Willkomen auf unserer CANADA Homepage! Wir sind in 2005 von Leichlingen nach Calgary ausgewandert und in 2010 nach Vancouver weiter gezogen. Hier findet Ihr Informationen rund um unsere Einwanderung, dazu gibt's aktuelle Nachrichten aus der neuen Welt und Einblicke in unseren Immigranten-Alltag.

Post aus Sydney, NS

Heute war ein Brief aus Sydney in Nova Scotia in der Post, auf den wir schon eine Weile gewartet haben, nämlich die Bestätigung, dass unsere Anträge auf kanadische Statsbürgerschaft in Bearbeitung sind und wir in 12 bis 15 Monaten zum Test geladen werden sollten.

Im Test müssen wir beweisen, dass wir ein simples Gespräch in Englisch führen können (was bei weitem nicht so anspruchsvoll klingt wie der Sprachtest für die Immigration!) und grundlegende Kenntnisse unserer Rechte und Pflichten als Kanadier sowie Kenntnisse über kanadische Kultur und Geographie besitzen.

Der schwierigste Teil wird dann der Eid während der feierlichen Zeremonie sein, denn den legen wir auf QE2 ab: "Ich schwöre, dass ich ihrer Majestät Königin Elisabeth II, Königin von Kanada [...] treu und gehorsam sein werde, dass ich treu die Gesetze Kanadas befolgen werde und meine Pflichten als Kanadier erfüllen werde." Das wird wahrscheinlich ein grosses Gemurmel im Saal!

Wen es interessiert, den Study Guide für den Test kann man sich hier herunter laden!
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Der Kreis schliesst sich


Am Mittwoch um 10 Uhr konnten wir (schon) nach vier Monaten endlich unsere neuen Permanent Resident Cards abholen, die nun weitere fünf Jahre gültig sind. Wir wurden in einem grossen Saal empfangen, in dem etwa 80 weitere Immigranten Platz genommen hatten und auf ihre neuen Dokumente warteten. Nach etwa 20 Minuten wurden wir aufgerufen und konnten unsere PR Ausweise in Empfang nehmen. Gerade rechtzeitig, da Sonja die nächsten Wochen dienstlich in Neuseeland sein wird.
Im April werden es fünf Jahre sein, die wir bereits hier in Kanada verbracht haben werden, fünf Jahre, in denen wir nicht bereut haben, den Schritt über den grossen Teich gewagt zu haben, auch wenn uns manchmal die Anpassung an lokale Gepflogenheiten irritiert, amüsiert oder heraus gefordert haben. Wir fühlen uns wohl in Kanada, doch es wird Zeit für eine Veränderung. Sonja's neuer Job in Vancouver soll den Beginn eines Umzuges nach British Columbia markieren. Wenn alles klappt, werden wir zum Sommer hin Port Moody unser neues Zuhause nennen können.
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Nun ist es offiziell!


Unsere Urkunden zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit sind eingetroffen.

Des weiteren ist Sonja schon einmal zur Orientierungswoche bei ihrem (hoffentlich) zukünftigen Arbeitgeber eingeladen worden, obwohl noch längst nicht alle Background-Checks abgeschlossen sind. Wir nehmen das trotzdem mal als ein gutes Zeichen hin. Am Montag um 9:30 Uhr soll es los gehen. Solange der Arbeitsvertrag noch nicht 'in trockenen Tüchern' ist, wird sie von ihren Erlebnissen in der Arbeits(losen)welt auch weiterhin auf ihrem
(F)unemployment-Blog berichten.
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Behörden-Dreikampf Redux

Am vergangenen Sonntag waren wir sehr fleissig und haben sowohl unsere Anträge auf kanadische Staatsbürgerschaft, als auch die Papiere für die Ausstellung der neuen Permanent Resident Cards fertig gemacht. Gestern haben wir die Unterlagen dann per Einschreiben nach Sydney (Nova Scotia) geschickt. Dabei überraschten uns die niedrigen Kosten für den Transport: Die Postgebühren für die Strecke von über 5,000km betrugen lediglich $7,50 pro Umschlag.
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Danke Deutschland!

Nach Sonja's frustrierenden Erlebnissen auf dem Arbeitsmarkt, und dem kürzlich geplatzten Jobangebot (Details auf ihrem (F)unemployment-Blog), haben wir nun einmal etwas ausgesprochen Erfreuliches zu berichten.
Mit der heutigen Post erhalten wir nach nur fünf Monaten Bearbeitungszeit vom Generalkonsulat den positiven Bescheid, dass unserem Antrag zur Beibehaltung der deutschen Staatsbürgerschaft statt gegeben wurde. Wir betrachten dieses als ausserordentliches Privileg, denn eigentlich wird die doppelte Staatsbürgerschaft nur in besonderen Ausnahmefällen erteilt, so dass wir uns nun in guter Gesellschaft mit z.B. dem Papst befinden ;-)
Die Urkunden liegen für uns in Vancouver zur Abholung bereit, was für uns mal wieder ein guter Grund ist, dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. 
Sobald wir diese Dokumente in den Händen haben, werden wir umgehend die kanadische Staatsbürgerschaft beantragen, ein Prozess, der bis zu anderthalb Jahren dauern kann. Sollte diesem Antrag stattgegeben werden, würde der kanadische Pass nicht nur langfristig unsere Chancen auf dem nordamerikanischen Arbeitsmarkt erhöhen (z.B. bevorzugte Einstellung von Staatsbürgern, Einreise in die USA oder für Jobs, die eine hohe Security Clearance erfordern), sondern ermöglicht uns (endlich), das politische Geschehen in unserer Wahlheimat mit zu gestalten. Ein hoffnungsvoller Abschluss einer sonst etwas entmutigenden Woche.

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Erneuerung des PR Ausweises



Das wichtigste Einreisedokument für uns 'Aliens' ist die sog. PR Card. Im kommenden Frühjahr werden wir fünf Jahre in Kanada sein, und unsere Permanent Residency Cards müssen erneuert werden. Mit dem Ablauf unserer Karten verlieren wir zwar nicht unser Bleiberecht, jedoch kann eine Wiedereinreise aus dem Ausland problematisch werden, bis hin zur Einreiseverweigerung. Da die derzeitigen Bearbeitungszeiten etwa vier Monate (129 Tage) betragen, haben wir uns entschlossen, die Ausweise zeitig neu zu beantragen. Alles Wissenswerte dazu finden wir auf den Seiten von Citizenship and Immigration Canada CIC. Die erforderlichen Unterlagen fordert man praktischerweise im Internet an, und auch die Gebühren von $50 pro Antrag können direkt online überwiesen werden.
Da im Antragsformular sämtliche Auslandsaufenthalte gelistet werden müssen, haben wir uns schon einmal die Mühe gemacht, unsere Reisen statistisch zu erfassen. Wir waren tatsächlich in der ganzen Zeit nicht einmal vier Monate im Ausland, davon entweder in Deutschland oder in den USA.
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Wahlaufruf!

