmen die Hoodoos und besuchen die Geisterstadt Dorothy.

Der kleine Mann ist nach diesem Ausflug fix und fertig und geht an diesem Abend sogar widerspruchslos ins Bett. Für Sonja's Schwester ist klar, in den Badlands ist sie bestimmt nicht zum letzten Mal gewesen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Wunderschönes Kananaskis

Da der kleine Mann immer wieder fasziniert von Wasser aller Art ist (angefangen vom Wasserhahn bis hin zum reissenden Wasserfall...), besuchen wir heute die Elbow Falls. Das gute Wetter bleibt uns auch weiterhin treu, und so verbringen wir einen wunderschönen Tag am Fluss.





Den Abend verbringen wir im Moxie's bei Hamburgern, Salat und Pasta. Der kleine Mann muss natürlich von allem probieren (und das, obwohl er vorher zu Hause noch Brötchen und Wurst 'vernichtet' hatte), und versprüht seinen Charme bei den Kellnerinnen, die von seinen blauen Augen ganz angetan sind.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Noch einmal Banff


Nachdem es Sonja's Schwester in Banff so gut gefallen hatte, sind wir heute noch einmal zu einem Bummel dorthin aufgebrochen, und haben auch 'die üblichen Verdächtigen', sprich Touristenziele wie die Hot Springs, das Banff Springs Hotel, die Bow Falls und die Vermillion Lakes 'abgehakt'.

Schliesslich treibt uns der Hunger zu Tony Roma's, dort verputzen wir dann ein Rack von den Spare Ribs, für die das Restaurant so berühmt ist.


Die Berge haben bereits wieder ihre Schneemützen auf, und bei knapp 13 Grad und einem scharfen Wind wird uns bewusst, hier ist der Herbst schon angekommen.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Im Banff National Park



Der kleine Mann erkundet Kanada auf seine Weise und in seinem Tempo, und es ist ein Riesenspass, ihm dabei zu zu schauen. Auf unserer Tour in den Banff National Park hat er sich ganz interessiert am weiblichen Geschlecht gezeigt, aber am Ende war die Anziehungskraft des Wassers doch sehr viel grösser!

Die vielen neuen Eindrücke (und die Höhenluft) sind erschöpfend, und so schläft der Kleine die Nacht durch und den Grossteil des Tages auch. So kommt auch die Mutter ein wenig zur Entspannung...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Altbekanntes neu entdeckt - Teil 2

Bei dem phantastischen Wetter wäre es doch eine Schande, den Tag zuhause zu verbringen. Daher geht es heute auf bekannten Pfaden erst einmal Richtung Cochrane und danach auf den Highway 1A am Ghost Lake vorbei bis ins Bow River Valley. Es herrscht bemerkenswert wenig Verkehr und so kann man bei gemütlichen 70 bis 80 km/h vor sich hin dümpeln.




Ghost Lake
Am Whitefish Picknickplatz im Bow Valley Provincial Park verlockt das türkisfarbene Wasser zu einer Snackpause.


Whitefish Day Use Area
Weil es um die Ecke ist, wird noch ein Abstecher zur Rafter Six Ranch gemacht, wo neben Westernreiten auch White Water Rafting angeboten wird (etwas, das bei unserem in Kürze eintreffenden Gast auf der Wunschliste steht).


Rafter Six Ranch
Das BBQ riecht verlockend und sollte dann vielleicht bei der Gelegenheit auch ausprobiert werden. Anschliessend geht es über den Highway 1 zügig wieder züruck nach Calgary.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Weaselhead Flats

Endlich mal ohne Gegenwind oder Wellen durchqueren wir zügig den Glenmore Stausee und haben dabei die Gelegenheit, diverse Vögel zu beobachten.

Crane
Herons
Common Goldeneyes
Aufgrund der Regenfälle der letzten Wochen lässt sich das Elbow River Delta derzeit hervorragend mit dem Kanu erkunden.

Friedhof der Bäume
Wieder einmal können wir uns glücklich schätzen, Bibern beim 'Hausbau' zuzuschauen.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Altbekanntes neu entdeckt


Der Kananaskis Provincial Park ist ideal, um die Silver Wing einmal unter Strassenbedingungen auszutesten. Im Gegensatz zum gestrigen Gewitter mit Platzregen und Hagel, bei dem Mike, ein 'Mopped-Freund' auf seiner V-Strom patschnass wurde, ist das Wetter heute perfekt.

Der Tripp durch die klare Bergluft ist fantastisch. Zugegebenermassen lässt es sich auf dem saubequemen Sitz im Windschutz der Tourenscheibe auf dem Automatik-Scooter bei gemütlichen 70 bis 80 km/h perfekt cruisen. Sorry, liebe LadyHawk, aber auf Dir ist das Fahren viel anstrengender, auch wenn Du puren Fahrspass versprichst, das Tourenfahren ist nichts für Dich.


Am Forget-Me-Not Pond haben sich ein paar andere Zweirad-Enthusiasten versammelt, und alle waren gleich interessiert an den Fahreigenschaften der Silver Wing. Im Gegensatz zu unseren Erfahrungen in der Heimat, werden Scooter-Fahrer von Motorradfahrern hier nicht als 'Aussätzige' behandelt. Man grüsst sich und fachsimpelt gemeinsam über die Bikes.


am Elbow River



am Forget-Me-Not Pond
………………………………………………………………………………………………………………………………

Fata Morgana

Unsere letzten Stunden auf der Insel verbringen wir an 'unserer ' Lagune und werfen noch einmal einen wehmütigen Abschiedsblick auf unser ganz persönliches Luftschloss.

Am Horizont beobachten wir eine Landmasse mit 'Raketenbasis', wo vorher keine war. Beim Blick auf die Karte stellen wir fest, dass es sich hierbei eigentlich nur um eine Fata Morgana handeln kann.


Auch ein monströses Gefährt taucht plötzlich auf, und stellt sich später als Container(?)schiff heraus.

Das Abschiedsessen nehmen wir im italienischen Restaurant Fiamo ein, die Suppe und Vorspeisenplatte lassen keine Wünsche offen, das Hauptgericht (für Sonja vegetarisch, für Roland ein perfekt gebratenes Beef) ist perfekt, allein die Nachspeise (angeblich italienisches Eis) hält dem Niveau nicht stand. Als wir dieses erwähnen, erhalten wir unsere Espressi auf Kosten des Hauses und der Tag ist gerettet ;-)

Wir können uns nur schwer von der Insel trennen und haben Victoria von seiner besten Seite erlebt. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als immer mal wieder hier vorbei zu schauen...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Faul sein ist auch schön

Nach der gestrigen Tour haben wir uns heute Sonne, Strand und Meer verdient. Nur 20 Minuten entfernt liegt der East Sooke Park, ein Naturreservat, in dem man Tiere beobachten, Gezeitenpools untersuchen oder auch einfach abhängen kann. Wir entscheiden uns für letzteres.



Am Abend geniessen wir das bunte, fast südländisch anmutende Nachtleben in Victoria und lassen uns kubanisch/mexikanisch in der Tapa Bar verwöhnen. Life is good, and a good life is even better!




………………………………………………………………………………………………………………………………

Coastal Route

Heute nehmen wir die Coastal Route Richtung Nanaimo und Comox unter die Räder. Leider macht es bei einem recht hohen Verkehrsaufkommen nicht so viel Spass, und wir haben noch nicht mal Wochenende. Aber die am Wasser gelegenen Aussichtspunkte entschädigen für den 'Stress'. In Comox machen wir dann eine verspätete Mittagspause am Yachthafen, bevor es dann auf Nebenstrassen wieder zurück nach Victoria geht.


………………………………………………………………………………………………………………………………

Butchart Gardens

Nach einem relaxten Vormittag in Downtown, verbunden mit einem dringend notwendigen Friseurbesuch im Fish Hair Salon, machen wir uns mittags auf nach Butchart Gardens, einem ehemaligen Zementsteinbruch, der vor über 100 Jahren in einen Garten umgewandelt wurde, ein Meisterwerk der Gartenbaukunst. In der Sommerblüte erwartet uns ein wunderbares Farbenspiel und Geruchserlebnis.


Sonja mag den Japanischen Garten besonders gern, während Roland die Italienischen Park bevorzugt, das aber wahrscheinlich wegen der ausgezeichneten Italienischen Eiscreme.


Anschliessend besuchen wir die Sea Cider Farm, auf der (hochprozentiger) Apfelcidre hergestellt und in 'Flens-Flaschen' abgefüllt verkauft wird.