Wahlkampf im Berliner Reichstag
Bildquelle: Deutsche Botschaft in Ottawa. Da fehlt doch eine Partei?!
In Anbetracht der anstehenden Europawahl haben wir uns gewundert, warum wir eigentlich keine Wahlbenachrichtigung bekommen haben, obwohl wir uns doch ordnungsgemäss in Deutschland abgemeldet haben, und dort auch unsere Adresse den Behörden bekannt ist.

Eine kurze Internetrecherche brachte uns schon die Lösung: Als dauerhaft im Ausland ansässiger Deutscher muss man für Bundestags- und Europawahl bei der Gemeindebehörde des letzten deutschen Wohnortes einen Antrag auf Eintragung ins Wahlverzeichnis stellen. Details dazu gibt es hier und hier, einen herunterladbaren Antrag hier.

Für Landtagswahlen und Kommunalwahlen ist man mangels deutschem Wohnsitz verständlicherweise nicht zugelassen.

Also, Leute, wählen gehen!!!

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Happy Anniversary

Das fünfte Jahr unseres Kanada Abenteuers hat begonnen. Auch wenn wir durch Sonjas Arbeitslosigkeit inzwischen persönlich von der Rezession betroffen sind und es auch in Rolands Firma kriselt, sehen wir derzeit positiv in die Zukunft, denn wir hoffen, dass es sich nur um eine temporäre Talfahrt handelt, die sich spätestens 2010 wieder umkehrt.
Der bisherige Aufenthalt in Kanada erlaubt uns inzwischen, sich um die kanadische Staatsangehörigkeit zu bewerben. Gerade zur Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten macht dieses Sinn, allerdings wollen wir uns dafür keinesfalls von der deutschen Staatsangehörigkeit trennen. Da Kanada die doppelte Staatsangehörigkeit jedoch akzeptiert, werden wir uns um die Beibehaltung der deutschen Staatsbürgerschaft bewerben und hoffen, dass man diesem Antrag stattgibt. Wir werden berichten.
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Alberta sucht deutsche Fachkräfte (?!)

Eine völlige Überraschung offenbarte der Calgary Herald heute mit seiner Schlagzeile, dass die Provinz Alberta - inmitten rasch ansteigender Arbeitslosigkeit - Mitarbeiter zu Jobmessen nach Leipzig und Essen schickt, um neue Arbeitskräfte zu rekrutieren. Dies ist insbesondere deshalb erstaunlich, da gerade ausländische Arbeitskräfte, und dort speziell Inhaber von Work Permits, die ersten sind, die entlassen werden, wenn es nicht so gut läuft.

Wir nehmen an, diese Reise ist seit einem Jahr geplant, und da die guten Regierungsangestellten ja nicht so oft die Möglichkeit bekommen, auf Staatskosten nach Europa zu reisen, hat man geflissentlich vergessen, diese Termine zu canceln. Wahrscheinlich wird jetzt aber ein solcher Aufschrei durch die Provinz gehen, dass nun "selbstverständlich" die Reise storniert wird...

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Nachtigall, ick hör' Dir trapsen!

Im Hinblick auf steigende Arbeitslosenquoten verbreitete sich einst in bestimmten Bevölkerungsgruppen in Deutschland ganz schnell die Parole "Ausländer 'raus!". Denn die, nach deren Arbeitskraft man einst rief und die man einlud, sich in Deuschland niederzulassen, nahmen nun dem Deutschen plötzlich den Arbeitsplatz weg.
Diese Parole - an sich schon lächerlich - würde in Kanada ad absurdum geführt, denn dann müsste das Land bis auf die First Nations geräumt werden! Schliesslich ist hier so ziemlich jeder in erster, zweiter oder dritter Generation immer noch ein Einwanderer.
Dennoch entdeckt man in den Medien erste Anzeichen eines (beunruhigenden) Umdenkens - oder sind es nur Anzeichen von erstaunlich schlechtem Journalismus?

EDMONTON SUN:
Foreign workers taking Canadians' jobs?
Are foreign workers being allowed to illegally steal jobs from Canadian citizens in Alberta?
RED DEER ADVOCATE:
Alberta labour union checking complaints foreign workers stealing jobs.
THE PROVINCE:
Foreign staff layoffs spike
They want to be seen taking care of Canadians first

Nehmen Fremdarbeiter Kanadiern den Job weg? So die provozierende Schlagzeile der einschlägigen Presse.

Der Artikel selbst befasst sich mit einer Handvoll Fällen, in denen (nicht genannte) Arbeitgeber es vorgezogen haben sollen, ihre Gastarbeiter zu behalten, während die (nicht genannten) kanadischen Kollegen die Kündigung erhalten haben sollen.
Mit "Wegnehmen des Arbeitsplatzes" hatte das ganze letztendlich nichts zu tun, sondern mit einem nicht (arbeits-)gesetzmässigen Vorgehen seitens des Arbeitgebers, der aus unbekannten Motiven (naheliegend: Ausbeutung des oft geringer bezahlten, aber hoch qualifizierten ausländischen Angestellten) den Fremdarbeiter dem kanadischen Mitarbeiter vorgezogen hat.

Im Falle einer Entlassungswelle
ist es gemäss Bundesgesetzgebung Pflicht des Unternehmens, unabhängig von Leistung, Qualifikation und Wirtschaftlichkeit eines Mitarbeiters zuerst die Fremdarbeiter freizusetzen. Bei Niedriglöhnern hat der Arbeitgeber sogar die Verpflichtung die Rückreise in die Heimat zu bezahlen. Weitere Info hier: Ratgeber für Temporary Foreign Workers - sogar in Deutsch. Der Inhaber des Work Permits hat also das Nachsehen...

Die Politiker sind sich bewusst (geworden), dass diese derzeitige Regelung für die vielen Gastarbeiter (allein in Alberta sind es knapp 38,000) problematisch ist und arbeitet wohl dieser Tage an einer sozialverträglicheren Lösung... Man hat nämlich inzwischen erkannt, dass das kanadische Immigrationsgesetz dringend der Nachbesserung bedarf. Denn die derzeitige Regelung hat zu einer Zweiklassengesellschaft unter den Arbeitnehmern geführt und lässt immer wieder Möglichkeiten der Ausbeutung von Migranten zu. Es ist ok, dass Grundlagen existieren, die es erlauben, Arbeitnehmer bedarfsgerecht ins Land zu bringen. Nicht in Ordnung ist der damit einhergehende Einwanderungsstatus. Jeder, der aufgrund seiner Arbeitskraft ins Land geholt wird, seinen Beitrag zur Gesellschaft leistet und Steuern zahlt, mit dem Ziel, sich langfristig in Kanada niederzulassen, sollte spätestens nach einem Jahr automatisch seinen Permanent Residence Status erhalten. Just our two cents.
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Sie sind als erste dran!

Gerade hat es zwei unserer Landsleute erwischt, die mit Hoffnungen auf ein permanentes Bleiberecht und gute Arbeitsbedingungen nach Kanada gekommen waren. Der Calgary Herald berichtet über zwei deutsche Schreiner, deren Workpermit durch ihre Entlassung ungültig wurde und die nach erfolgloser Suche nach einem neuen Arbeitgeber bzw. Sponsor nun nach Deutschland zurück kehren müssen. Leider gilt bei Kündigungen, dass zuerst die Gastarbeiter (egal, wie gut diese sind) wieder nach Hause geschickt werden müssen, da bei veränderter Arbeitsmarktlage davon ausgegangen wird, dass die freigwordene Stelle dann mit einem Kanadier besetzt werden kann. Als wenn deutsche Handwerkskunst ersetzt werden könnte... Sorry für die beiden, das ist ein hartes Los. Vielleicht bewerben sie sich jedoch noch in den Maritimes, dort - so haben wir gehört - sollen gute Schreiner Mangelware sein. Good luck allen WP Inhabern!

Ausserdem möchten wir uns in diesem Zusammenhang der Aktion "Stoppt die Abzocker" anschliessen. Viele potentielle Immigranten zahlen dafür, in Kanada leben und arbeiten zu dürfen, aber... keine Einwanderungsagentur kann garantieren, dass man, einmal im Lande, den vermittelten Job auch behalten kann und später mal ein permanentes Aufenthaltsrecht erhält.

Alle Provinzen verfügen über entsprechende Leitfäden für Neuankömmlinge, die in (fast) allen Lebenslagen weiter helfen. Nebenbei gibt es sowohl kirchliche als auch andere Nonprofit-Organisationen, die den Einwanderern (oft in ihrer Landessprache) beiseite stehen. Dafür braucht es i.d.R. keinen kostenpflichtigen Einwanderungshelfer, sondern nur Initiative, das Internet und ggfs. ein Telefon.

Hier eine willkürliche Auswahl von Informationsquellen:

Welcoming Newcomers to Alberta
Calgary Catholic Immigration Society
Centre for Newcomers
Immigrant Women's Association
Cititzen and Immigration Canada

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Verzweifelte Suche

In ihrer Verzweiflung, ausreichend Arbeitskräfte zu rekrutieren, greift die Regierung von Alberta nun zu drastischeren Massnahmen. Inzwischen ist es im Nominierungsprogramm der Provinz gestattet, nicht nur Eltern oder Kinder zu sponsorn, sondern auch Onkel, Tanten, Nichten und Neffen, solange sie zwischen 21 und 45 Jahre alt sind und einen in Alberta gesuchten Beruf ausüben. Also, liebe Geschwister, falls Ihr doch noch Lust verspüren solltet, nach Kanada zu kommen, jetzt wäre die Gelegenheit da.
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Kanada ändert die Regeln für Immigration

Wie auf der cic-Seite nachzulesen ist, ändert Kanada die Bestimmungen zur Bearbeitung von Skilled Worker Applications, da man mittlerweile über 600,000 Anträge im Rückstand ist. Die einschneidende Neuerung ist, dass Kanada in Zukunft nicht mehr verpflichtet ist, JEDEN Antrag zu bearbeiten, sondern nur noch diejenigen, die am besten zu den Bedürfnissen des kanadischen Arbeitsmarkt passen.

Die neuen Regeln gelten nur für Bewerbungen ab dem 27. Februar 2008, alle älteren Bewerbungen werden in jedem Fall bearbeitet - im Laufe der nächsten sechs Jahre...
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Aus gegebenem Anlass

Immer wieder erreichen uns zahlreiche Anfragen zur Einwanderung, mit der Bitte um Hilfestellung, Tipps oder einen Rat. Zu diesem Zwecke teilen wir auch gern unsere persönlichen Erfahrungen mit unseren LeserInnen und haben diese für jedermann lesbar ins Netz gestellt.
Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir nicht individuell bei der Einwanderung behilflich sein und auch keine Jobs vermitteln können und wollen. Dafür fehlt uns die Zeit und das Fachwissen, und das dürfen wir auch gar nicht. Dafür gibt es professionell zugelassenene Dienstleister, und diese sind - mit Recht - kostenpflichtig.
Will man sich diese Kosten sparen, empfehlen wir zur Vertiefung der Materie neben dem Besuch der
Seite der kanadischen Botschaft regelmässige Besuche von Auswanderer-Foren sowie eine umfassende Recherche der weiterführenden Links auf unserer Webseite.

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Zwei Jahre Ferien

Das stimmt so natürlich nicht ganz, denn Urlaub ist ja genau das, wovon wir hier in Kanada viel zu wenig haben, aber der Titel passte irgendwie doch, denn wir fühlen uns manchmal wirklich, als wären wir in Dauerferien!
Zwei Jahre sind wir jetzt schon hier, und immer noch haben wir den Eindruck, dass Kanada es gut mit uns meint. Wir sind mittlerweile in unsere Eigentumswohnung gezogen, die in der Zwischenzeit einen satten Wertgewinn erfahren hat, haben uns ein neues Auto zugelegt, kommen im Normalfall immer noch stressfrei von der Arbeit nach hause, müssen nur in extremen Ausnahmefällen am Wochenende arbeiten... Was will man mehr?
Na ja, vielleicht mehr Wasser in Form von Meer oder Seen in der Nähe, aber wir sind nun einmal in Alberta, und hier gibt’s nun einmal mehr Öl als Wasser. Also können wir ein wenig weiter träumen: von einem Haus auf Vancouver Island!
 
Sonja hat zu unserem anniversary mal wieder eine kleine Diaschau zusammengestellt. Kuckst Du
hier! Viel Spass!
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Alte Schätze

Beim Entmisten unseres Computers sind wir auf diese alten Tagebuchnotizen gestoßen. Es beschreibt Zeit und Aktivitäten von der Entscheidungsphase bis zum Erhalt der Visa. Wen's interessiert: Hier klicken.
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Happy Anniversary: unser erstes Jahr!