Wir decken uns ein für den Abend, denn wir sind bei Jane's Eltern zum Essen eingeladen. Jane erwartet uns bereits und bei Temperaturen um die 30 Grad plaudern wir bis mitten in die Nacht.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Circle Route

Heute steht die Circle Route auf dem Programm. Erst geht es in den Norden, an den Lake Cowichan und dann auf einer ehemaligen Holzfällerstrecke in den Süden nach Port Renfrew. Dieses Teilstück muss bis vor kurzem noch eine pure Schotterstrecke gewesen sein, denn unsere "Minna" (unser GPS) erzählt uns permanent, wir seien auf einer Gravel Road. Wir vermuten, dass die Strecke ausgebaut wurde, um den Einwohnern von Port Renfrew im Fall eines Erdbebens und/oder Tsunamis eine Alternativroute zu verschaffen, denn die Strecke nach Sooke wäre in diesem Fall ganz sicher weg.

Auf dem Botanical Beach Loop bei Port Renfrew widmen wir uns ausgiebig der Felskletterei und untersuchen Gezeiten-Pools. Sonja lässt sich schliesslich wieder mal nur operativ von diesem Ort entfernen: Meer UND Geologie sind einfach zu viel!








Roland wurde übrigens den ganzen Tag geschimpft, er hatte nämlich seine Kamera im Hotelzimmer vergessen... (gar nicht wahr!)

Am Abend belohnen wir uns im Santiago's um die Ecke mit südamerikanischer Fusion-Küche. Es gibt Sangria und Bier, schwarze Bohnensuppe, Heilbutt und in Knoblauch zubereitete Garnelen. Wieder mal ein Glücksgriff. YUMMY!

Victoria hat laut Reiseführer übrigens die höchste pro-Kopf Restaurant-Dichte in ganz Kanada. So viele tolle Restaurants, so wenig Zeit.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Voller Fisch

Irgendwann muss man ja auch mal bummeln gehen, und das erledigen wir am Morgen auf Victoria's Shopping-Meile, der Government Street. Bei Munro's Bookstore decken wir uns mit Büchern ein, die meisten haben natürlich wieder etwas mit Nahrung zu tun (Einmachen und Indisch kochen). Ausserdem gibt es für Sonja eine neue Batterie für die Kamera. Weil das ganze natürlich wieder hungrig macht, entschliessen wir uns für ein Mittagessen in Victoria's Fischrestaurant Nummer 1, dem Wharfside. G.r.a.n.d.i.o.s!!!! Leider sind die Portionen viel zu gross, so dass wir uns den Rest des Tages nur noch von Obst ernähren (wollen)...

Nachmittags geht es mal wieder an diverse Stadtstrände. Da ein Stadtstrandpark schöner als der andere ist, wissen so langsam nicht mehr, welchen wir als Lieblingsplatz am Wasser erwählen sollen. Anschliessend geht es noch einmal durch's Hinterland, davon bekommen wir nie genug, und abends beobachten wir das Treiben auf dem Wasser im Hafen von Victoria.



………………………………………………………………………………………………………………………………

French Day

Heute hatten wir Strandtag! Zunächst sind wir noch einmal zur Lagune zurück gekehrt und haben dort wieder das Strandleben genossen. Anschliessend sind wir weiter in den Südwesten gefahren, eigentlich um einen Weg zu den nördlich gelegenen Seen zu finden. Das ist uns allerdings nicht gelungen, und so sind wir letztendlich am French Beach in Shirley gelandet.

Viele mutige Touristen (so auch Sonja) kamen dem Wasser etwas zu nahe und mussten richtig laufen, denn manche der Wellen waren mannshoch!

Passend zum French Beach haben wir uns dann mit Baguette, Schafskäse und Chardonnay eingedeckt und den Tag mit einem wunderbaren französischen Abendbrot beendet. Der Sonnenbrand fühlt sich irgendwie auch französisch an...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Die blaue Lagune




Vor acht Jahren waren wir das erste Mal an der Lagune in Colwood und haben uns prompt in diesen Flecken Erde verliebt. Hier wollten wir bleiben! Inzwischen werden genau an diesem Ort Häuser unter Beachtung von umweltschonenden, energieeffizienten und kulturellen (man hat hier frühre Siedlungsspuren von Ureinwohnern gefunden) Gesichtspunkten gebaut. Wir machen (nur mal zum Spass) eine Besichtigungstour mit und sind begeistert von dem Projekt, auch wenn dies wohl nur ein Traum bleiben wird.



Wir verbringen viel Zeit an 'unserer' Lagune, Roland fotografiert Vögel, während Sonja durch das Wasser watet und Steine und Muscheln sammelt. Als wir Hunger verspüren, suchen wir das MyChosen Cafe in Metchosin auf und bestellen leckere Krabben-Sandwiches.


Das "Opera House" in Sidney :O)

Dann geht es auf (äussert Motorad-geeigneten) Nebenstrassen Richtung Norden, am Prospect Lake vorbei und dann in die Brentwood Bay für einen Kaffee-Stop im Blues Bajou Cafe. Danach schauen wir kurz in Sidney vorbei, properes Städchen, auch wenn der Fluglärm etwas stört, und lassen uns wieder nach Süden Richtung Victoria fallen.

Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es wird rapide zehn Grad kühler, aber wir freuen uns über den Regen, die Vegetation kann es gebrauchen. Während ein paar Minuten später wieder die Sonne durchkommt und uns noch mit einem Regenbogen belohnt, irritiert uns im Gegenlicht etwas, dass wie die Landung eines Ufo's aussieht: Gleich drei grosse Kreuzfahrtschiffe haben im Hafen angelegt.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Reif für die Insel

Wir verlassen Redneck-Capital um 8 Uhr morgens und machen uns auf nach Vancouver Island. Am Flughafen Sidney (BC) übernehmen wir einen Chevrolet HHR.

Bei näherer Betrachtung läuft dieses Modell sogar dem Dodge Caliber (siehe Vancouver Aufenthalt zu Neujahr) in seiner Hässlichkeit den Rang ab, allerdings ist der Fahrkomfort des Chevy's weitaus besser als beim Dodge.
Wir steuern das Oswego Hotel in Victoria an und beginnen dann sofort nach dem Einchecken mit der Erkundung Downtowns. Einen Stadtplan brauchen wir nicht, wir kennen uns hier aus.

Zur Mittagszeit nehmen wir einen Snack bei
Willie's Bakery ein, der ältesten Bäckerei British Columbia's. Am Nachmittag geht es zur Mile 0 (dem Anfang des HWY No. 1) und an den Pazifik.

Eine Scenic Route führt uns durch Victoria's Osten bis nach Saanich, wo wir uns in einem Bio-Laden mit den nötigen Basislebensmitteln eindecken, denn das Hotelzimmer verfügt über eine komplett eingerichtete Pantry-Küche, in der wir uns prima selbst versorgen können.
Nach einem klassischem Abendbrot (Schnittchen und Tee) machen wir noch einen Spaziergang am Wasser, bewundern den Sonnenuntergang und beschliessen dann bei einer Flasche Chardonnay vom Weingut Mount Boucherie aus dem Okanagan einen gelungenen ersten Urlaubstag.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Sheep River Provincial Park

Wenn man schon als Kuh wiedergeboren werden sollte, dann doch am besten hier: auf der Alm im Kananaskis.

Eine versteckte Perle der Natur ist die Gegend um Sheep River, nur 70km entfernt von uns. Schon allein die Strecke ist landschaftlich ein Augenschmaus.
Während die Picknickplätze um den Elbow River am Wochenende derzeit rappelvoll sind, kann man am Sheep River noch ohne die lästigen Geräusche motorisierter Outdoor-Enthusiasten oder das Gegröle betrunkener Camper in Ruhe entspannen.


………………………………………………………………………………………………………………………………

Jetz' isses aber joot...

Ein letztes Mal, Bilder aus Kalifornien:

………………………………………………………………………………………………………………………………

Mehr Meer-Bilder

Weil es so schön war. Der nächste Urlaub am Wasser kommt bestimmt.



………………………………………………………………………………………………………………………………

Google mal wieder

Männerspielzeug? Roland schaut noch etwas skeptisch und bleibt doch lieber bei seinen Leisten: Während Sonja noch mit den Gastgebern über Freude am (Motorrad-)Fahren philosophiert, googled er schon mal ein Rezept und backt eine köstliche Pizza, u.a. belegt mit Tomaten (genau: die aus dem Garten).


Roland mal wieder im Backwahn

Unseren letzten Abend verbringen wir bei köstlichem türkischem Essen im Cafe Baklava und mit echt italienischer Eiscreme zum Nachtisch in der Castro Street in Mountain View, der Heimat von Google. Hier gibt es tatsächlich überall Free Wireless, und dabei hatten wir nicht mal elektronische Geräte dabei...

………………………………………………………………………………………………………………………………

Wenn ich die See seh'...

... brauch' ich kein Meer mehr, denkt sich Sonja beim Anblick des Pazifischen Ozeans, von dem sie mal wieder nur operativ zu entfernen ist.