Heute vor einem Jahr sind wir in Calgary angekommen! Wie unglaublich schnell die Zeit vergeht... Hier ist ein kleines Resumé unserer ersten zwölf Monate:
 
Nach langen Jahren unermüdlichen Schaffens in Deutschland hatten wir uns (zugegebenermaßen etwas blauäugig) vorgestellt, nach unserer Ankunft in Kanada erst einmal ein paar Monate Ferien zu machen. Tatsächlich haben wir einen Großteil dieser Zeit dann mit der Anmeldung bei Ämtern, Versicherungen usw. und mit der umfassenden Marktstudie 'Möbel- und Autokauf in Calgary' (Spart Euch die Zeit, geht zu IKEA und TOYOTA!) verbracht. Allerdings haben wir uns intensive Tagesausflüge ins Umland, in die Badlands, ins Kananaskis Country, die Rockies und nach Edmonton gegönnt.
Nachdem dann der Juni 2005 sprichwörtlich ins Wasser gefallen war und uns die Erwerbslosigkeit langsam nervös machte (schließlich gaben wir ja dauernd Geld aus und es kam nichts mehr nach…), haben wir uns dem kanadischen Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt. Dieser hat uns zwar anfangs zögerlich, aber letztendlich doch willig aufgenommen. Dank Fachkräftemangels in der ganzen Provinz bekamen auch wir Greenhorns ohne kanadische Berufserfahrung unsere Chance!
 
Als Neuankömmlinge in Alberta mussten wir natürlich die Stampede in standesgemäßer Ausrüstung mitmachen. Obwohl wir uns nie wirklich für den rheinischen Karneval begeistern konnten, hat uns der Western-Karneval viel Spaß gemacht. Hier wird man uns sicher noch öfters antreffen.
 
Seit Arbeitsbeginn hat uns schließlich die Routine wieder, mit der Ausnahme, dass wir hier eine gelebte 40-Stunden-Woche haben, das Geld alle zwei Wochen fließt und Projektplanung oder die Einhaltung von Deadlines eine Fiktion ist. Urlaub haben wir bisher noch nicht gehabt (bis auf zwei Tage um Ostern), denn unsere Stippvisite in Deutschland zur Hochzeit von Sonjas Schwester konnte man nicht wirklich als Erholung bezeichnen. Schließlich bekamen wir in den 7 Tagen maximal 20 Stunden Schlaf… aber wer braucht den schon Urlaub… in der Tat gibt es Kollegen, die schon seit Jahren keine Ferien mehr gemacht haben und sich die Tage lieber ausbezahlen lassen.
 
Einen festen Platz in unserer Freizeitgestaltung haben unsere neuen Freunde Jane und Pam und die Treffen mit anderen Einwanderern, zum Beispiel mit Norbert's und Sylvia's Expat-Truppe http://ca.groups.yahoo.com/group/DeutscheInCalgary/. Darüberhinaus gilt es bei den regelmäßigen Treffen mit unseren multi-kulturellen Kollegen- und Bekanntenkreis immer wieder, unseren kulinarischen Horizont (letztlich: gegrillter Spargel!) zu erweitern. Die Wochenenden verbringen wir oft in den Bergen, in denen wir unseren neuen Hobbies Wandern, Naturkunde und - sofern Schnee vorhanden - Cross Country Skilaufen nachgehen.
 
Nach fast einem Jahr Kanada gehören zu unseren besten Erfahrungen:
- die einfache Integration
- das stressfreie Leben
- Natur und Wildlife vor der Tür
- die Wertschätzung deutscher Ausbildung und europäischer Arbeitserfahrung
- die Entdeckung der 40-h-Woche (und wir meinen v i e r z i g!)
- das Shopping am Sonntag
- Langlaufski und Hundeschlittentour
 
Negative Eindrücke gab es natürlich auch:
- Keine Kreditwürdigkeit für Neueinwanderer
- Hoher Kfz-Versicherungs-Einsteigertarif
- Niedriges Umweltbewusstsein
- Extrem schlechte Autofahrer (und in jedem Deutschen steckt ein Verkehrserzieher…)
- Nachrichten auf Boulevard-Zeitungs-Niveau (und wir streamen uns die Tagesschau…)
 
Das Leben in Kanada ist für uns, was die Franzosen unter ihrem Savoir Vivre verstehen. Hier kommt der Wein aus dem Okanagan Valley, das Baguette vom Safeway, und die Kanadier lieben es relaxt. Die Anpassung an das kanadische Leben ist uns nicht sehr schwer gefallen, auch wenn wir schon mal über unsere technologische Zeitreise in die 60er lästern oder über unsere deutsche Vorstellung von Qualität stolpern. Deutsche Technik und Qualität ist eben kaum zu toppen ;-) Für den Alltag und den eigenen Seelenfrieden haben wir uns daher schnell die Grundsätze kanadischer Gelassenheit angeeignet: Geduld und Rücksicht, dazu noch eine gewogene Mischung aus den Zutaten Improvisation, Investition, oder auch mal Ignoranz.
 
Unser Fazit: Bisher haben wir es nicht bereut. Allein der persönliche Kontakt zu Familie und Freunden fehlt doch manchmal. So etwas kann man auch durch Internet und regelmäßige Telefongespräche nicht ersetzen. Aber dieses Jahr dürfen wir ja bereits die ersten Besucher in unserer neuen Heimat begrüßen! Besonders freuen wir uns schon auf die mitgebrachten Care-Pakete, vor allem aber auf Mom's Kochkunst.
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Jahresabschlussbericht

Das Jahr 2005 dauert in Kanada nur noch wenige Stunden, und in Deutschland ist es mittlerweile bereits 2006. Für uns der richtige Zeitpunkt für eine kleine Jahresbilanz...
Kanada hat es mit uns bisher wirklich gut gemeint. Von Anfang an hat so ziemlich alles auf Anhieb geklappt, angefangen mit der ungewöhnlich schnellen Bestätigung unseres Immigrationsantrages, der problemlosen Beantragung aller Dokumente, über den Kauf unseres Autos bis zu unserer Jobsuche, die etwas verhalten begann, sich dann aber wunderbar entwickelte! Uns ist bewusst, dass dies nicht selbstverständlich ist, denn die diversen Auswandererforen sind voll mit Menschen, die deutlich mehr Probleme in Kanada haben und kaum Fuß fassen können. Man denke nur an Ärzte, deren vergleichsweise sicherlich bessere europäische Ausbildung hier einfach nicht anerkannt wird, im Gegensatz zur südafrikanischen... Und das bei einem gleichzeitigem akuten Ärztemangel mit teilweise jahrelanger Warteliste für eine Operation! 
Aber wir sind überzeugt, dass und die gute Vorbereitung auch sehr geholfen hat. Unsere Entscheidung gegen Vancouver und für Calgary war als erster Schritt ins Land mit Sicherheit die richtige, denn hier liegen die Jobs momentan wirklich auf der Straße. Der Ölpreis steigt und steigt, und das erhöht die Attraktivität des in Nordalberta reichlich vorhandenen Ölsands, aus dem nur mit relativ hohen Kosten Öl zu gewinnen ist. Unsere englisch geschriebenen und auf die amerikanischen Gepflogenheiten angepassten Zeugnisse sind hier offensichtlich sehr gut angenommen worden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Ex-Chefs, Kollegen und Business Partner, die uns da so wunderbar unterstützt hatten! Und nicht zuletzt hatten wir keine Erwartungen, hier das Land von Milch und Honig vorzufinden, stattdessen haben wir uns auf bis ein Jahr Arbeitslosigkeit eingestellt. Ist ja dann glücklicherweise anders gekommen...
Dinge, die uns in Deutschland selbstverständlich waren, und die wir hier nicht oder völlig anders vorfanden, gibt es Dutzende, wir haben ja schon davon berichtet. Dafür ist das Leben hier einfach entspannter, die Menschen freundlicher und die Natur (wenn man die Großstadt denn mal verlässt) einfach überwältigend! Und so viel Sonnenschein und blauen Himmel wie hier haben wir noch nie erlebt! Wenn der Wetterbericht von einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 70% spricht, kann man immer noch unbesorgt den Schirm zuhause lassen, erst bei 90% könnte es feucht werden...
Wir haben ein paar Freunde hier gefunden, auch wenn es bisher ein eher kleiner Bekanntenkreis ist, denn eigentlich sind die Kanadier, ähnlich wie die Amerikaner, doch etwas oberflächlich. Großes Auto, großes Haus, große Garage, großer Grill... Dennoch, die Freunde, die wir hier gefunden haben, sind Menschen aus Fleisch und Blut und oft Immigranten, wie wir. Sehr schön ist auch unser monatliches Treffen mit anderen deutschen Einwanderern, bei denen wir immer wunderbar über deutsche und kanadische Eigentümlichkeiten ablästern können. Unser Dank gilt hier ganz besonders den Organisatoren Norbert und Sylvia!
2006 wird für uns hauptsächlich ein "arbeitsreiches" Jahr werden. Rolands Company startet SAP am Dienstag (Montag ist frei, da Neujahr ja auf einem Sonntag liegt!) und Sonja ist mittlerweile schon das Rückgrat ihres Unternehmens... Wir werden hoffentlich im Herbst unsere neue Wohnung beziehen, die a) nicht aus Holz, sondern aus Beton gebaut ist und b) in einem der wenigen Wälder der Präriestadt Calgary liegt. Außerdem hoffen wir, ein paar Besucher aus Deutschland willkommen zu heißen und ihnen die Schönheit der Rockies zeigen zu können.  
Wir wünschen ein Frohes Neues Jahr 2006!
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Kanada ist nicht für jeden

Auch wenn unser Enthusiasmus ungebremst ist, wollen wir hier nicht verschweigen, dass das Traumland Kanada für manche zum Albtraum werden kann. Immer wieder gibt es Presseberichte über gut ausgebildete Einwanderer, die sich aufgrund fehlender kanadischer Qualifikation und Berufserfahrung mit Aushilfsjobs über Wasser halten müssen. Ärzte, die Taxi-Fahren, obwohl in Kanada grosser Mangel an medizinischen Fachkräften herrscht. Ingenieure, denen man aufgrund mangelnder kanadischer Zertifizierung keinen qualifizierten Job zutraut.

Kanadas Punktesystem für die Zulassung zur Immigration sieht zwar vor, gebildete Einwanderer, so genannte 'skilled worker', ins Land zu holen, sind diese aber erst einmal im Land, versagt das System oft. Es gibt sogar eine Seite, www.notcanada.com, die vor der Einwanderung nach Kanada warnt.

Die Regierung hat das Problem erkannt und ein Budget zur Verfügung gestellt, die ein beschleunigtes Verfahren zur Zulassung/Anerkennung nicht-kanadischer Berufserfahrung und Integration von Immigranten in ihren erlernten Berufen ermöglichen sollen. Mehr dazu auf: http://www.hireimmigrants.ca/
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Wir sind offizielle "Permanent Residents"!

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... denn heute sind unsere Permanent Resident Cards angekommen. Diese Karten berechtigen uns nun zum jederzeitigen Ein- und Ausreisen. Eigentlich war uns gesagt worden, es würde etwa 6-8 Wochen dauern, aber wie so oft werden wir vom kanadischen Service verwöhnt... Jetzt fehlen nur noch die Sozialversicherungsnummer und ein Auto und wir sind gerüstet zum Arbeiten (und zum Urlaub machen).
Außerdem ist Roland heute von seinem Kurztrip aus Deutschland zurück, mit einem Fahrrad, Aldi's Gesundheitstees, einem 2kg-Glas Nutella (Danke, Birgitt und Ulli!) und Kandiszucker im Gepäck... Er hatte beim Autovermieter einen Kleinwagen reserviert, aber wegen des Fahrrads hat der Vermieter angeboten, zum gleichen(!) Preis einen Pickup-Truck zu nehmen. Wer kann dazu schon nein sagen?
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Sonja beim Zoll und in der Stadt

Heute bin ich wegen der Anlieferung unserer Seekiste aus Deutschland beim Zoll gewesen und habe mich dort mit einerm Mitarbeiter unseres Spediteurs getroffen. Beim Zoll habe ich mir dann noch einige Stempel "abgeholt" und einen ausführlichen Fragenkatalog beantwortet. Jetzt muss noch der Food Inspector die Dokumente und Ware prüfen. Es kann also nur noch ein paar Tage dauern bis zur Freigabe unserer Sachen.
(Anmerkung der Redaktion: am nächsten Morgen kam der Anruf der Spedition, dass die Ware bereits am Samstag angeliefert werden könnte)
Anschließend habe ich dann vom selbigen Speditionsmitarbeiter (ich sagte ja bereits, die Kanadier sind nett) noch einen Lift zum nächsten Einkaufszentrum bekommen. Bei dieser Gelegenheit habe ich übrigens das zweite Jobangebot bekommen, als Importsachbearbeiterin der Spedition!
 Das Wetter - es sind 22°C blauer Himmel und Sonne - hat mich davon überzeugt, nach Fahrrädern und Rollerblades zu schauen. Investiert habe ich aber noch nicht, außer in einen Tall Latte bei Starbucks!
Später bin ich mit der S-Bahn ins Zentrum und wollte eigentlich noch in das Downtown Shopping Centre. Aber das Wetter war zu schön. So bin ich zum Bow River und habe im Prince's Island Park eine Bank geentert. Die Kanadagänse haben wohl gerade Nachwuchs bekommen, da liefen ganz viele kleine pluschige Babygänse herum. Schade, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte. Jedenfalls warr es MP3-Player und Buch bewaffnet kein Problem, den Nachmittag herumzubekommen.
Plötzlich bewölkte es sich und ein Schauer ging nieder. Ich habe mich wie die meisten Sonnenanbeter ins Eau Claire Centre geflüchtet und bin - es soll ja keine Langeweile aufkommen - beim Friseur gewesen. Sam, ein Armenier, hat mir einen spiky Haarschnitt verpasst. Sieht ganz lustig aus, aber es hat nicht die Qualität von Natasha aus Vancouver... .
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Behördendreikampf