Möwe Jonathan

Alles Kohl!


Am Highway No 1


Nach riskanter Kletteraktion, es gilt, etwa 50 Höhenmeter Steilhang an einem Seil hängend zu bewältigen (zu unserem Glück sind unsere Gastgeber Kletterexperten), geniessen wir Wind und Wellen, holen uns nasse Füsse und Sonnenbrand.

Weil sich bereits die unmittelbare Umgebung als traumhaft schön erweist, verschieben wir unsere Reisepläne in den Yosemite Nationalpark und das Wine Country auf ein nächstes Mal und widmen unsere Zeit ganz dem Meer.

Halfmoon Bay
………………………………………………………………………………………………………………………………

Sunny Days in Sunnyvale

Bereits letzte Woche Freitag begaben wir uns ins Silicon Valley, California, um endlich die vor langer Zeit ausgesprochene Einladung unserer ehemaligen Nachbarn Andrea und Guido einzulösen.

Ein Blick auf die Anzeige bestätigt unser Gefühl: Es ist verdammt heiss hier!

Hier gibt es Sonne, Strand, Palmen und Multi-Kulti, was will man mehr? Vielleicht ein unbegrenztes Budget, um im Apple Store shoppen zu gehen...


Apple Inc, Cupertino: We visited the Mothership.

Happy Hour auf der Santana Row in San Jose: Nette Boutiquen und viele Restaurants, ein gelungener Mix aus mediteranem und mittelamerikanischem Flair. Während sich Sonja tapfer ans Schaufensterbummeln hält, wird Roland mal wieder bei den Schuhen von Cole Haan schwach. Wir haben Glück, es ist gerade saisonaler Ausverkauf, und so bleibt der "Schaden" begrenzt.


San Jose - auf der Santana Row

Mural Art

Sonja inspiziert den Grillmeister. Die Steaks (by Guido) sind perfekt, dazu gibt es selbstgemachten Tzatziki (à la Sonja), selbstgebackenes Brot (made by Roland) und Tomatensalat (die aus dem Garten, von Andrea). Natürlich darf auch das mexikanische Bier nicht fehlen.


Mahlzeit!
………………………………………………………………………………………………………………………………

California Dreaming

In nicht allzu ferner Zukunft werden wir endlich Andrea und Guido im Silicon Valley besuchen. Auf dem Programm stehen u.a. ein Trip zum Yosemite National Park, eine Stipvisite in San Francisco und eine Tour durch das Weinanbaugebiet. Als eingefleischte Apple Jünger gehört für uns selbstredend auch ein Besuch in den heiligen Hallen in Cupertino und ein Blick über den Gartenzaun von Mr. Jobs dazu.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Saskatchewan... to boldly go where no Mager has gone before

Ein langes Wochenende zu Hause zu verbringen, ist bekannterweise ja nichts für uns. So haben wir uns diesmal, entgegen aller Warnungen (flach, langweilig, da gibt's doch nichts) für einen Roundtrip durch Süd-Saskatchewan entschieden.

Unseren ersten Picknick Stop machen wir noch in Medicine Hat, 'the Gas City' of Alberta, eine proppere Stadt von ca. 60,000 Einwohnern, deren Wahrzeichen ein überdimensionales Teepee ist.


DSC_7795

DSC_7802

Dann geht es südwärts in den InterProvincial Park Cypress Hills, eine Höhenkette, an der die Eiszeit vorbei'gerutscht' ist, und die daher mit 1,466m über dem Meeresspiegel auf den nächsten 5,000km gen Osten der höchste Punkt zwischen den Rocky Mountains und Labrador ist.


DSC02922

DSC_7809

DSC_7819

Entgegen populärer Annahmen: Dieses ist nicht der offizielle Eingang in die Nachbarprovinz. Wir haben uns für den Hintereingang durch den Provincial Park entschlossen.

DSC_7824

Nicht umsonst ist Saskatchewan's Motto: Land of Living Skies. Die Provinz ist etwa doppelt so gross wie Deutschland und hat gerade mal eine Million Einwohner. Böse Zungen behaupten, der Himmel ist bevölkerter, als das Land. Wir finden es angenehm leer hier!

DSC_7828

DSC_7832

DSC_7851

Die Prärie ist nichts für den verwöhnten Gaumen. Nach einer grauenvollen Pizza im Akropol (sogar Boston Pizza würde dagegen gut abschneiden...) übernachten wir in Swift Current in einem äusserst gepflegten Best Western Hotel. Am Morgen werden wir doch noch freudig überrascht: Das Frühstück ist im Preis inbegriffen und erstaunlich abwechslungsreich und gut.


DSC_7853

Wir sind zwar noch nicht da, aber wir können ihn schon erahnen: den A. der Welt. Moose Jaw's Wahrzeichen ist Mac, der Elch, und viel mehr gibt es hier auch nicht zu sehen.

DSC_7855

Eingeweihten wird Rouleau a.k.a. Dog River etwas sagen.


Hier wurde Corner Gas gedreht, eine urkanadische Sitcom, über das Leben, Lieben und Leiden an besagtem A. der Welt. Die Serie hat es auf stolze sechs Staffeln gebracht und das Bild von Saskatchewan in der kanadischen Öffentlichkeit deutlich verbessert.


DSC_7860

An dieser Kreuzung erreichen wir - mitten im Nichts - das östliche Ende unserer Reise, dahinter ist nur noch unendliche Weite. Wir drehen ab in den Süden durch die Big Muddy Badlands, und steuern dann knapp vor der US-Grenze wieder nach Westen. Weiter geht es durch den Grassland Nationalpark und den Wood Mountain Regional Park.

DSC_7866

Wir konnten wieder eine Vielzahl an Wildlife beobachten, darunter Rehe, Wapiti, Büffel, streunende Kojoten, Füchse auf der Pirsch, Waschbären, liebestolle Erdhörnchen, einen suizidgefähreten Fasan, einen verrückten Bordercollie (der im Wettrennen mit unserem Audi auf 55 km/h kam!) und leider als Roadkill einen Skunk und ein Stachelschwein. Aber besonders beindruckt hat uns dieses Tier: Es ist nicht Reh, nicht Steinbock, sondern eine Art Antilope. Das Pronghorn ist das zweitschnellste Landtier der Welt und kommt nur bestimmten Landstrichen Nordamerikas vor.

DSC_7869

Unser treuer Audi gönnt sich nun nach knapp 2,000km eine Ruhepause in der Garage, und Roland wird nicht müde zu erwähnen, dass er ja nun alle Provinzen Kanadas besucht hat. Ja, alle zehn (plus ein Territorium - Yukon), auch wenn die Dienstreise nach Winnipeg in Manitoba seinerzeit nur ein Tagestrip war.

Fazit: Wer den Highway No. 1 verlässt, wird angenehm überrascht. Wer die Einsamkeit schätzt, Tiere beobachten will oder für den das Motto gilt: 'Der Weg ist das Ziel', der wird auch in Saskatchewan auf seine Kosten kommen. Uns hat es jedenfalls gefallen.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Neuland

In den vergangenen Jahren haben wir Alberta touristisch ziemlich "abgegrast", und so wird es immer schwerer, Orte zu finden, an denen wir noch nicht waren. Diesmal haben wir uns für Lethbridge entschieden. Die einsame Fahrt durch die Prärie versetzt uns - wie immer - in einen zen-ähnlichen Status und ist bereits Erholung pur, so dass uns auch dunkle Gewitterwolken und gelegentliche Hagelschauer nicht die Laune verderben können.


hwy2s

Lethbridge ist mit 85,000 Einwohnern die viertgrösste Stadt der Provinz und verfügt sogar über eine
. Der Ort macht einen sauberen und etwas verschlafenen Eindruck. Auffällig ist der grosse Anteil von First Nations auf den Strassen, ansonsten scheint Lethbridge fast nur aus Weissen zu bestehen.
Ein Highlight ist sicherlich der vor über 100 Jahren gebaute stählerne Eisenbahnviadukt. Mit 1,624m Länge (Anm.d.Red.: die Müngstener Brücke zwischen Remscheid und Solingen ist im Vergleich 'nur' 465m lang) und fast 100m hoch erstreckt sich die Brücke über den Oldman River.


DSC_7780

DSC_7776

DSC_7781

………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf der Suche nach dem Frühling

Bragg Creek liegt etwa 20 Autominuten von uns entfernt und somit für Kurzausflüge immer wieder gut geeignet. Am Elbow River sind immer noch Spuren des vergangenen Winters präsent,

während es flussabwärts bei uns im Park schon etwas hoffnungsvoller aussieht.

Dennoch kann sich das Frühjahr 2009 noch nicht so richtig entschliessen, bei uns vorbei zu schauen.