Heute haben wir ein Riesenprogramm gehabt. Da unser Hotel Downtown liegt, konnten wir sämtliche Behördengänge zu Fuss erledigen. Am Vormittag haben wir im Harry Hays Building die Social Insurance Number (SIN) beantragt, dann uns bei Alberta Healthcare für die Krankenversicherung angemeldet. Mit der Alberta Healthcare ist man ab dem ersten Tag krankenversichert. Nicht abgedeckt sind aber zahnärztliche Behandlungen. Eine Zusatzversicherung bietet meist der Arbeitgeber im Rahmen der Benefits (z.B. Blue Cross, SunLife, GreatWestLife) an. Falls man nicht sicher ist, ob man in Kanada bleibt, ist eine Anwartschaft bei der deutschen Pflichtkrankenkasse zu empfehlen.

Danach haben wir bei der Bank unseres Vertrauens ein Konto eröffnet, alles mit Hilfe von Sonjas You Wanna See It I've Got It-Ordner. Auch haben wir (mit etwas Schwierigkeiten) eine Kreditkarte beantragen können. Zwar kann man an jeder ATM (Geldautomat) mit der EC-Karte vom deutschen Bankkonto Bargeld abheben, die Kreditkarte dient aber dazu, eine Kredithistorie aufzubauen (für den späteren Erwerb von Eigentum oder Leasing). Gegen Hinterlegung einer Kaution (wird nach einem Jahr rückerstattet) erhält man eine Kreditkarte mit begrenztem Limit.

Anschließend haben wir bei der Registry unseren Führerschein umgetauscht, dann vor dem Irish Pub in der Sonne gesessen und Kilkenny getrunken, und danach zu Shaw getorkelt, wo wir einen Internetanschluss beantragt haben. Sollte nur ein paar Tage dauern.
Abends hatten wir Sehnsucht nach Europa und sind zu IKEA gefahren. Dort haben wir uns zwei Handys gekauft (?!) und uns schon einmal mit dem üblichen IKEA-Kleinkram wie Ole, Björn und Rena eingedeckt.
Alle nötigen Adressen haben wir über die im Hotelzimmer ausgelegten Gelben Seiten oder über die Rezeption heraus bekommen.
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Angekommen!



Gestern morgen, am 18.04. um 11:50 Uhr ging es endlich vom Flughafen Düsseldorf los. Barbara hatte uns noch zum Flughafen gefahren, und dort sind tatsächlich noch Birgitt, Ulli, Steffi, Frank und Bert aufgetaucht, um uns zu verabschieden. Danke schön noch mal an alle!

Der Flug war ziemlich ereignislos, wir waren 50 Passagiere in einem 400-Sitze-Flugzeug. Nach der Landung teilten wir dem Zollbeamten mit, dass wir immigrieren wollen. Deshalb hat er uns gleich an das Immigration Office weiter geleitet. Dort dauerte es auch keine 20 Minuten, und wir hatten unseren Stempel im Pass. Jetzt sind wir "Permanent Residents"!
Beim Zoll gab es noch einige Formalitäten zu erledigen, aber dank Sonja's Super-Organisation ging auch dieses ruck-zuck. Zwischendurch konnten wir mit unseren Sprachkenntnissen noch einem (zuvor ziemlich unangenehmen) Landsmann helfen, der von den Zollbeamten ein bißchen "erzogen" wurde, indem er mehrere völlig unnötige Prozeduren über sich ergehen lassen musste und nun in Panik war, seinen Weiterflug zu verpassen.
Ab in den Mietwagen, und los zum Hotel! Dort haben wir nur kurz eingecheckt, und sind gleich weiter zu unserer neuen Wohnung in Hidden Valley, um dort erst einmal die Gegend zu erkunden.

Um 18.00 Uhr hatten wir dann Schlüsselübergabe. Da unsere Vermieterin Geburtstag hatte, haben wir ihr eine Flasche Rheinhesse-Riesling mitgebracht. Anschließend sind wir zurück zum Hotel, wo wir kurz nach 20 Uhr (4 Uhr in Deutschland) beim Fernsehen einschliefen.
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Der grosse Abschied

Heute hatten wir unseren letzten kompletten Tag in Deutschland, und den haben wir natürlich für eine Abschiedsrunde genutzt. Schön, dass sich so viele mit uns freuen!
Der Late Night Check-In am Düsseldorfer Flughafen verlief total problemlos. Dank Kulanz der LTU brauchten wir auch trotz einer Tasche zuviel und Übergewichts (des Gepäcks, nicht Roland's) keinen Aufschlag zu bezahlen.
Zum Tagesabschluss haben wir noch ein Steak bei unserem Spanier Antonio verputzt (als Vergleichsbasis für Kommendes). Als Toni erfuhr, dass wir nach Kanada gehen, gab er uns 5€, damit wir ein Los der kanadischen Lotterie kaufen, "weil dort die Gewinnquoten so hoch sind"! Den Gewinn sollen wir uns dann 50:50 teilen! Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen!
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Letzter Arbeitstag

Heute ist unser letzter Arbeitstag, am Montag geht unser Flieger. An Arbeiten ist verständlicherweise in den letzten Stunden nicht mehr zu denken. Unsere zukünftigen Ex-KollegInnen haben eine Überraschungs-Abschiedsparty organisiert, und tatsächlich macht es den Eindruck, als wenn so manche(r) am liebsten mitkommen wollte. Wir sind ziemlich gerührt von dem positiven Zuspruch und den guten Wünschen für unsere unbekannte Zukunft. Noch ein paar letzte Telefonate und die letzte Runde durch's Büro, und unser Arbeitsleben in Deutschland hat erst einmal ein Ende. Das Wochenende verbringen wir noch mit Besuchen bei Familie und Freunden, um uns zu verabschieden. Letzte Möbel werden dann dank Koordination in der Familie noch nach unserer Abreise von Interessenten abgeholt. Für uns heisst es nun: Auf zu neuen Ufern!
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Magers in Canada...

Die Homepage ist schon mal online. In wenigen Tagen (am 18.04.) ist es soweit! Wir fliegen direkt von Düsseldorf nach Calgary, Flugdauer ca. 9 Stunden. Glücklicherweise können wir am Vorabend einchecken, so dass der Abflugs-Montag vergleichsweise relaxt ablaufen sollte:
• Aufstehen und letzte Sachen erledigen
• nach Ratingen fahren und Sonja's Dienstwagen bei Sanitec abgeben
• wir werden dann zum Flughafen chauffiert (Service!!)
• einchecken und los geht's!!! 
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Ein letzter Blick

Gar nicht mal so übel ist unsere Aussicht aus unserem Wohnzimmerfenster. Wir werden nun bald das Bergische Land gegen die Prärie Albertas eintauschen.
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Abrechnung

Unsere Einwanderungskosten:

Für den Immigrationsantrag fielen folgende Kosen an:
- Polizeiliches Führungszeugnis: 13€ pro Person
- Internationale Geburts- und Heiratsurkunden: 7€ je Urkunde
- Auskünfte von Einwohnermeldeämtern über Wohnorte in DE: kostenlos bis 7.50€
- Übersetzung und Beglaubigung von Dokumenten, Diplomen, Zeugnissen: 10-25€ per Seite
- IELTS Lehrmaterial: 58€, Test: 160€ pro Person
- Medizinische Untersuchung: 205€ pro Person
- Bearbeitungsgebühr Immigration 2005: 355€ pro Person
- Permanent Residence Fee 2005: 595€ pro Person

Der Umzug kostete uns:
- Seekiste 5m³ incl. Abholung, Verpackung, Versand, Verzollung, Anlieferung, Versicherung: 2.400€
- One way Flugticket LTU: 216€ pro Person

Einmalige Kosten nach der Einwanderung:
- Führerschein 180$
- Mietkaution: 1.100$
- Wohnungseinrichtung incl. Electrogeräte: 5.600$
- Autoversicherung: 1.800$
- Automobilclub CAA: 120$
- Hausratversicherung: 160$

Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten betragen im Monat für einen 2-Personen-Haushalt, total ca. 2.200$ (Stand 2005), darunter:
- Miete: 1.100$
- Nebenkosten (Utilities): 180$
- Lebensmittel: 500$
- Healthcare: 88$
- Benzin: 200$
- Mobiltelefon: 60$
- Internet, Kabel: 70$
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Boxing Day

Alles ist zum Abtransport bereit. Die Speditionsleute von Hasenkamp sind pünktlich, professionell und schnell. 27 Kartons, 1 Tisch, 4 Stühle, 1 Kommode, ein paar Koffer sowie Taschen verschwinden innerhalb von zwei Stunden im LKW. Die Wohnung ist plötzlich leer und jedes Geräusch hallt. Der nächste Monat in fast leeren Räumen wird ziemlich deprimierend. Gut, dass wir immer noch arbeiten, so geht die Zeit wenigstens schneller herum. In den verbliebenen Tagen versuchen wir noch, einige Referenzen ehemaliger Arbeitgeber zusammen zu bekommen. Das ist z.T. gar nicht so einfach, weil sich einige ehemalige Vorgesetzte inzwischen neue Betätigungsfelder gesucht hatten. Dennoch, wir fragten uns durch und wurden fündig. Auch unser derzeitiger Arbeitgeber machte sich viel Mühe, uns bei der Erstellung von Referenzen und Zeugnissen im 'nordamerikanischen Stil' zu unterstützen.
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Wir haben eine Wohnung

Nun geht es auf Wohnungssuche im Internet. Hierbei konzentrieren wir uns gemäß Empfehlungen auf den Nordwesten von Calgary und kamen recht schnell mit einer chinesischen Immigrantin, die vor fünf Jahren nach Kanada eingewandert war, in Kontakt. Nach einigen Emails und Telefonaten wurden wir uns mit Hilfe einer Bankreferenz und eines Empfehlungsschreibens unseres Arbeitgebers schnell über Miete, Kaution und Einzugstermin einig.

Da wir nun eine Adresse in Calgary besitzen, an die wir unser Umzugsgut schicken können, war der Zeitpunkt gekommen, diverse Speditionen zwecks Angebotsabgabe anzuschreiben. Zu diesem Zweck haben wir bereits eine Liste unseres Hausrates mit dem ungefähren Packvolumen erstellt. Entschieden hatten wir uns schließlich für die Spedition Hasenkamp, die vor Ort in Calgary mit AMJ zusammenarbeitete. Jetzt heisst es: zusammenpacken! Kartons und Verpackungsmaterial wird freundlicherweise von Lieferanten gesponsort. Unser ganzes Leben in Deutschland verschwindet in 27 Kartons...
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One Way Ticket

Unsere One-Way-Flüge sind gebucht: Mit LTU geht es am 18. April von Düsseldorf nach Calgary für 216€ pro Person. Außerdem haben wir im Hawthorn Hotel Downtown für die ersten vier Nächte ein Zimmer und bei Avis einen Mietwagen für die ersten Wochen reserviert.
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Haushaltsauflösung

Ab jetzt beschäftigt sich (hauptsächlich Sonja) mit der Haushaltsauflösung. Um die Umzugskosten so gering wie möglich zu halten, haben wir uns entschieden, nur mit einer 5 Kubikmeter Seekiste mit unseren wichtigsten persönlichen Dingen auszuwandern. Zur Aufbesserung der Reisekasse versteigern wir unser Inventar bei Ebay und verkaufen Bücher und CDs über Amazon. Der Rest wird gespendet, verschenkt, und die guten alten Ikea-Möbel werden gegen freiwillige Vergütungen an Freunde vertickt. Zuletzt kündigen wir unsere Versicherungen, melden Telefon und GEZ ab, und unseren treuen Renault Megane Scenic übernimmt Sonjas Bruder.
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Die Visa sind da

Inzwischen haben wir die Pässe zur Botschaft gesendet, die Gebühren überwiesen und im gleichen Monat erhalten wir diese bereits mit den eingeklebten VISA zurück. Ende Oktober 2004 überreichen wir also in aufgeräumter Stimmung und mit ein wenig Herzklopfen unsere Kündigungen. Unsere Vorgesetzten sind zwar wenig begeistert, aber durch unsere Kanada-Schwärmereien durchaus vorbereitet. Unsere Verträge lassen uns nun weitere sechs Monate Zeit, Vorbereitungen zu treffen, den Umzug zu organisieren und Freunde und Familie seelisch darauf einzustellen, dass wir es ernst meinen.
Über das Internet starten wir erste zaghafte Bewerbungsversuche, die aber auf keinerlei Resonanz stossen. Auch unser Experiment, per Internet schon einmal ein Bankkonto bei der HSBC zu eröffnen, scheitert kläglich an bürokratischen Hürden. Aber wir lassen uns von so etwas nicht aus dem Konzept bringen.
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Wir haben wieder Post!

Diesmal erhalten wir die Aufforderung der Botschaft, unsere Pässe innerhalb von vier Wochen einzusenden und die Permanent Residence Fee zu überweisen. Da wir für September jedoch noch einmal Vancouver Island geplant haben, senden wir umgehend ein Fax mit der Bitte um Verlängerung unserer Einsendefrist. Die Bestätigung erhalten wir postwendend zurück.
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Wir haben Post!