Inzwischen hat unser Hausbiber sein neuestes Werk fertig gestellt:

Wer jedoch für dieses Kunstwerk - nennen wir es mal Baum-Mikado - verantwortlich ist, wissen wir nicht.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Längst überfällig...

...ist der Bericht aus Deutschland. Alles grünt und blüht bereits und bietet unseren an weiss und grau gewöhnten Augen eine angenehme Abwechslung.


W.JPG
1. Stop: Wuppertal

K
Diese Skyline dürfte bekannt sein.

[UNSET]
Bei Tante Sigrid im Garten

BUS
Unterwegs mit Big und Ulli
Neben einiger Pflichttermine (Lyle Lovett Konzert, Friseur, Currywurst und italienisches Eis, Döner, Notar, Arzt) verbringen wir viel Zeit mit Familie und FreundInnen, und werden - wie immer - bestens kulinarisch verwöhnt. Leider erwischt Sonja dort dann auch die Grippe, so dass einige Tage Hausarrest angesagt sind, die unseren Terminplan etwas durcheinander werfen.

Ferrari
Bergische Impressionen
DSC02871
Roland's Mama mit Zweitwagen
[UNSET]
Familienfoto
Auch dieses Mal kommt die Frage nach einer Rückkehr nach Deutschland auf, denn die Nähe zu Freunden und Familie ist halt unersetzlich. Aber dann hören wir dort von Kündigungen, von Mobbing und unbezahlten Überstunden, von Stress und Burn Out. Die Fussgängerzonen sind voller Menschenmassen und das Verkehrsaufkommen ist nach wie vor nervenaufreibend hoch. Die Medien setzen auf Zweckpessimismus, um die Existenzangst der Deutschen zu schüren, statt Vertrauen in die Zukunft zu schaffen. Der oft graue Himmel und die schwülwarme Luft drücken auf die Stimmung. Wir beginnen, die multikulturelle Vielfalt zu vermissen und sehnen uns nach dem gemächlichen Tempo Calgary's und der entspannten und positiven Einstellung der Kanadier, nach dem blauen Himmel Albertas und der klaren Luft. Nein, es ist zu früh, über eine Rückkehr nach Europa nachzudenken, aber wir kommen gern wieder "auf Urlaub" nach Deutschland und lassen uns dann nach Strich und Faden verwöhnen...
pixy
………………………………………………………………………………………………………………………………

Fort McLeod

Fort McLeod
Fort McLeod

Letzten Sommer, als Sonja's Mädels da waren, haben wir auf dem Weg zum Waterton National Park einen Zwischenstop in Fort McLeod gemacht. Dort waren gerade eine stattliche Anzahl von Oldtimern unterwegs. Einer davon stand äusserst fotogen vor dem Greyhound Bus Depot...

………………………………………………………………………………………………………………………………

Revisited - Part 2

Absolutes Highlight der Ost-Kanada Reise: Neufundland!

………………………………………………………………………………………………………………………………

Revisited - Part 1

Ein erster Versuch mit Picasa. Unser Urlaub in den Maritimes im September 2008. Im ersten Teil Nova Scotia, PEI und New Brunswick.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf ein Neues!

Am Dienstag war Bummeln im Stadtviertel Granville angesagt, allerdings waren wir ganz brav und haben wieder nichts gekauft. Der Markt auf Granville Island hatte es uns ganz besonders angetan mit seiner Auswahl an Bio-Produkten, Wurst- und Käsetheken und Backwaren. Es gab sogar Teewurst und Kasseler Brot. Sollten wir jemals nach Vancouver ziehen, wären wir hier sicher Stammkunden.

Nachdem uns der Silvestermorgen mit strahlendem Sonnenschein begrüsst hatte, haben wir uns kurzentschlossen einen Wagen gemietet und sind, unterbrochen durch eine Frühstückspause im White Spot in Squamish, die Route 99 nach Whistler gefahren. Es zog sich zwar wieder zu, aber wir haben den Ausflug zum Austragungsort der Winterspiele 2010 dennoch genossen. Allerdings wundern wir uns, statt einer fast fertig ausgebauten Strasse immer noch eine einzige Baustelle vorzufinden. Viele der sonstigen Aussichtspunkte waren gesperrt, nicht erreichbar oder mit Strassenbauequipment vollgestellt.

An einem für Touristen offenen Aussichtspunkt wollten wir noch einmal anhalten, um die Landschaft zu geniessen... und hatten in unserer Begeisterung vergessen, dass wir ja nicht mit einem Allradfahrzeug unterwegs waren. Nicht nur ist der Dodge Caliber der wahrscheinlich hässlichste Wagen, den wir jemals gefahren sind, er ist von maximal mittelmässiger Verarbeitungsqualität und im Schnee einfach völlig nutzlos. Nicht, dass wir bei der Anmietung eine Wahl gehabt hätten, denn es war das einzig verfügbare Fahrzeug. Nun wussten wir auch warum, denn prompt blieben wir mit den Sommerreifen im Schnee stecken und mussten beim Ausgraben und Anschieben aufpassen, dass wir die dünnhäutige Plastikschüssel nicht auch noch beschädigten. Schliesslich half uns ein freundlicher Osteuropäer im Toyota Jeep wieder auf die Piste...

Den Abend verbrachten wir bei einem gediegenen Fünfgängemenü im ausgebuchten Al Porto Ristaurante und stiessen dann - ohne Feuerwerk - aber mit Spumante auf das neue Jahr an.

Ein Frohes Neues Jahr 2009 mit Gesundheit und Glück wünschen wir ganz besonders unseren Familien und Freunden in Nah und Fern.



Unsere guten Vorsätze für das neue Jahr: Im Job bleiben!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Unsere Stadt!

... oder: Was tut man nicht alles für einen neuen Reisepass.

Der Winter hat Kanada fest im Griff, und nebenbei hat Air Canada mal wieder Personalprobleme (Die Feiertage kommen halt immer so plötzlich.). Daher wurden sowohl am 24. als auch am 25. Dezember etliche Flüge nach Vancouver storniert. Zum Glück für uns hatten wir den richtigen Abflugzeitpunkt gebucht und trafen fahrplanmässig mit lediglich einer halben Stunde Verspätung am Flughafen Vancouver ein. Obwohl am Gepäckband bereits ein grosses Durcheinander mit irregeleiteten Gepäckstücken bestand, wurden unsere Taschen aus Calgary ohne Verzug ausgeladen, und wir stolperten direkt in den Airporter Bus, der uns zum Pan Pacific Hotel brachte. Hier der Blick aus dem 19. Stock:

Statt des erwarteten Regens gab es auch in Vancouver Unmengen von Schnee, der den Verkehr downtown fast zum Erliegen brachte, so war es wunderbar weihnachtlich still im Stadtkern.


Das Abendessen haben wir uns dann nach einem kleinen Spaziergang in Gastown bei Cocktails und Sushi in der Cascade Lounge im Hotel gegönnt, u.a. da am Weihnachtstag ausser ein paar Fastfood Buden nicht viel anderes geöffnet hatte.

Am Boxing Day stellten sich hartgesottene Schnäppchenjäger stundenlang im Schneetreiben vor Markenläden an, während wir das Ganze von unserem warmen Plätzchen im Cafe Crepe auf der Robson Street beobachteten. Nach Shopping war uns in dem Gedränge nicht, und so sind wir später fast allein im Stanley Park herumgestapft und haben u.a. einen Koyoten bei der Entenjagd beobachtet.

Am nächsten Tag haben wir uns mit dem Skytrain nach Metrotown aufgemacht und uns auf der Suche nach Schuhen für Roland die Füsse platt gelaufen. Ohne Erfolg, man lebt hier wohl nicht auf so grossem Selbigen... Den Abend haben wir dann rustikal im Steamworks verbracht.

Bei unseren diversen Spaziergängen hat es uns am False Creek wieder besonders gefallen. Wir sind ja doch im Herzen echte City Slickers. Vom Science Center aus ging es, unterbrochen von "ist das schön" Seufzern und einer stärkenden Mahlzeit im Bojangles on the Waterfront immer an der Sealwall entlang bis zur Burrard Street, die uns dann nach erfolgreicher "Plünderung" des HMV (zum Zwecke des der Erweiterung unseres TV Horizontes) wieder gen Hotel führte. Für unsere kulinarischen Bedürfnisse wurde am Abend dann bestens in Zefferelli's Spaghetti Joint gesorgt.
Direkt morgens um 9 Uhr begaben wir uns heute zur Deutschen Botschaft (gleich neben dem Hotel), um dem Hauptgrund unserer Reise Rechnung zu tragen: Sonja's Reisepass. Es herrschte kaum Kundenverkehr, so war die Wartezeit nicht der Rede wert. Neben dem derzeitigen Reisepass, der PR Card, einem aktuellen (biometrischen) Foto, der Abmeldebestätigung in Deutschland legt man noch 123.00$ auf den Tisch und gibt seine Fingerabdrücke ab (der Hauptgrund, warum man persönlich erscheinen muss!). Das war's, der Reisepass wird dann bei Ankunft per Einschreiben an die Heimatadresse zugeschickt.

Auf der Robson Street entdeckten wir ein indisches Restaurant, das Taste of India, welches dann für den Gaumengenuss des heutigen Abends sorgte. Diese Auswahl an guten (und trotzdem preiswerten) Restaurants ist einfach herrlich.

Derzeit herrscht typisches Pacific Coast Winterwetter: Es regnet und stürmt und ist mit einstelligen Plusgraden viel zu warm für uns...
………………………………………………………………………………………………………………………………

Langes Wochenende in den Rockies

Wie ein Freund von uns immer sagt: Life is good, and a good life is even better. In diesem Sinne haben wir uns ein Wellness-Wochenende im Rim Rock Resort in Banff gegönnt. Ein Tagesausflug bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt führte uns gestern zunächst zu den Vermillion Lakes, dann genossen wir den Ausblick vom Mount Norquay, und am Emerald Lake wanderten wir um den selbigen. Im Maple Leaf (das ist schon Tradition) und im The Bison wurden unsere kulinarischen Bedürfnisse wieder einmal bestens befriedigt. Besonders ausserhalb der Saison ist Banff doch immer wieder einen Besuch wert.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Eine Symphonie in Blau und Gelb

Picture+1

Bei den Wetteraussichten lässt sich der Herbst doch gut aushalten. So haben wir uns gestern (wohl für das letzte Mal in diesem Jahr) auf die Powderface Road begeben, um noch etwas von dem Farbenspiel mitzubekommen und im Kananaskis Village haben wir dann tatsächlich auch noch überraschend gut zu Mittag gegessen.


DSC_7530

DSC_7548

DSC_7564

DSC_7569
………………………………………………………………………………………………………………………………

Der letzte Tag...

DSC_7512

Bevor es abends zurück nach Calgary ging (wo wir dankenswerterweise von Alison und Manuel vom Flughafen abgeholt wurden), haben wir uns noch die
Zitadelle in Halifax angeschaut, ein Fort, das offensichtlich so gut gebaut ist, dass niemand jemals wagte, es anzugreifen. Jeden Mittag um punkt 12 Uhr wird dort die Noon Gun abgefeuert, und wir hatten das Vergnügen, dabei zuschauen zu können.

DSC_7505

DSC_7500

Danach hatten wir noch etwas Zeit und haben einen kleinen Ausflug zum wunderschönen
Kejimkujik National Park gemacht, einem Paradies für Paddler und Wanderer. Leider reichte die Zeit dann doch nicht für eine Wanderung, und das Wetter war auch nicht berauschend. Deshalb ging es nun ab zum Flughafen, wo wir den Mietwagen zurück gaben (die Angestellte hatte grosse Augen: "Ihr seid ja 5000 km gefahren!") und eincheckten. Ein schöner Urlaub, aber jetzt freuen wir uns auch erst einmal wieder auf Calgary, die Rockies, die Bergluft und vor allem die Sonne!

DSC_7527
………………………………………………………………………………………………………………………………

Am Strand

DSC_7466

Das Wetter hat mal wieder nicht richtig mitgespielt, aber wir haben trotzdem einen Strandausflug gemacht zum Martinique Beach, den längsten Sandstrand Nova Scotias. Abends waren wir dann im
Alexander Keith Brauhaus und haben uns noch ein letztes, deftiges Abendessen gegönnt.

DSC_7470

DSC_7475

DSC_7492
………………………………………………………………………………………………………………………………

Zieleinfahrt nach Halifax

DSC_7430

Heute ging es zum letzten Ziel unserer Reise, nach Halifax, einer Stadt, die uns besonders interessiert, da wir ja irgendwann einmal ans Meer wollen und neben Vancouver da nicht so viel Alternativen bleiben (denn wir haben ja nichts ordentliches gelernt...). Auf dem Weg dahin ging es von Lunenburg über die malerische
Lighthouse Route zum Peggy's Cove Leuchtturm, einem grässlichen, da touristisch völlig überfrachtetem Ort. Viel beindruckter waren wir da von dem eine Stunde südlich gelegenen Denkmal für die Opfer des Swissair-Flugs 111, der hier vor fast genau 10 Jahren ein tragisches Ende nahm.

DSC_7442

DSC_7446

DSC_7427

In Halifax angekommen haben wir uns im Waverley Inn eingebucht und noch einen Spaziergang an der Hafenpromenade unternommen. Viele schöne alte (und neue) Gebäude, und viele Kneipen und Restaurants! Was uns allerdings auffällt, ist die fehlende Vielfalt der Menschen. Sind halt doch fast alles Weisse hier...

Und noch überraschender: fast jeder sprach Deutsch?! Des Rätsels Lösung war das Clubschiff Aida, das gerade in Halifax fest gemacht hatte und deren Gäste den Hafen unsicher machten!

DSC_7447

DSC_7459

DSC_7462
………………………………………………………………………………………………………………………………

Obst und Wein in Nova Scotia

DSC_7339

Dass Nova Scotia überraschend guten Wein zu bieten hat, haben wir bereits am ersten Abend unserer Tour im Des Barres Manor gelernt. Neugierig geworden, haben wir deshalb heute im Grand Pré-Weingut vorbei geschaut und natürlich gleich etwas zur Lieferung nach Hause bestellt. Nebenan gab es dann auch noch hervorragenden Apfelstrudel mit fair gehandeltem Kaffee, die Sonne schien, die Blumen blühten, und wir fühlten uns wie im Paradies. Traumhaft!

DSC_7341

DSC_7348

DSC_7343

Danach ging es durch die wunderschönen Obstplantagen Nova Scotias nach Lunenburg, in dem es ursprünglich tatsächlich einmal deutsche Siedler gegeben hat. Ein traumhaftes Städtchen (zumindest im Herbst, wenn die meisten Touristen weg sind), voll mit bunten Häusern in abwechslungsreicher Architektur. Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen B&B mit fantastischem Meerblick, allerdings hat sich Sonja am eigentlich hervorragenden Abendessen im Rum Runnner den Magen verdorben und hatte deshalb eine anstrengende Nacht...

DSC02591

DSC_7375

DSC_7394

DSC_7364
………………………………………………………………………………………………………………………………

Bay of Fundy

DSC_7329

New Brunswick hat ja hauptsächlich sehr viel Wald zu bieten, aber die Hauptattraktion der Provinz ist die
Bay of Fundy, die den höchsten Tidenhub der Welt auf zu weisen hat. An den Hopewell Rocks konnten wir bei Ebbe zwischen den bizarren, an Roger Dean erinnernden Gesteinformationen herum streunen.

DSC_7327

DSC_7323

Wir beschlossen den Tag - schon wieder in Nova Scotia - mit einfacher, aber hervorragender Hausmannskost im Harbour View Restaurant in Parrsboro und übernachteten im von Österreichern geführten wunderschönen
Maple Inn B&B.

DSC_7335
………………………………………………………………………………………………………………………………

Confederation Bridge

DSC_7246

Morgens sind wir noch ein wenig durch Charlottetown gebummelt und haben die geschichtsträchtige Atmosphäre aufgesogen.

DSC_7237

DSC_7244

Highlight des heutigen Tages war ohne Zweifel die Confederation Bridge zwischen PEI und New Brunswick. Die Brücke wurde in den Neunziger Jahren gebaut, um die Wirtschaft der Insel voran zu treiben, wobei wir allerdings - abgesehen von Kartoffelbauern - noch nicht viel Wirtschaft dort vorgefunden haben. Trotzdem ein imposantes Bauwerk, und es verkürzt die Fahrtzeit zum Festland ungemein!

DSC_7253

DSC_7257

Zur Übernachtung in New Brunswick haben wir uns heute bei unseren Bekannten, Familie Neumann und ihrer Wilderness Lodge, eingebucht. Roland hat vor allem an Eila, der deutschen Dogge mit dem "I'm friendly"-Schild am Halsband, einen Narren gefressen. Vielen Dank für die tolle Bewirtung!

DSC02511

DSC_7264
………………………………………………………………………………………………………………………………

Auf der Flucht vor Hanna

Im Butter Pot ist es noch schön und auch im Norden scheint alles noch bester Ordnung:

DSC02457

DSC02462

DSC02466

Aber der Tropensturm
Hanna treibt sein/ihr Unwesen auch in den Maritimes. Daher zeichnete sich die Rückfahrt von Argentia, Neufundland nach Sydney, Nova Scotia nicht nur durch hohen Wellengang, sondern auch durch drei Stunden Verspätung aus. Nach siebzehn Stunden auf See spürt man auch nach Landgang den Boden immer noch schwanken.