Wir erhalten die die Aufforderung zur medizinischen Untersuchung. Im Anhang befindet sich eine Liste mit Vertragsärzten. Noch am selben Tag arrangieren wir einen Termin bei einem Arzt in Düsseldorf und bekommen für kommenden Montag bereits einen Termin. Dort übergeben wir die Dokumente und weitere Fotos und werden zur Krankengeschichte befragt. Weiterhin erfolgt eine Blut- und Urinabnahme (u.a. für den Aids-Test) und die Lunge wird geröntgt. Man will sicher gehen, dass wir dem kanadischen Healthcare System nicht "auf der Tasche" liegen. Der Arzt versichert uns, dass alles in Ordnung ist und schickt die Resultate in die Schweiz zur weiteren Bearbeitung.
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Die File Nummer

Bereits nach vier Wochen erhalten wir Post von der Botschaft. Der Prozess hat begonnen! Jetzt heisst es warten, warten, warten.
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Es ist soweit

Der IELTS Test ist mit Erfolg bestanden, Roland hat sogar Bestnoten, aber auch Sonja hat gut abgeschnitten. Wir fordern unsere polizeilichen Führungszeugnisse an, die innerhalb einer Woche eintreffen, erhalten unsere Bankauskunft zur Bestätigung der Settlement Funds, überweisen die Application Fee und reichen schliesslich unsere 60 Seiten starke Application for Permanent Residence - Federal Skilled Worker Class per Einschreiben mit Rückschein bei der kanadischen Botschaft ein.
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Lange nichts passiert

Das IELTS Lernmaterial liegt immer noch unangetasted im Arbeitszimmer. Wir hatten einfach zuviel um die Ohren und die Passmarke von 75 knacken wir sowieso nicht. Dennoch vereinbaren wir ein Beratungsgespräch beim Raphaelswerk in Düsseldorf. Eine wertvolle Erfahrung, in der wir über Motivation, Vor- und Nachteile einer Auswanderung und deren Auswirkung auf die Familie diskutieren und etwas über kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede erfahren. Wir fühlen uns nun viel sicherer, dass wir die Sache durchziehen wollen und fordern die für den Einwanderungseintrag erforderlichen Dokumente bei Einwohnermelde- und Standesämtern an, lassen die bewerbungsgerechten Fotos machen und melden uns zum IELTS Test beim CDC in Köln an.
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Erste Schritte

Der gute Vorsatz für das neue Jahr: Wir wandern nach Kanada aus! Das ist zumindest unser Plan. Eine erste Online-Recherche erfolgt bei der Kanadischen Botschaft, Berlin. Dort gibt es die nötigen Dokumente und Informationen zum Download. Die Passmarke liegt derzeit noch bei 75 Punkten, wir machen den Self-Assessment-Test und sind nicht sehr zuversichtlich.Dennoch fordern wir schon einmal das IELTS Lernmaterial bei der Carl-Duisberg-Gesellschaft an.
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Auswandern? Warum?

Wir sind keine Wirtschaftsflüchtlinge. Wir müssen nicht, wir wollten, und zwar EINWANDERN. Wir haben das Land unserer Wahl mehrfach bereist und hatten immer wieder das Gefühl, nach Hause zu kommen. Land und Leute, Flora und Fauna begeisterten uns in jedem Urlaub. Die boomende Wirtschaft, geringe Verständigungsprobleme und der Wunsch nach Veränderung taten ihr Übriges dazu.

Auswandern...
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bedeutet Trennung: von Familie, alten Freunden und vertrauter Umgebung
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kostet Geld: Einwanderungskosten- und Gebühren, Umzug, Neuanschaffungen
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birgt Risiken: Arbeitslosigkeit oder Arbeiten unter Qualifikation, schlechtere medizinische Versorgung und kaum soziales Netz, extreme Wetterverhältnisse
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verlangt Flexibilität: beruflicher Neuanfang, geringeres Einkommen, viel weniger Urlaub
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erfordert Anpassung: Aneignung von Sprachkenntnissen, Aufbau eines neuen Freundeskreises, Akzeptanz kultureller Unterschiede

So haben wir uns vorbereitet:
- Land und Leute kennen lernen, Networking
- die Sprache lernen
- Arbeitsmarkt und Wirtschaftsaussichten recherchieren

Unsere größten Hindernisse waren:
- Nichtanerkennung von Berufs- und Universitätsabschlüssen
- Fehlende kanadische Berufserfahrung
- Keine kanadische Kredithistorie, also (zunächst) keine Kreditkarte

Unsere Tipps:
- Arbeitszeugnisse und Referenzen direkt in Englisch verfassen lassen
- Wohnung vorab über das Internet suchen
- Deutsche Kreditkarten und Konto behalten
- Beim Zoll “goods to follow” (für evtl. nachfolgende Güter) angeben
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Wohin soll's denn gehen?

CALGARY - der Arbeit wegen, die Boom-Town ermöglicht auch Neueinwanderern, recht schnell einen Job zu finden. Allerdings muss man damit rechnen, wegen fehlender kanadischer Berufserfahrung ganz unten auf der Karriereleiter einsteigen zu müssen.

CALGARY - der Sonne wegen. Die Millionenstadt liegt auf ca. 1.000m Höhe und hat statistisch über 300 Sonnentage im Jahr. Die Wintertemperaturen liegen zwar oft im zweistelligen Minusbereich, die Sommer sind jedoch trocken mit Temperaturen um 30°C. Der Chinook-Wind (vergleichbar mit dem Föhn-Wetter in Süddeutschland) sorgt gerade im Winter für angenehme Temperatur- und Wetterumschwünge.

CALGARY - der Vielfalt wegen. Ein gelungener ethnischer Mix sorgt für viel Abwechslung (auch auf der Speisekarte). Wir sind glücklich, neben Westeuropäern auch Menschen aus dem nahen und fernen Osten und Osteuropa, zu unseren Freunden zählen zu dürfen.

ALBERTA - der Landschaft wegen. Welche Provinz hat noch so viel Gegend zu bieten? Die Rockies, die Präries, Tundra und Badlands mit verschiedenster Flora und Fauna.

ALBERTA - der Steuern wegen. Die Provinz ist schuldenfrei und erhebt keine provincial taxes. Der MWST Satz liegt derzeit bei 7% (wurde aber später auf 5% reduziert).

ALBERTA - der Krankenversicherung wegen. Es gibt nicht, wie in anderen Provinzen, eine dreimonate Wartezeit. Die Alberta Healthcare greift ab ab dem ersten Tag des Aufenthaltes und kostet $44 pro Person im Monat, Familien zahlen $88.
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