DSC02476

DSC02479

Nova Scotia präsentierte sich wieder einmal mit Nebel und Regen, was uns dazu veranlasste, direkt nach Pie Ih Ai (P.E.I. - Prince Edward Island) überzusetzen, welches zum Eiland kostenlos ist. Nur wenn man wieder herunter will, zahlt man. Im
Inn on Great George in Charlottetown spürt man den Atem der Geschichte, denn hier befindet sich die Geburtsstätte Kanadas.

Der Sturm hat sich für heute ausgetobt und wir geniessen Strand und Wellen.

DSC02482

DSC02490

Den Abend beschliessen wir im Pub
Off Broadway bei lokalen Brauereiprodukten, Lobster Crepes, Filet Mignon, Heilbut und den unvermeidlich köstlichen P.E.I Kartoffeln.
………………………………………………………………………………………………………………………………

St. John's und Umgebung

Völlig überraschend bot das Wetter heute strahlenden Sonnenschein. So machten wir uns als erstes noch einmal auf zum Cape Spear und wurden mit einer spektakulären Sicht belohnt.

DSC_7211

DSC02455

DSC_7072

DSC_7095

Auch beim anschliessenden Stadtrundgang und auf dem Signal Hill zeigte sich St. John's von der besten Seite. Eine wirklich schöne Stadt mit rauhem Seemanns-Charme! Empfehlenswert sind übrigens der Mango Chai Smoothie und das Palet D'Or (wer Mozartkugeln mag, wird begeistert sein!) im
CoffeeMatters auf der Military Road. Yummy!

DSC_7139

DSC_7113

DSC_7154

DSC_7155

DSC_7170

DSC02421

DSC02414
………………………………………………………………………………………………………………………………

Nordamerikas östlichster Punkt

Vom schlechten Wetter getrieben lassen wir den Terra Nova Nationalpark links und rechts liegen und begeben uns direkt nach St. John's ins Hometel am Signal Hill, ein preiswertes und gemütliches Hotel, das aus mehreren Townhouses besteht.

DSC_7025

Das Internet ist ja bekanntlich ein Dorf, und so folgten wir gern Windrose's Einladung zum Tee. Der anschliessende gemeinsame Ausflug zum Cape Spear bot leider nur begrenzte Sicht, aber die Stimmung im Nebel in der Dämmerung war mystisch. Es verwundert nicht, dass diese Atmosphäre einen kreativen Geist zu Seemannsgarn oder Geistergeschichten animieren kann. Zum krönenden Abschluss des Tages dinierten wir dann im Bacalao.

DSC_7046

DSC_7041

DSC_7055
………………………………………………………………………………………………………………………………

Netzlos im Nirgendwo

DSC_6989

Morgens ging es noch im Schnelldurchlauf vorbei an kleinen Fischerdörfern die Westküste hinauf zum Arches Provincial Park, dann starteten wir durch zu unserer Tagesetappe quer durch das zentrale Neufundland.


DSC_7000

DSC_7007

DSC_7009

Übernachtet haben wir schliesslich in einem originalen Fischerhaus (erbaut um 1900) in Musgrave Harbour. Bemerkenswert auf der Strecke war der ausgesprochen gute Zustand des Highway No. 1 oder TCH (Trans Canada Highway), wie er hier genannt wird, welcher stundenlang durch menschenleere Gegenden führte. Davon könnte sich das reiche Alberta mal eine Scheibe abschneiden.


DSC_7021

Seit unserer Überfahrt haben wir weder Handy- noch Internet-Empfang. Der Entzug macht sich bereits bemerkbar. Doch auf eines ist auch im Nirgendwo Verlass: Tim Horton's. So war wenigstens der Nachschub mit Snacks und Getränken gesichert.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Ein traumhaftes Fleckchen Erde

DSC_6892

Wir haben heute etwas länger geschlafen, und als wir um 9 Uhr endlich aufstanden, begrüsste uns ein klassisches Postkarten-Neufundland. Wunderschöne Fischerdörfer und langgestreckte, einsame Waldgebiete. Tagesziel war der Gros Morne National Park im Nordwesten der Insel, und wir sind beide der gleichen Meinung, dass dies wahrscheinlich der schönste Flecken Kanadas ist, den wir bisher zu sehen bekommen haben. Ein grandioser Fjord mit malerischen Dörfern durchzieht die Insel hier. Allerschönstes Abendlicht spiegelt sich im Meer vor pittoresken natürlichen Steinskulpturen. Muss man gesehen haben!

DSC_6893

DSC_6901

DSC_6958

Zur Übernachtung haben wir uns heute Neddie's Harbor Inn in
Norries Point ausgesucht, ein von einem Schweizer Ehepaar geführten erstklassigem Bed & Breakfast, direkt am Fjord. Dort haben wir uns dann auch ein hervorragendes Abendessen geleistet. Absolut empfehlenswert! Warum gibt es solch eine Küche bloss nicht in Calgary?!

DSC_6978

DSC02331

DSC_6980

DSC_6982
………………………………………………………………………………………………………………………………

Tickets zur Reise ans Ende der Welt

DSC_6826

Heute sind wir eingeschifft in Richtung Newfoundland. Die Fähre geht ab von North Sydney an der Nordostseite von Cape Breton und braucht für dei Strecke satte sieben Stunden. Leider gab es auf der hereinkommenden Tour wohl ein paar Wetterprobleme, denn die Fähre hatte zweieinhalb Stunden Verspätung. Deutsch, wie wir sind, waren wir natürlich sowieso zwei Stunden zu früh da, so dass das Ganze in eine ziemliche Warterei ausartete. Aber wir nahmen uns ein Beispiel an all den Neufundländern um uns herum und blieben geduldig.

DSC_6827

DSC02330

Die Fahrt selbst war, abgesehen von einem wunderschönen Sonnenuntergang, weitgehend ereignislos. Wir kamen um 2 Uhr morgens Orstzeit Neufundland in Porte aux Basques an, wo wir glücklicherweise im St. Christopher's Hotel vorgebucht hatten. Einfach, aber neu und sehr sauber!

DSC_6857

DSC_6888
………………………………………………………………………………………………………………………………

Wale im Nebel

DSC_6730

Heute haben wir uns auf den Cabot-Trail begeben, die berühmte Ringstrasse der nördlichen Halbinsel Cape Breton. Als erstes sind uns die unzähligen Schilder aufgefallen, auf denen aufgefordert wurde, einen gewissen "Mitch" zu wählen. Wir hatten daraus geschlossen, dass es vielleicht um die Wahl eines Bürgermeisters oder eines Sheriffs gehen könnte, aber weit gefehlt, an einer Tankstelle wurden wir aufgeklärt, dass es sich bei Mitch wohl um einen lokalen Kandidaten für den Canadian Idol Contest (das kanadische Gegenstück zu DSDS) handelte.

DSC02314

Viel von Cape Breton haben wir leider nicht gesehen, da die Halbinsel fast vollkommen im Nebel lag. Die Fahrt erinnerte an "Nebel des Grauens", und wir erwarteten fast, dem rachelüstigen Captain Blake und seiner Mannschaft zu begegnen.

DSC_6732

Doch die Begegnung der besonderen Art war überraschend anders. Von der Küste aus konnten wir mehrere Orca Familien und einen Buckelwal beobachten. Dafür allein hat sich schon die Fahrt durch die "Milchsuppe" gelohnt.

DSC_6759

Für die Nacht haben wir uns die Keltic Lodge ausgesucht, ein nicht ganz preiswertes, alteingesessenes Hotel, an dessen Fassade und Zimmern nicht nur Wind und Wetter, sondern auch der Zahn der Zeit ganz kräftig genagt haben. Da wir mit dem ersten Zimmer nicht ganz glücklich waren (über uns wurde eine Party gefeiert), haben wir um eine Verlegung gebeten, welche anstandslos gewährt wurde. Das Abendessen haben wir uns im bodenständigen Lokal Coastal Waters bei Fish&Chips und einem Humpen Keith's gegönnt. Preiswerte und solide Küche bei ausgesprochen guter Musik. Und während wir in der Lounge der Keltic Lodge diese Worte schreiben, spielt im Saal eine Folkband. Ein schöner Tagesabschluss!

………………………………………………………………………………………………………………………………

Unterwegs in Nova Scotia

DSC_6691

Endlich geht's los! Mit Westjet-Nachtflug ging es letzte Nacht nach Halifax, NS, wo wir heute morgen gegen sieben Uhr landeten und unseren Mietwagen (Upgrade auf GMC Yukon) entgegen nehmen konnten. Nova Scotia gefiel uns auf Anhieb sehr gut: viel grün, viele Wälder und natürlich Meer! Das Tempo ist gemächlich, jeder fährt langsam, da bleibt sogar Zeit, entgegen kommende Fahrzeuge zu grüssen. Für die erste Nacht haben wir uns im Des Barres Manor Inn einquartiert, einem wunderschönen, luxuriösen, fast 200 Jahre alten Bed & Breakfast. Höhepunkt des Tages war jedoch zweifellos das grandiose Dinner, das wir im Restaurant des Des Barres Manor bekamen: Eine Mischung aus Ostküsten- und gehobener kanadischer Küche. Absolut empfehlenswert!

DSC_6704

DSC_6709

DSC_6717
………………………………………………………………………………………………………………………………

Come To Life

heisst der Slogan zum Leben und Arbeiten in Nova Scotia. In Kürze werden wir dort persönlich überprüfen, ob es stimmt, was die Webseite der Provinz verspricht. Und wenn die Zeit reicht, werden wir auch "mal eben" nach Neufundland übersetzen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Stürmische Zeiten in Houston

Pasted Graphic
Photo: Wikipedia

Roland war auf Dienstreise in Houston, Texas, wo sich das Hauptquartier seines Arbeitgebers befindet. Grossartiges Timing, denn kaum war er am Sonntag in Houston gelandet, wurde er mit der Nachricht konfrontiert, dass am Dienstag der erste Hurricane der Sturmsaison aufziehen würde. Glücklicherweise stellte sich
Edouard als längst nicht so dramatisch heraus wie befürchtet, das war eher ein windiger, kräftiger Sommerregen... Anstatt den ganzen Tag tatenlos im Hotelzimmer zu verbringen, konnte Roland dann doch noch in das weitgehend evakuierte Hauptgebäude fahren und seinen Termin abhalten.

Trotzdem waren Temperatur und Luftfeuchtigkeit mörderisch, wie in einer Dampfsauna. Im Hotel waren die Fensterscheiben von aussen beschlagen! Da gefällt uns das trockene Klima Calgarys doch weitaus besser!
………………………………………………………………………………………………………………………………

Happy Birthday...

... Calgary Tower! Denn dieser wird am 30. Juni 40 Jahre alt. Daher wird auch das ganze Wochenende die Flamme auf dem Turm gezündet sein.













Ach ja, nebenbei hatte auch Ulli Geburtstag. Wie könnte es auch anders sein, sind wir wieder in Banff gelandet und haben ihren Ehrentag im Fairmont Banff Springs Hotel gefeiert, selbiges Hotel, welches Marilyn Monroe und und Filmcrew zum Dreh "Fluss ohne Widerkehr" beherbergt hatte. Fans und Cineasten werden sich an den alten Schmacht-Western sicher noch erinnern, in dem die Landschaft mindestens eine genauso gute Figur machte, wie seinerzeit MM. Bei einem guten Glas Wein lassen wir nun den Tag auf dem Balkon ausklingen und stossen noch einmal auf uns' Ulli an.

















………………………………………………………………………………………………………………………………

Durch's wilde Kootenay














All good things must come to an end. Über den Icefield Parkway ging es wieder Richtung Süden, dann nach Westen in den Kootenay Nationalpark mit Endstation in Invermere on the Lake. Dort haben wir uns ein rustikales Abendessen bei Live Musik im schottischen Pub Angus McToogle's gegönnt.















Heute ging es dann über den Highway 93 mit Zwischenstopps
bei den Paint Pots und dem Marble Canyon wieder zurück nach Calgary, wo Barista und Grillmeister Roland bereits mit Cafe Latte und später Cocktails, Steaks und Salat auf uns wartete.



………………………………………………………………………………………………………………………………

Strahlen und Staunen

Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Cafe Mondo sind wir bereits eine Strasse weiter im Whistle Stop Pub wieder eingekehrt, um beim Konsum diverser Big Rock Produkte unseren Jungs beim Gewinnen zuzuschauen.














Die Zitterpartie war noch nicht ganz zu Ende, als plötzlich die Satelitenverbindung zusammenbrach und wir vor schwarzen Bildschirmen sassen. Wie war es nun ausgegangen? Die Spannung war unerträglich. Ein gewitzter Landsmann rief in Deutschland an und verkündete dann unter johlendem Beifall das erleichternde Ergebnis. Alles wird gut und wir sind im Finale!




























Nach dem Spiel waren wir voller Tatendrang und statteten der einzigen Sanddüne Albertas am Talbot Lake einen Besuch ab. Anschliessend ging es noch zum Angel Glacier am Mount Edith Cavell, wo wir etwas ausser Puste, aber vom An- und Ausblick grenzenlos begeistert, ankamen.








































Bei Earl's war schliesslich wieder Cocktailstunde angesagt, danach entfachten wir noch einmal ein Feuer im Kamin und liessen den Abend gemütlich ausklingen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Hüttenzauber

Und weil es so gemütlich ist, (und es bei Earl's jeden Tag Happy Hour gibt...) bleiben wir wohl noch ein Weilchen.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Ja, wo laufen sie denn?

Heute haben wir uns einen relaxten Tag in Jasper und Umgebung gegönnt und Birgitt ist wieder ihrem Lieblingshobby "Shoplifting" nachgegangen.

Auf dem Weg zum Maligne Lake haben wir am Nachmittag dann mal wieder einiges Wildlife beobachten können (oder umgekehrt...)






























………………………………………………………………………………………………………………………………

Das Juwel unter den Bergseen














Das ultimative Ziel des Kanada-Reisenden ist der Emerald Lake, eigentlich nur noch zu übertreffen durch eine Übernachtung an dem selbigen. Ohne mit der Wimper zu zucken, zahlten wir den verlangten Preis in der gleichnamigen Lodge… und wurden mit erstklassigem Licht, atemberaubendem Seeblick, absoluter Stille, einem Regenbogen und einem vorzüglichen Essen am Kaminfeuer belohnt. Was will man mehr? Bären vielleicht? Ja, haben wir auch gesehen. Nebenbei haben wir auch noch den zweithöchsten Wasserfall Kanadas besichtigt, die Takakkaw Falls,
und damit unserer Kanada-für-Geniesser-Reise einen weiteren Höhepunkt zugefügt.
















Nach einem gediegenen Frühstück und einem Morgenspaziergang am See machten wir uns auf den Weg zum Icefield Parkway. Vorbei ging es am Bow Lake und Peyto Lake, dann hinauf auf die Columbia Icefields.



























Vor dem Ende der Tagesetappe in Jasper haben wir noch die Athabasca Falls "mitgenommen", bevor wir uns dann eine Blockhütte für zwei Nächte im Becker's Chalet gebucht haben.












Bear in mind: 10 bear sightings and counting! Als wenn sie nur auf uns gewartet hätten.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Vom Winde verweht































































Nach Sonja's wiederholten Schwärmereien über den Waterton Nationalpark waren die Ladies endlich davon überzeugt, dass man diesen gesehen haben musste. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst nach Ford Mcloud, wo ein Tag der offenen Tür mit Antiquitäten, Einwohnern in historischen Kostümen und Oldtimern stattfand. In Waterton war es zwar windig, aber warm, so dass wir unser Picknick am Seeufer machten und uns mit den Füssen ins (kalte) Wasser wagten. Am späten Nachmittag kam ein heftiger Wind auf und peitschte das Wasser auf. Der Himmel wurde schwarz und es sah aus, als wenn die Welt untergehen würde. Wir ergriffen die Flucht, bzw. mussten uns sowieso auf den Heimweg machen. Das Gewitterwetter mit Wechselspiel von Sonne und Wolken bescherte uns noch einen Regenbogen und tauchte die Foothills in ein wunderbares Licht.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Der Bär ist los!













Nachdem Uli schon tagelang davon gefaselt hatte, unbedingt Bären sehen zu wollen, hat sich die Reiseleitung zum Besuch des Kananaskis entschlossen, in dem gerade an diesem Morgen die Warnung vor selbigem ausgegeben worden war. Die Route #40 ist nur einige Monate im Jahr durchgängig befahrbar, so waren wir quasi unter den ersten, die die Strasse in diesem Jahr unter die Räder nahmen und wie der Zufall es wollte, haben sich neben den üblichen Rocky Mountain Sheep, auch besagter Bär blicken lassen. Timing ist eben alles! Fotos sponsored by guests.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Exploring the hole














Da die Mädels heute morgen nicht "aus dem Quark" gekommen waren, konnten wir nur einen Kurztrip (äh, etwa 600km retour) zum Dinosaur Provincial Park machen. Bei Brooks wurde noch ein kurzer Tim Horton's Pit Stop eingelegt und Kaffee und Timbits (die Löcher der Donuts) getankt, danach fuhren wir zum eigentlichen Loch... in der Erde, dem Canyon des Red Deer River.














Kilometerweit ging es dann über flaches, einsames Land, dann wieder am Fluss entlang, an der Geisterstadt Dorothy vorbei, an Hoodoos und stillgelegten Bergwerken, bis Drumheller. Dort sackten wir ein paar Sandwiches ein und legten am Horseshoe Canyon ein abendliches Picknick ein.













Schliesslich fuhren wir wieder Richtung Calgary und konnten noch einen wunderbaren Sonnenuntergang vor der Skyline beobachten.

………………………………………………………………………………………………………………………………

Abgehakt













Heute haben wir den nächsten Punkt auf der Liste der üblichen touristischen Attraktionen abgehakt: Lake Louise und Moraine Lake, die noch nicht zu überlaufen waren. Auch mit dem Wetter hatten wir wieder Glück.


………………………………………………………………………………………………………………………………

Das Übliche... Banff














Das Geburtstagskind Birgitt durfte sich heute aussuchen, wo es hingehen sollte, und das Ziel war (natürlich) Banff. Bei strahlendem Wetter ging es mit der Gondel auf den Sulphur Mountain.













Dann gab es eine Mittagspause im Starbucks mit anschliessendem Bummel durch Banff. Inzwischen waren dunkle Gewitterwolken aufgezogen und haben für ein tolles Licht gesorgt, welches den Blick über das Tal des Bow River an den Hoodoos für die leidenschaftlichen Fotografinnen besonders spannend machte.














Danach fuhren wir den Lake Minnewanka Loop und sahen Wapitis, Bergschafen und Groundsquirrels "bei der Arbeit" zu.




























Zum krönenden Abschluss gönnten wir uns ein Abendessen im Maple Leaf und fuhren bei Sonnenuntergang, Mondlicht und Gewitter (ja, alles gleichzeitig) erschöpft von all den Eindrücken nach Calgary zurück. Ein gelungener Tag!

………………………………………………………………………………………………………………………………

Lang erwartete Gäste

Seit Sonntag Abend haben wir Birgitt und Uli bei uns im Hotel Waldesruh zu Gast, seitdem zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite.

Am Montag stand Calgary Downtown auf dem Programm, welches durch kulinarische Zwischenstopps (Palomino, Starbucks, jeweils mit Blick auf's Fussballspiel Deutschland - Österreich) unterbrochen wurde.

Dann wurde der Mietwagen (ein brandneuer schwarzer Ford Explorer 4WD mit nur 15km auf dem Tacho) abgeholt, und noch ein kurzer Abstecher ins Kananaskis gemacht. Dort wurden wir dann auch zum ersten Mal, seit wir in Calgary leben, von der Polizei angehalten... sind aber mit einer Verwarnung davon gekommen. Wir haben Cowboys beim Viehtrieb zugeschaut, Bergschafe und Rehe beobachtet und den Abend schliesslich bei Moxi's ausklingen lassen.
………………………………………………………………………………………………………………………………

Let it Ride!















Unsere Freundin Jane, seit einer Woche stolze Besitzerin eines Jeep Patriot (man glaubt es kaum, diese Baureihe wird wegen ökonomischen Benzinverbrauchs von der Regierung mit einem Eco Rebate gesponsort), wollte den Wagen unter härtesten Bedingungen austesten. So haben wir einen Picknickkorb gepackt und uns ganz spontan zum Waterton National Park begeben. In der Tat spielte nicht nur das Wetter, sondern auch der Benzinverbrauch mit. Der Rundtrip von ca. 600 km hat uns gerade mal 45$ Sprit gekostet, das macht gerade mal 6.2 l/100km aus. Good Job!








………………………………………………………………………………………………………………………………

Foothills

DSC_6005

Nachdem wir gestern mit Thomas, Guido und Andrea unseren neuen (Elektro-) Grill eingeweiht haben - ganz standesgemäss mit albertanischen Steaks, haben wir heute eine Eintagestour durch die südlichen Foothills gemacht. Es gibt dort zwar keine reiseführermässigen Sehenswürdigkeiten, aber die hügelige Farmlandschaft ist selbst schon eine Reise wert.

DSC_6036

In Nanton haben wir uns die bunten Getreidesilos angeschaut, in Vulcan(!) die Modellnachbildung eines Föderationsraumschiffs (nicht die Enterprise, wie man an der Seriennummer erkennen kann), und danach ging es dann noch kreuz und quer durch die Landschaft, wobei wir sogar echten Cowboys bei der Arbeit zuschauen konnten. Irgendwann wurde es allerdings unserem Audi zu viel, er fing dann unter Belastung an, sich etwas zu schütteln. Wahrscheinlich wird einer der Zylinder nicht mehr synchron gezündet, da müssen wir wohl nächst Woche mal in die Werkstatt!

DSC_6023

DSC_6030

DSC_6040

DSC_6045 (1)
………………………………………………………………………………………………………………………………

Am grossen Fels

DSC_5997

Gestern abend haben wir mal wieder eine kleine Tour rund um Calgary unternommen, Ziel war nach längerer Zeit wieder einmal der
Big Rock in Okotoks, eine Erinnerung an die letzte Eiszeit. Es war wie immer eine tolle Atmosphäre dort, die Fremdartigkeit eines solchen riesigen Felsens inmitten eines Felds ist jedesmal wieder beeindruckend!

DSC_5984_2

DSC_5995

DSC_5998
………………………………………………………………………………………………………………………………

Wir waren mal weg

JP
Aufgrund der Ankunft des Besitzers dieses süssen Körperteils haben wir uns mal eben für ein paar Tage nach Germany aufgemacht, die Familie besucht, alte Freundschaften erneuert, Hamsterkäufe getätigt (Mann, sind Lebensmittel preiswert in DE!), geshoppt bis zum Umfallen (endlich wieder Qualitätsware not made in Asia! Und diese Auswahl!), im Stau gestanden, zu viel gegessen (das schmeckt halt alles so gut) und viel Geld für Benzin ausgegeben. Trotzdem haben wir in der Kürze der Zeit nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben (alte Kollegen besuchen...), deshalb an dieser Stelle ein dickes Sorry an alle, die zu kurz gekommen sind!

Untergekommen sind wir im Hotel Mama in Leichlingen, dass uns sogar einen Leihwagen samt vollem Benzintank zur Verfügung stellte. In Leichlingen selber hatte gerade die Kirschblüte Einzug gehalten; ausserdem hatten schon viele Strassencafés geöffnet, sodass wir den deutschen Frühling hinreichend geniessen konnten.
Völlig überrascht hat uns nach 16 Monaten Deutschland-Abstinenz die Veränderung des Tonfalles in der Dienstleistungsbranche. Vom Leichlinger Amt waren wir ja immer schon besonderen Service gewohnt, aber auch scheint sich der generelle Umgang mit Kunden im Einzelhandel verändert zu haben, jedenfalls sind wir in Geschäften, sei es in Köln, Düsseldorf oder sogar Wuppertal hervorragend beraten und bedient worden. Das absolute Service Highlight war jedoch Sonja's Besuch beim
Friseur, welcher aus (gegenseitigem) Terminmangel auch noch an einem Freitag abend um 22 Uhr für sie da war.

Stau
Das Fahrzeug links im Bild sogar mit ST-AU auf dem Nummernschild.
Autobahn for all! Aber von Fahrvergnügen oder Freude am Fahren kann ja wohl keine Rede sein, schon gar nicht bei den Benzinpreisen.

Benzinpreise
No comment!

Die Rückreise (von Düsseldorf über Toronto) gestaltete sich allerdings als etwas schwierig. Zunächst weigerte sich der Zollbeamte in Düsseldorf, unsere Mehrwertsteuerrückerstattungsanträge (wow!) zu bearbeiten, weil in unserem Reisepass Leichlingen als Wohnort eingetragen ist und er mit Permanent Resident Cards und kanadischen Führerscheinen nichts anzufangen wusste. Dann konnte die Dame bei der Lufthansa uns nur die Bordkarten für den Flug nach Toronto ausstellen, nicht aber für den Weiterflug nach Calgary. Danach gab es technische Probleme beim Flugzeug, weshalb wir vom Rollfeld wieder zurück ans Gate mussten und deshalb erst mit 1 1/2-stündiger Verspätung starteten. Der Zwischenstopp in Toronto erwies sich darum als ziemlich stressig, denn wir mussten zuerst zur Passkontrolle, dann unsere Koffer holen (natürlich vom am weitesten entfernten Gepäckband), dann durch den Zoll (also den ganzen Weg wieder zurück), danach zum Transferschalter, um unsere Bordkarten zu holen, nun die Koffer wieder abgeben, dann durch einen weiteren Sicherheitscheck, um danach just in time zum Einchecken am (weit entfernten) Gate anzukommen. Glücklicherweise wurden wir in Calgary von Manuel und Jan abgeholt, vielen Dank dafür!